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Beobachtungen:

Willem Busscher

(Website www.wifür.de oder www.wifuer.de)

Überprüfbare Radiästhesie
Willem Busscher ist ein Hochfrequenzfachmann, der bei einem europäischen Elektronikkonzern als Verantwortlicher für die Entwicklung und den Bau von HF-Messgeräten für Forschung und Entwicklung gearbeitet hat, und darüber hinaus verantwortlich war für die Entwicklung und Produktion von Hochfrequenzbauteilen.
Seine hervorragenden Kenntnisse führten dazu, daß ihn Dr. E. Hartmann herausforderte, zu prüfen, ob der Wünschelruteneffekt auf elektromagnetischen Wellen beruhe.
Busscher hat durch seine Experimente zeigen können, daß elektromagnetische Strahlung nicht dafür die Ursache ist.

In seinem Bemühen, die Versuche mit Wünschelrute und Pendel systematisch von dem Makel subjektiver Beobachtungen zu befreien, hat er statistisch nachprüfbare Geräte und Verfahren entwickelt.

Mit seinem Fünfrutentest erlaubt er Doppelblindtests und kann somit den Einfluß von Selbstbetrug des Rutengängers ausschließen. Mehrfaches Hintereinanderausführen dieser Tests am gleichen Objekt bietet eine hohe statistische Aussage und damit bekommen die Tests bei positivem Verlauf dann die Bedeutung einer "Messung".

Möglich wird der Fünfrutentest durch Busschers Konstruktion von abstimmbaren Ruten, die keine Millimeter-Skala besitzen.
Die fünf Ruten werden auf sehr ähnliche Längen eingestellt, die sich allerdings um je einen Millimeter voneinander unterscheiden. Dieser Unterschied ist mit dem bloßen Auge nicht zu bemerken.

Erst nach Verwendung der fünf Ruten und der Feststellung, welche Rute zum Ausschlag geführt hat, wird mit einem Maßstab kontrolliert, um welche der fünf Einstellungen es sich handelt.

Der Umgang mit dieser Rutenkonstruktion hat gezeigt, daß sie sehr "wellenlängen-selektiv" ist. Bereits die Verstimmung um einen Millimeter vom Resonanzpunkt schwächt den Rutenausschlag wesentlich ab. Die Verstimmung um zwei Millimeter gibt entweder keine Rutenreaktion oder nur eine sehr schwache.

Die Ruten verhalten sich aber auch bei Einkopplung von elektromagnetischen Wellen wellenlängen-selektiv. Hierbei läßt sich bei bekannten Gesetzen der Physik der stehenden Wellen auf einer Hochfrequenz-Lecher-Leitung prüfen, wie sich die Verstimmung um einen Millimeter auswirkt, und wie man damit Wellenlängen bestimmen kann.

Busschers Verdienste gehen aber auf dem Gebiet der Radiästhesie weit über den Fünfrutentest hinaus.
In seinen vielen Veröffentlichungen hat er sich intensiv mit den Arbeiten von Wüst und Straniak auseinandergesetzt und  u. a. die Ausbreitungsgeschwindigkeit der radiästhetischen Wellen, von ihm "Wüst-Wellen" genannt, bestimmt (10 Meter pro Sekunde, also keine hochfrequenten Welle mit 300 000 km pro Sekunde).

Leider haben seine Arbeiten die permanenten Zweifler offensichtlich noch nicht erreicht, die immer wieder nach Doppelblindtests rufen. Möglicherweise sind die Ergebnisse so sensationell, so daß vor etwa 10 Jahren ein Universitätsprofessor nach zwei Tagen Versuchen etwa die Aussage machte: "Ich gefährde meinen wissenschaftlichen Ruf, wenn ich das weitererzähle, denn glauben wird mir das sowieso keiner".



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Abb. 01: akribische Protokollführung (FB)
Abb. 02: Einfache Konstruktion zur Abstimmung der Ruten (FB)
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Abb. 03: fünf Ruten mit sehr unterschiedlichen Abstimmungen (FB)
Abb. 04: Doppelblindtest mit fünf Ruten,
sie wurden vor dem Test eingestellt auf:
77,5 mm, 
76,5 und 78,5 mm
sowie 75,5 und 79,5 mm.
(77,5 ist  eine Einstellung für eine "Wasserader".)
Nach dem Test liegen sie nun auf dem Brett zur Auswertung:
vorne die Rute mit der starken Reaktion,
dahinter die mit der schwachen Reaktion
und weiter hinten die ohne Reaktion.
Bei der Nachmessung stellt sich heraus, daß die vordere Rute eine Einstellung von 77,5 mm hatte, also den für eine "Wasserader" richtigen Wert besaß.
wasser-ader
 (FB)

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Abb. 05: Willem Busscher beim Ablesen der Einstellung mit einem Maßstab (FB)
Abb. 06: die Ablesungen werden in das Protokollblatt eingetragen. (FB)

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Abb. 07a: Protokoll einer theoretisch idealen Probe. Die Rute mit der nominellen Einstellung erreicht 100%, die anderen nur 0%. (Busscher, mit freundlicher Genehmigung)
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Abb. 07b: Protokoll einer Versuchsreihe unter realen Bedingungen.
Es handelt sich um eine Mutung über fließendem Wasser. Die aus Erfahrung ermittelte Wellenlänge beträgt 77,5 mm.
Bei der Probe haben 9 Personen (Seminarteilnehmer überprüfbare Radiästhesie) gemutet bei insgesamt 32 Versuchen. Obwohl die Teilnehmer noch keine große Erfahrung besaßen, hat die überwiegende Zahl der Versuche einen Auschlag bei der Rute mit 77,5 mm ergeben. (Busscher, mit freundlicher Genehmigung)
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Abb. 07c: Protokollblatt einer Mutung mit einem sehr guten Rutengänger (H.H. Erkens). Drei Versuche ergeben insgesamt 100% Trefferrate für die korrekte Einstellung (Busscher, mit freundlicher Genehmigung)
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Abb. 08: Hochfrequenzsender mit 1GHz (unten) und Frequenzzähler.
Der Sender besitzt eine Leistungsanzeige, mit der sich die Güte der Ankopplung an die Lecherleitung ablesen läßt.  (FB)
Abb. 09: Elektronik und Lecherleitung (FB)
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Abb. 10: Die Einkopplung der Hochfrequenz geschieht magnetisch aus dem blauen Sender heraus (lose Kopplung) (FB)
Abb. 11: Am Ende der Lecherleitung sind die üblichen Griffe einer Wünschelrute (FB)
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Abb. 12: Testobjekt für mentale Rutengänger: Die Schalter waren nicht angeschlossen, also ohne Wirkung (Dummy). Wer dennoch bei "richtigen" Einstellungen  Rutenreaktionen bekommt, mutet mental und nicht über die Einstellung  (FB)
Abb. 13: Reste einer langwierigen Suche nach der besten Konstruktion (FB)
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Abb. 14: Die Untersuchungen von  J. Wüst (1934 bis 1936) (FB)
Abb. 15: handschriftliche Einträge zu den Wellenlängen von Wüst (1934),
Ergebnisse der Nachmessungen durch Willem Busscher,
zwei Wellenlängen: die für Kupfer und Quecksilber wurden mit der Luft-Lecher-Leitung überprüft und stimmten mit den Ergebnissen von Wüst mit seinem Blendenspektrometer überein.
Anzunehmen ist, daß die anderen Werte ebenfalls dieselben Ergebnisse bringen. (FB)



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