Friedrich Balck  > Biosensor  > Versuche  > QuellenHirschlerTeich

Beobachtungen:



Wasserleitungen am Hirschler Teich  - Teil 009 / Quellen





Inhalt
Übersicht und Verteiler   
 
    0.  leitung-hirschler-teich.htm



     9.  Ausgrabung, Freilegung, Quelle


Als Folge der Spurensuche konnte ein für die Wasserversorgung von Clausthal wichtiges Quellengebiet "wiederentdeckt" werden.
Der Aufenthalt am richtigen Ort, Beobachtungsgabe und die Überreste von Windbrüchen haben zum Auffinden eines hölzernen Sammelbehälters, einer gefaßten Quelle und mehreren Holz- und Eisenrohren geführt.

Vor über 300 Jahren hat man dieses Quellgebiet mit Holzrohren zur Trinkwassergewinnung erschlossen und mindestens bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts genutzt, wie dies die Verwendung von Eisenrohren dies belegt.

Nach dem zweiten Weltkrieg sollen hier englische Soldaten das Einschlagen der Bäume vorgenommen haben, um das Holz im Sinne von Entschädigungszahlungen verkaufen zu können. Es wird berichtet, daß sie Baumstümpfe aus dem Boden herausgesprengt haben sollen, damit die Clausthaler Bevölkerung leichter an Brennmaterial herankommen konnte.
Bei diesen Sprengungen sollen auch Teile der Wasserleitungen an die Oberfläche gekommen sein. 

GPS-Daten der Quelle  als Überlagerung zum Luftbild:  hirschler-teich-005.kmz
zugehörige GPS-Daten    hirschler-teich-005.gdb

Zusammenfassung aller Daten der Spurensuche, ohne Beschriftung der Punkte und ohne Tracks, hirschler-teich-ohne-0.kmz




Das Gebiet um den Hirschler Teich

imn_0472_g.jpg
Abb. 01: Diese Karte zeigt den Hirschler Teich, östlich von Clausthal.
Es gibt südlich vom Teich mehrere Quellen, deren Wasser über hölzerne Rohrleitungen nach Clausthal geleitet wird. Die Rohre haben unterschiedliche Durchmesser: 2 und 4 borigte Röhren
An mehreren Stellen (Brunnen Brun) werden die Wasser zusammengeführt.

2 börig entspricht 87 mm Innendurchmesser, 4 börig 116 mm (hat etwa doppelten Querschnitt)
/M.Döring, M.Göring 1998/

 (Tolle, 1704, Stadtarchiv Clausthal)
Karte für Überlagerung mit Luftbild orientiert:  tolle-hirschler-teich-imn_0472_g.kmz
(Maßstab nicht sicher?)
imn_2738-a_g.jpg
Abb. 01a: Quellen und Rohrleitungen südlich vom Hirschler Teich.
 Raths Brunnens und Raths-haupt-Brunnen, Röhrensumpfgraben  Mundtloch, Röhrentour

Ohngefähre oder augenmässliche Entwerfung und Grundt-Riss,

verfertigt von J.T. Sartorio, Mens Mart 1738
imn_2695-a_g.jpg
Abb. 01b: Quellen und Leitungen südlich vom Hirschler Teich. Links unten ist der Hauptbrunn.
Eine Röhrentour umfährt den Teich bis nach Norden.

Grundriss von einer Neuen Wasserleitung Behuef der Bergstadt Clausthal aus den, neben dem Hirschler Teiche liegenden Haupt Brunn nach dem RahtsTeige zu, woraus zu ersehen.


Clausthal, den 8.Dezembr 1736, Samuel Rausch,
imn_2692-a_g.jpg

imn_2691-a_g.jpg
Abb. 01c:  Ausschnitte, Quellen und Leitungen südlich vom Hirschler Teich.
Nassen Wisser Brunn
leitung-hirschler-teich-002_g.jpg
Abb. 02: Ausschnitt, verstärkter Konstrast:
 1945, die Fichten sind geschlagen und warten auf den Holztransport. Rechts unterhalb der Bildmitte ist ein System von Linien und punktförmigen Objekten zu erahnen. Links zeichnet sich deutlich die Schneise des Oberen Kehrzuggrabens ab.
Rechts mündet der Huttaler Graben in den Teich, das Mundloch des Stollens liegt am unteren Ende des dunklen Streifens. Bei den blauen Markierungspunkten befindet sich das Rohrsystem mit der Quelle.
Die dunklere Spur stammt offensichtlich von einem kleinen Bach, der hier zunächst von Osten kommt und anschließend weiter in Richtung Nordwesten fließt.
für Überlagerung mit Luftbild orientiert: 2080_300-d_g.kmz
leitung-hirschler-teich-001_g.jpg
Abb. 03: bis 10.07.2010 gefundene Spuren der Leitungen am Hirschler Teich
gelber Streifen links: oberer Kehrzuggraben     gelber Streifen rechts: Huttaler Wasserlauf
rot: Oberer Kehrzuggraben / Spur der Rohrleitung vom Teich bis zum Wasserlauf
blau: Gebiet der ausgegrabenen Quellfassung
lila, gelb, grün: gefundene Spuren 
lila Linie, aus Track-Daten rekonstruiert, da "GSP-Speicher voll"
einzelner lila Punkt rechts: Mundloch Huttaler Wasserlauf
die grünen Punkt rechts am gelben Streifen über dem Huttaler Wasserlauf zeigen die Position der Erdhügel an (s.u.)
(FB)




Quellen, Brunnen und Sammelleitungen südlich vom Hirschler Teich

Protokoll der Spurensuche und einer Ausgrabung


imn_0514_g.jpg
Abb. 04: Über dem Wasserlauf des Kehrzuggraben führen Spuren in Richtung Osten, möglicherweise über alten Rohrleitungen . (FB)
imn_0522_g.jpg
Abb. 05: In der Nähe eines kleinen Baches treffen mehrere Sammelgräben zusammen, die man jeweils mit einem kleinen Damm angestaut hat. Links von der Bildmitte und im Wasser am unteren Bildrand befindet sich jeweils ein Eisenrohr.  Punkt 740,  N51 47 29.0 E10 22 29.1 (FB)
imn_0530-a_g.jpg
Abb. 06: Das Eisenrohr führt durch einen kleinen Damm. Punkt 740,  N51 47 29.0 E10 22 29.1 (FB)
imn_0524_g.jpg
Abb. 07: Es ist sehr stark verrostet. (FB)
imn_0528_g.jpg
Abb. 08: Etwas weiter den Bach bergab sind zwei Rohre mit Flanschen verbunden (FB)
imn_0727_g.jpg
Abb. 09: Das Flatterband zeigt die Verlängerung der Rohre im vorherigen Foto nach rechts an. Mit maximal zwei Spatentiefen läßt sich auf dieser Linie die Rohrleitung finden.
Punkt 775 N51 47 28.7 E10 22 27.7 (FB)
imn_0773-a_g.jpg
Abb. 10: Das obere Ende des Flatterbandes über der Trasse der Eisenrohrleitung, im Hintergrund knickt der kleine Bach ab in Richtung Hirschler Teich. Punkt 773, N51 47 28.8 E10 22 28.4  (FB)
imn_0797_g.jpg
Abb. 11: Weiter den Bach bergab in Richtung Hirschler Teich findet man im Hintergrund große Erdhügel, auf die die Spuren der Rohre zulaufen. Eingegrabene Sammelstellen?  / Aushub aus dem Lichtloch des Huttaler Grabens, Kamera-Standort Nähe Punkt 773, N51 47 28.8 E10 22 28.4
(FB)
imn_0864_g.jpg
Abb. 12: Der Erdhügel von der anderen Seite aus gesehen. Er befindet sich über dem Huttaler Wasserlauf. Für den Bau des Wasserlaufes hat man einen kleinen Schacht, ein Lichtloch, aufgefahren, um bei nur geringer Überdeckung über dem Stollen kurze Wege zum Abtransport der Berge zu haben.
Etwa um 1764 war in diesem Bereich der Stollen fertiggestellt.  (FB)
imn_1565-a_g.jpg
Abb. 12a: Querschnitt durch den Huttaler Wasserlauf. Links der Hirschler Teich, nach rechts folgen drei Lichtlöcher. Die Anschüttung im Gelände dürfte zu dem ersten Loch von links gehören. (G.A. Steltzner 1769)
imn_0516_g.jpg
Abb. 13: Auf diesem Erdhügeln gibt es viele Öffnungen im Erdreich.
Punkt 729,  N51 47 29.8 E10 22 24.4 (FB)
imn_0517_g.jpg
Abb. 14: Es handelt sich offensichtlich um Abdrücke von ehemaligen Baumstämmen. Das Holz ist im Laufe der Zeit verfault. Vermutlich hat man die Erde um die noch lebenden Bäume herum aufgeschüttet. Beim Bau des Lichtloches 1764 oder erst sehr viel später? (FB)
imn_0563_g.jpg
Abb. 15: Dieses Eisenrohr ist nahezu vollständig zugesetzt. (FB)
imn_0562_g.jpg
Abb. 16: Diese Eisenrohre sind mit Flanschen verbunden (Technik aus dem Bergbau Anfang des 20. Jahrhunderts (FB)
imn_0681-a_g.jpg
Abb. 17: Die Rohrverbindung ist von Ablagerungen befreit. Es handelt sich um Bördelflansche?
Innendurchmesser 80 mm, Schlüsselweite der Schrauben 21 mm (FB)
imn_0665_g.jpg
Abb. 18: Links fließt Wasser aus dem Eisenrohr. Der kleine Damm hat etwa eine Breite von 2 Metern. Nach rechts (bergauf) beginnt das feuchte Gebiet mit einer Quelle. Punkt 770    N51 47 28.9 E10 22 29.1 (FB)
imn_0678_g.jpg
Abb. 19: Freigelegt: Holzrohr (Nr. 1) und Eisenrohr oberhalb des kleinen Dammes. Nach links geht es bergauf zur Quelle. (FB)
imn_0674-a_g.jpg
Abb. 20: Die Rohrverbindung war innerhalb des kleinen Dammes in Ton eingebettet. Rechts geht es zum offenen Rohrende, links zur Quelle. (FB)




Ausgrabung, Freilegung


imn_0772_g.jpg
Abb. 21: Freilegung des Holzrohres (Nr. 2), links daneben noch teilweise eingegraben die Eisenleitung. Ein altes Eisenrohr dient als Unterlage. Im Hintergrund (bergauf) liegt die Quelle. (FB)
imn_0780_g.jpg
Abb. 22: Vom Rohr (Nr. 2) ist nur noch die äußere Schale erhalten. Der Anfang scheint angespitzt zu sein. Seine Länge beträgt 2,95 m (FB)
imn_0781-a_g.jpg
Abb. 23: Rohr Nr. 2, am Ende ist das Maß der Bohrung noch zu erkennen. (FB)
imn_0789_g.jpg
Abb. 24: Rohr Nr. 2, die beiden Äste sind stehen geblieben, während sich das übrige Holz zersetzt hat.
Abstand der Astspitzen ca. 8 cm, also war dies ein zwei-böhriges Rohr.
Äußerer Durchmesser des Baumstammes: 23 cm. (FB)
imn_0785_g.jpg
Abb. 25: Beide Rohre liegen nebeneinander. Das kürzere Rohrstück (Nr. 1, links) zeigt auch am Ende noch Spuren von der Rundung der Bohrung.  (FB)




11.07.2010, Tagebuchnotizen


imn_0910_g.jpg
Abb. 26: Nach einigen Tagen Trockenheit erscheint das Holz hell, Rohr Nr. 2 (FB)
imn_0915_g.jpg
Abb. 27: Der freigelegt Quelltopf füllt sich immer wieder mit Wasser. Nur ausgiebiges Schöpfen mit dem Eimer erlaubt kurzzeitiges Fotografieren. Rechts unten ist ein Teil eines Holzrahmens zu erkennen. Links von der Bildmitte erkennt man das braun angerostete Eisenrohr.
Punkt 766, N51 47 28.6 E10 22 29.6 (FB)
imn_0942_g.jpg
Abb. 28: Die Rohröffnung ist nun freigelegt und gesäubert. Das Eisenrohr liegt in einer Holzauflage. Von einem möglichen Siebkorb ist nur noch wenig zu erkennnen. (FB)
imn_0922_g.jpg
Abb. 29: Etwa 20 Liter pro Minute liefert die Quelle. Seit einigen Tagen herrscht hier Hochsommer. Die Quelle ist trotzdem immer noch ergiebig. Original date/time: 2010:07:11 09:12:35
Einen Tag später bei anhaltender Trockenheit ist die Wassermenge auf ein Viertel, d.h. 5 Liter/Minute gesunken.   (FB)
imn_0790_g.jpg
Abb. 30: Eine graue Tonschicht von wenigen Zentimetern Dicke in Bildmitte dichtet die Erdschicht nach unten ab und läßt Oberflächenwasser an einigen Stellen austreten.
Die Quelle ist zu diesem Zeitpunkt fast versiegt. 05.07.2010 (FB)
imn_1759_g.jpg
Abb. 31: nach stärkeren Regenfällen fließt am 15.August 2010 wieder sehr viel Wasser (FB)
imn_0926-a_g.jpg
Abb. 32: Blick auf das Eisenrohr und den Kunststoffeimer (rechts oben). Links davor ist ein weiteres Eisenrohr stückweise freigelegt, es lieferte Wasser von höher liegenden Quellen links außerhalb des Bildes. Am unteren Bildrand rechts ist die Kante eines Brettes zu erkennen.
Punkt 769, N51 47 28.9 E10 22 29.2  (FB)
imn_0923_g.jpg
Abb. 33: Kamerastandort etwas weiter bergab. Links ist das Eisenrohr zu sehen, aus dem Quellwasser in den schwarzen Kunststoffeimer läuft. Nach rechts führt eine eiserne Rohrleitung bergab (rotweißes Flatterband) (FB)
imn_0928_g.jpg
Abb. 34: Teilweise Freilegung eines Sammelbeckens. Die Quelle befindet sich hinter dem Kamerastandort. Etwas rechts oberhalb vom Eimer sieht man in der hölzernen Seitenwand den Abfluß des Beckens, ein Stück Eisenrohr. Punkt 769 N51 47 28.9 E10 22 29.2(FB)
imn_0935_g.jpg
Abb. 35: Das teilweise freigelegte Sammelbecken.
Im Vordergrund links kommt das Zulaufrohr von einer höher gelegenen Quelle. Das Ablaufrohr ist der dunkle Fleck am Beckenrand unterhalb von der Mitte des Maßstabes. Das Ablaufrohr geht von dort weiter auf der mit Flatterband markierten Trasse. Der Maßstab hat eine Länge von drei Metern. Somit sind etwa 2 Meter der Seitenwand freigelegt. (FB)
imn_0939-a_g.jpg
Abb. 36: Ein hölzerner Spund zum Verschließen des Rohres und ein eiserner Riegel mit Scharnier für den Klappendeckel (FB) 
imn_0937-a_g.jpg
Abb. 37: weitere Holzteile und eiserne Scharniere eines Deckels warten auf die Säuberung (FB)
imn_0976_g.jpg
Abb. 38: Das Holzbecken ist freigelegt, die Teile des Deckels liegen gesäubert auf dem Boden.
Der Boden besteht aus nebeneinanderliegenden Brettern.
Maße der Holzkonstruktion: 2,0 m x 1,5 m x ca. 0,25 m
Das vordere Brett ist provisorisch etwas angehoben, damit das Dreckwasser besser abfließen kann. (FB)
imn_0975_g.jpg
Abb. 39: Deckel mit Scharnierbändern und Verschluß. (FB)
imn_0944_g.jpg
Abb. 40: Skizze des Sammelbeckens, nicht maßstäblich. (FB)
imn_0980-a_g.jpg
Abb. 41: Zwei Winkeleisen sind mit einer eiserne Stange verbunden. Die Eisen lagen jeweils an den langen Seiten des Beckens, die Stange parallel zur kurzen Seite. Konstruktion einer Deckelhalterung? (FB)
imn_0978_g.jpg
Abb. 42: Das Zulaufrohr hat eine Höhe von 70 cm über dem Beckenboden. Links daneben eines der beiden Winkeleisen, verbunden mit einem Rundeisen. In Blickrichtung geht es weiter bergauf, bis zu einem kleinen Wehr im Bach und einer Anstauung bei einer Erdanschüttung (Pinge)?  (FB)
imn_0971_g.jpg
Abb. 43: Das Stirnbrett des Beckens hat eine Höhe von 25 cm. (FB)
imn_0969_g.jpg
Abb. 44: Das Ablaufrohr ist in einer Höhe von 30 cm über dem Boden angebracht. (FB)
imn_1028_g.jpg
Abb. 45: das Ablaufrohr nach dem Putzen und Trockenlegen (FB)
imn_1024_g.jpg
Abb. 46: Die Bodenbretter sind trocken gefegt. (FB)
imn_1027_g.jpg
Abb. 47: Die 30 cm breiten Bretter sind perfekt bearbeitet, sie haben eine glatte Oberfläche. (vermutlich maschinell geschnitten und gehobelt) (FB)
imn_1228_g.jpg
Abb. 48:  Lange Trockenheit hat den Zufluß nahezu versiegen lassen.  Weiteres Graben brachte einen Holzrahmen zutage, in den ein einfaches Eisenrohr eingebettet ist. Der Flansch ist nach der Reinigung lose auf dem Rohr verschiebbar.  Also hat man offensichtlich nur ein normales Rohr und kein spezielles Mundstück mit Sieb verwendet. (FB)
imn_1232_g.jpg
Abb. 49: Die Rückseite der Quellfassung. Reste des Holzrahmens sind noch zu erkennen. Der obere Bildrand zeigt in Richtung des ansteigenden Geländes. (FB)
imn_1355_g.jpg
Abb. 50: nach weiteren Tagen der Trockenheit.
imn_1761-a_g.jpg
Abb. 51: am 15.08.2010 steht das Wasser bis zur Oberkante des Rohres. (FB)




Leitung in Richtung Clausthal


imn_1357_g.jpg
Abb. 52: An einigen Stellen liegt die Eisenleitung nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche.
Ein eiserner Verbindungsring zum Einschlagen in die Stirnflächen der Holzrohre zeugt noch von den Holzrohren an dieser Stelle. (FB)
imn_1367_g.jpg
Abb. 53: In der Nähe eines größeren Weges abgehend von der heutigen B242 gibt es die Reste eines Holzkohlenmeilers.
Zwei ehemalige Holzrohre befinden sich offensichtlic  als mechanischer Schutz über der Eisenrohrleitung. Ein Rohrende mit Verbindungsring ist links von der Bildmitte freigelegt. Es handelt sich um 4 böriges Rohr mit etwa 11 cm Innendurchmesser. (s.u.) (FB)
imn_1373_g.jpg
Abb. 54: Am linken Bildrand der breite Weg. Freigelegt: Die Reste von zwei Holzrohren, darunter die Eisenleitung.(FB)
imn_1371_g.jpg
Abb. 55: Blick mit der Kamera unter die beiden Holzrohre. Man sieht das Eisenrohr darunter (FB)
imn_1412_g.jpg
Abb. 56: Das Ende einer Holzröhre. Zur Verbindung mit dem nächsten Rohr verwendete man einserne Ringe, die in die Stirnflächen eingeschlagen wurden. (FB)
imn_1413_g.jpg
Abb. 57: Das Kopfstück mit eisernem Ring. (FB)
imn_1421_g.jpg
Abb. 58: Der innere Durchmesser beträgt etwa 11 cm, als ist das Rohr 4 börig. (FB)
imn_1491-a_g.jpg
Abb. 59: Im Bereich eines kleinen Bächleins liegt die Leitung offen.
Punkt 473, N51 47 27.5 E10 22 23.1 (FB)
imn_1493-a_g.jpg
Abb. 60: Auch hier war die Leitung nicht eingegraben und daher durchgerostet. Es fehlt bereits ein Stück.
Punkt 474, N51 47 27.6 E10 22 21.4 (FB)
imn_1495_g.jpg
Abb. 61: Neben der Eisenleitung liegen zwei dicke Holzstämme dazu parallel. Ehemalige Holzrohre?
Punkt 475, N51 47 28.1 E10 22 18.1 (FB)

Kleine Wehr, aufgestauter Bach

imn_1427_g.jpg
Abb. 62: Vom Holzkasten bergauf findet man ein kleinenes Bachbett, das bis zu größeren dammähnlichen Aufschüttungen in der Nähe des Weges führt. Etwa in Bildmitte wird ein bearbeiteter Holzbalken sichtbar.
Position etwa bei N51 47 29.0 E10 22 30.0  (FB)
imn_1425-a_g.jpg
Abb. 63: Die Stelle liegt wenige Meter oberhalb des Holzkastens. Man hat den kleinen Bach mit einer Holzkonstruktion aufgestaut. (FB)
imn_1423_g.jpg
Abb. 64: Rundhölzer und dieser bearbeitete Balken sind Reste eines kleinen Wehrs. Tiefe Spuren von großen Waldbearbeitungsmaschinen queren genau an dieser Stelle das Bachbett. Offensichtlich ist dies ein Grund für die Zerstörung der Anlagen. (FB)

Damm oder Pinge

imn_1498_g.jpg
Abb. 65: Blick zur Bergbauhalde in Richtung B242, hier verläuft ein Grabeneinschnitt.
Punkt 476, N51 47 28.3 E10 22 33.5 (FB)
imn_1496_g.jpg
Abb. 66: Andere Blickrichtung, links beginnt der Hischler Teich, in Bildmitte verläuft der Grabeneinschnitt quer von rechts nach links. Punkt 476, N51 47 28.3 E10 22 33.5 (FB)
imn_1497_g.jpg
Abb. 67: Blick über den Grabeneinschnitt in Richtung Hirschler Teich.
Punkt 476, N51 47 28.3 E10 22 33.5(FB)
imn_1499_g.jpg
Abb. 68: Am unteren Ende des Grabens floß das Wasser weiter nach links zum kleinen Wehr.
Im Vordergrund hat der Einschnitt einen Absatz, hier könnte auch ein Wehr gestanden haben.
Punkt 476, N51 47 28.3 E10 22 33.5 (FB)





Home
www.biosensor-physik.de (c)  15.08.2010
26.01.2017 F.Balck


© BioSensor-Physik 2017 · Impressum