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Beobachtungen:

Ameisen


Waldameisen gelten als Strahlensucher und sollen auf Kreuzungspunkten der Gitternetze ihre Nester bauen.
Bei vier Beispielen ließ sich diese Aussage durch den Autor bestätigen.
  • Hiddensee,                                                               N54 35 37.7 E13 06 36.4
  • am Johanneser Schacht in Clausthal-Zellerfeld                N51 49 21.5 E10 18 20.4
  • an der Bundesstraße 242 von Tanne nach Trautenstein    N51 41.343 E10 44.987
  • und an der L600 zwischen Braunlage und Zorge.              N51 40.576 E10 36.332
An den zuletzt genannten beiden Straßen gibt es großflächig spürbare Objekte (als Folge einer umfangreichen geologischen Störung?).

Auffällig ist dort die Häufung von jeweils mindestens sechs Haufen auf einer Linie von weniger als 100 Metern.
Die Ameisen siedeln dort innerhalb eines Waldgebiees am nördlichen Rand der Straße, so daß die Sonne von Süden wegen der fehlenden Bäume gut auf die Plätze scheinen kann.

Die spürbaren Zone lassen sich auch im Bereich der Fahrbahn bemerken.
Bei den Plätzen an der B242 scheint es sich um einen Unfallschwerpunkt zu handeln.

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Der Geologe Prof. Dr. Ulrich Schreiber von der Uni Duisburg-Essen hat beobachtet, daß sich Waldameisen in der Nähe von geologischen Störungen (tektonischen Bruchzonen, gaspermeable Seitenverschiebungen) aufhalten.
Aus ersten Untersuchungen der Aktivitäten der Tiere mit Hilfe von Videoaufzeichnungen läßt sich vermuten, daß man aus dem Verhalten der Ameisen Informationen zur Erdbebenwarnung gewinnen könnte.
http://www.uni-due.de/geologie/forschung/ameisen_erdbeben.shtml




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Abb. 02: Dieser Ameisenhaufen steht auf einer Störzone, Höhenweg auf Hiddensee
etwa bei N54 35 37.7 E13 06 36.4 (FB)

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Abb. 03a: Ameisenhaufen im Oberharz zwischen dem Johanneser Schacht und dem Kurhaus. Der Haufen steht auf dem Schnittpunkt mehrerer spürbarer Linien. Am unteren Bildrand haben die Ameisen einen weiteren kleinen Haufen errichtet. Eine Linie verläuft in Blickrichtung der Kamera.
N51 49 21.5 E10 18 20.4 (FB)
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Abb. 03b: Blick in Richtung einer weiteren Linie, Johanneser, Clausthal-Zellerfeld (FB)
Abb. 04: Blick umgekehrter Richtung wie Abb. 02,  der neue kleine Haufen zeichnet sich oben ab. Johanneser, Clausthal-Zellerfeld (FB)
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Abb. 05: Blick in Richtung einer weiteren Linie, Johanneser, Clausthal-Zellerfeld  (FB) Abb. 06: Blick in Richtung einer weiteren Linie, Johanneser, Clausthal-Zellerfeld (FB)






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Abb. 07: Bundesstraße 242 zwischen Tanne und Trautenstein. Hier gibt es sehr große flächenhaft spürbare Objekte, auch bis in den Bereich der Straßenfahrbahn hinein.
N51 41.343 E10 44.987 (FB)
Abb. 08: Im Sommer 2008 gab es mehr als als sechs große Ameisenhaufen am Straßenrand (FB)
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Abb. 09: Bundesstraße 242 (FB)
Abb. 10: Bundesstraße 242 (FB)
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Abb. 11: Bundesstraße 242 (FB)
Abb. 12: Die Fläche im Bereich aller Haufen ist nahezu homogen spürbar. Einzelne Linien wie bei anderen Orten waren kaum wahrzunehmen.  (FB)
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Abb. 13: Im Bereich dieser langgestreckten Kurve in Richtung Trautenstein befinden sich am linken Straßenrand die Ameisenhaufen.
Ein Holzkreuz (rechts im Bild) und mehrere Reifenspuren zeugen von einem offensichtlichen Unfallschwerpunkt (FB)
Abb. 13b: Ameisenhaufen an der Granetalsperre N51 53 22.9 E10 22 20.4
Der Haufen befindet sich auf mindestens zwei stark spürbare Linien.
In unmittelbare Nähe gibt es einen Hüttenplatz für die Verarbeitung von Erzen.
 (FB)


GoogleEarth Luftbild

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Abb. 14: An der L600 zwischen Braunlage und Zorge gibt es mehrere Haufen von Waldameisen.
N51 40.576 E10 36.332   (FB)
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Abb. 15: Sie sind zum Teil eingezäunt. (FB)
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Abb. 16: Alle liegen auf einer sehr stark spürbaren Zone. (FB)
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Abb. 17: Die Straße ist hier kurvenreich (FB)
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Abb. 18: Dieser Haufen liegt unmittelbar neben der Straße und ist daher nach Süden frei vom Schatten der Bäume. 
Abendsonne:    Original date/time: 2009:09:19 18:30:56(FB)


Nachtrag, August 2018

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Abb. 19: In Tallin, Estland, gibt es sehr große Ameisenhaufen, Höhe bis etwa 1,2 m.
N59 23 14.2 E24 39 09.7 (FB)
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Abb. 20: Die Ameisen wohnen im Glehnipark. (openstreetmap.org)
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Abb. 21: Zwischen einigen der Haufen waren Resonanzstrukturen zu beobachten.
Das sind spürbare Strukturen mit vier etwa 30 cm dicken Schläuchen im Abstand von etwa 60 cm.
Wenn man von einem Haufen losgeht und die Struktur verfolgt, findet man den nächsten, auch wenn dieser im Dickicht versteckt ist. (FB)
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Abb. 22: Resonanzstruktur zwischen zwei gleichartigen Kalksteinen (FB)



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05.09.2018


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