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Beobachtungen:

Elektrischer Strom,  "visuelle" Beobachtungen

Experimentelles Seminar in Igensdorf  12. und 13. Juli 2012


Teilnehmer: W.Auer, F. Balck, G. Engelsing, A. Schumacher


Protokoll der Experimente

Die Versuche wurden durchgeführt zur Bestätigung einiger Experimente von
      physik-neu.htm


Sichtbare Begleiterscheinungen an Magneten und Stromleitern



1. Anfänge des Magnetismus in der Wissenschaft
  1.1 Beobachtungen mit sensitiven Personen im 19. Jahrhundert, v. Reichenbach und seine Versuche
  1.2 Beobachtungen mit sensitiven Personen im 21. Jahrhundert
  1.3 Begleiterscheinungen des elektrischen Stromes: das Magnetfeld, H.C. Oerstedt
  1.4 Johann Wilhelm Ritter

2. Innovative Experimente mit erweiterten Ergebnissen dank Videoaufzeichnung, stromführender Draht
  2.1 Das Experiment: Stromfluß durch einen senkrechten Draht mit etwa 1 mikroAmpere Gleichstrom
  2.2 Szenen aus dem Videofilm  MOV03F.mpg
  2.3 Auswertung der Videosquenzen, Geschwindigkeit der Handbewegung beim Verfolgen der Objekte.
  2.4 Auswertung der Beobachtungen, Anfertigung von Skizzen auf Papier
  2.5 Modell mit Champignons 
  2.6 Modell mit durchbohrten Kunststoffbällen.
  2.7 Modell mit Schüsseln aus Porzellan 

3.  Veränderungen: der Draht wird zu einer Schleife gebogen

4.  An der Spitze eines bifilaren Drahtes
  4.1 Spitze Drahtschlaufe, Haarnadel
  4.2 Weiße zweiadrige Litze, am Ende verdrillt          

5. Zwei Wege des Stromes durch einen flachen Kupferring               

6. Laufzeitexperimente, die Auswirkung eines Magneten durchdringt einen Festkörper

7. Verkupferte Eisenmünze auf Magnet

8. Wasserhaltige Substanzen und Magnet

9. sichtbare Effekte bei zwei Batterien

10. sichtbare Effekte bei Magneten
  10.1  Zwei Magnete
  10.1.1 erster Versuch
  10.1.2 Wiederholung des Versuches mit gleichen Magnetpolen  Nord <-> Nord  und auch Süd <-> Süd
  10.1.3  Wiederholung des Versuches mit zwei Magnetstapeln
  10.2.1  Magnet und Gasflamme
  10.2.2  Magnet, Beobachtung des "Strahls" beim Wedeln mit einer Korkplatte
  10.2.3  Magnet und Gasflamme
  10.2.4: Magnet und Wasserglas
  10.2.5: Batterie und Wasserglas
  10.3 Magnet und Eisenring, Hohlkörper
  10.4 Magnet und Batterie, Abschirmgitter mit Graphit, Korkplatte, Glasschaum

11. Mehrere Hohlkörper zusammen aus verschiedenen Materialien
  11.1.1  Messing und Eisenrohr mit Kabel elektrisch verbunden
  11.1.2  Messing und Eisenrohr mit Alufolie oder Kabel elektrisch verbunden
  11.2 Eisen- und Messing-Hohlkörper durch Glasschaum getrennt, elektrisch verbunden
  11.3 Zwei Hohlkörper, Eisen und Messingrohr mit Luftpolsterfolie und Kabelverbindung
  11.4 Mehrere Hohlkörper ineinander

12: Eisen und Kupferspule

13: Schraubenfeder schwingt für den Betrachter transversal

14. Toroidspule





weitere Versuche
strom-sehen-zwei

Liste der Videos und deren Inhalte:
strom-sehen-liste




1. Anfänge des Magnetismus in der Wissenschaft

1.1  Beobachtungen mit sensitiven Personen im 19. Jahrhundert, v. Reichenbach und seine Versuche

Es wurde schon im 19. Jahrhundert berichtet, daß es Personen gibt, die an Magneten bläuliche Lichterscheinungen wahrnehmen können.  Karl Baron von Reichenbach nennt diese Erscheinungen Lohe. /v. Reichenbach 1867/ 

siehe auch  reichenbach.htm


"Die odische Lohe
und einige Bewegungserscheinungen

als
neuentdeckte Formen des odischen Prinzips in der Natur.
Sechs Vorträge
gehalten in der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien vom 11. Mai
bis 20. Juli 1865,
in freiem Auszuge und durch Zusätze vervollständigt.
von Freiherrn von Reichenbach, Phil. Dr. & 1. Mr.
Wilhelm Braumüller, (1867), Wien "

reichenbach-007.jpg
Abb. 01-01: /Reichenbach 1867/  Seite 7
"Magnet
Von hier leitet uns die Untersuchung zur Lohe der Magnete, ebenso sichtbar am Tage wie bei Dämmerung und Feuerlicht. Ein krätiger Stabmagnet frei in die Paralle gebracht, duftete an beiden Enden Lohe aus, in eben der Weise wie die Krystalle es thun. Dies that eine kleine Compaßnadel so gut als mehrere Schuh (0,3m) lange Stahlstäbe. Ein zweischütziger Stabmagnet mit einem Quadratzoll Querschnitt, rechtsinnig in den Meridian gebracht, lieferte am positiven genSüdpole 30, am negativen genNordpole 12 Linien ( 12 Linien = 1 Zoll = 25 mm) lange Lohen. Einem 5 Fuß (1,5 m) langen Stabmagnete in gleicher Lagerung entströmten am negativen Ende 23, am positiven 48 Linien Lohe; widersinnig im Meridian liegend am negativen Ende 40, am positiven 18 Linien.
Wurden die Magnetstäbe nahe beim Pole erwärmt durch Lampen, so gaben sie verlängerte Lohen; ein rechtsinnig liegender zweifüßiger Stab gab dann am erwärmten negativen Ende 48, am kalten positiven 16 LInien; ein fünfschühiger (1 Schuh = 1 Fuß) am erwärmten negativen 50, am kalten positiven 18 Linien Lohe; Widersinnig liegend am erhitzten negativen 54, am kalten positiven 6 Linien. Hier addirte überall das negative Od des Feuers zur negativen Lohausströmung."
reichenbach-006.jpg
Abb. 01-02: /Reichenbach 1867/ Seite 34
"Durchgängigkeiten.
Es ist theilweise schon mitgetheilt, wie ein fünfblätteriger Hufmagnet mit den Polen nach oben gekehrt, rechtsinnig im Meridiane aufgestellt wurde. Diesen überlegte man erst mit Schreibpapier. Die Lohe kroch zwar unter demselben fort, quoll an den Rändern hervor. Dies war aber nur ein Theil. Ein anderer drang durch das Papier hindurch. Man vertauschte das Papier mit Pappe. Auch durch diese drang die Lohe hindurch, man sah sie über beiden Polen auf der PPappe abgesondert aufsteigen. Statt dessen legte man nun eine Glasplatte über die Magnetpole. Wiederum schob sich Lohe unter dem Glas fort, jetzt nicht blos ein Theil derselben, sondern alle, über dem Glase aber schein gar keine Lohe.
Papier und Pappe hatte sie durchgelassen, das Glas aber wehrte ihr absolug den Durchgang. Was Wasser, Alkohol, Aether und Essigsäuere ihr verstattet hatte, das versagte ihr das Glas unbedingt."



In einer Ausgabe von 1850 schreibt Reichenbach:

reichenbach-002.jpg
Abb. 01-03: Titelblatt 1850
reichenbach-004_g.jpg
Abb.01-04: v. Reichenbach   The Vital Force, (1850) New York, J.S. Redfield

"Still earlier she had seen a glowing thread of light along the edges of the magnet, and a week before she had seen a beautiful" ... 245..  weiter siehe Abbildung
Übersetzung (FB):
Etwas früher hat sie einen glühenden Lichtfaden entlang der Kanten eines Magneten gesehen und eine Woche vorher hat sie gesehen eine wunderschöne..... Seite 245 .....
strahlende Flamme an beiden Polen des offenen Magneten, die strahlenden Licht-Aussendungen mit einer Länge von einem halben Zoll (12 mm).
Fräulein Sturmann (§4) sah die Flammen des gleichen Magneten ungefähr 4 Zoll (10 cm) lang oder dreimal die Länge.
Fräulein Reichel zeichnete sie für mich mit der gleichen Länge wie die Polschuhe des Magneten, d.h. einen Fuß (30 cm) lang.
Fräulein Maix (§6) sah sie in ihrem Normalzustand eine Handbreit hoch; aber wenn sie an Spasmen-Attacken litt, dann erschien derselbe Magnet, als wenn er in Feuer baden würde und die Flammen an einigen Stellen einige Spannen (Handbreite) lang wären.
Fräulein Reichel (§7) sah Magnete sogar in halb abgedunkelten Räumen, und zwar nicht nur, daß sie an ihren Polen Flammen aussandten wie der Bogen eines Hufeisens, sondern ganz eingedeckt waren mit feinen zierlichen Lichtern und selbst dann, wenn die Armatur befestigt war.
Aber Fräulein Atzmannsdorfer (§13) erzählte mir, daß die Flamme meines großen Magneten aus neun Stäben ihr in voller Dunkelheit erschien bis zu einer Höhe von fünf bis sechs Fuß (1,5 bis 1,8 m), so daß sie von ihr umgeben war, als würde er sie anbrennen. Diesen Magnet, genauso wie kleinere, sah sie umgeben auf jeder Seite mit kleinen flaumbärtigen Flammen.
Aus jedem der Pole kamen jeweils aus seinen vier Kanten Flammen, die blau mit rot, gelb und grün waren. Jeder einzelne Stab eines Verbundmagneten hatte seitlich eigene Flammen.
Stabmagnete haben immer eine größere Flamme am Nordpol als am Südpol.

284. Alle diese Beobachtungen stammen aus dem Jahr 1844.
 
Zeichnung des Magneten mit den Flammen. Figur 6 auf Platte 1
reichenbach-005-a.jpg
img_2010-a.jpg
Abb. 01-05: Typische Anordnung des 19. Jahrhunderts von einzelnen Stäben (Platten) zu einem großen Magneten, Sammlung historischer Geräte im Kleinen Hörsaal der Physik (FB)
imn_6119_g.jpg
Abb. 01-06: Möglicherweise sehen die Erscheinungen so aus wie die Flamme eines Brenners mit Gas aus elektrolytisch zerlegtem Wasser. (Browns Gas) (FB)




Kommentar von Oskar Korschelt zu den Versuchen von Karl Baron v. Reichenbach /Korschelt 1892/

Seite 132

"Die Reichenbach'schen Werke sind zwar kurz nach ihrer Veröffentlichung viel gelesen worden, nachher aber, als die Wissenschaft in den fünfziger Jahren materialistisch wurde, aus der Reihe der wissenschaftlichen Werke ausgestrichen worden.
Reichenbach selbst, der hochbetagt in den sechziger Jahren starb, musste die bittere Erfahrung machen, dass seine gewissenhaften, höchst mühsamen Arbeiten, denen er die beste Zeit seines Lebens gewidmet hatte, für Narrenfreiheit erklärt wurden, weil der Wissenschaft der Fähigkeit, sie zu verstehen, abhanden gekommen war.
So hat fast Niemand mehr unter den Lebenden seine Werke gelesen, und ich erlaube mir daher, im Folgenden seine Resultate, wie er sie selbst in seinem oben erwähnten Werke, Band I, Seite 209 — 218 zusammengestellt hat, abzudrucken."   siehe Korschelt Seite 140 - 157


Seite 160

"Im § 56 seiner Schlussbetrachtungen stellt Reichenbach die Anwendungen zusammen, die er von den durch ihn ermittelten odischen Gesetzen hat machen können.
Diese Anwendungen beziehen sich sämmtlich auf die Erklärung von früher beobachteten Naturerscheinungen.
Es ist Reichenbach nicht gelungen, Anwendungen von Od in der Weise zu machen, dass neue Wirkungen in der Natur erzielt worden wären, welche die Menschen regelmässig zu ihrem Vortheil hätten benutzen können.
Mit solchen Anwendungen hätte Reichenbach die Wissenschaft gezwungen, die neue Naturkraft anzuerkennen und in das System der Natur aufzunehmen, da er aber ohne solche praktischen Anwendungen und nur mit wissenschaftlichen Untersuchungen und Theorien kam, so wurde ihm ein Loos bereitet, gegen das der im Mittelalter Leuten seiner Art gewidmete Scheiterhaufen anständige Behandlung zu nennen ist.
Mir ist, ich will nicht sagen das Glück, sondern das Schicksal zu Theil geworden, die erste practische Anwendung des Od zu finden - in der Heilkunst. Damit allein ist aber noch nichts genützt, denn die Medicin ist noch keine Wissenschaft, sondern nur eine Ansammlung von wenig Wissen und viel Meinungen. Da entscheiden zufällige Umstände, ob eine Wahrheit Anerkennung findet oder nicht.
Die Wissenschaft zu zwingen, die neue Naturkraft anzuerkennen und selbst an das Studium derselben zu gehen, dazu gehören Anwendungen derselben in der Technik, welche patentfähig sind und von der vor der Wissenschaft durch gänzliche Vorurtheilslosigkeit sich vortheilhaft auszeichnenden Industrie natürlich ohne Weiteres aufgenommen werden würden.
Solcher Anwendungen habe ich einige gefunden, ehe ich aber darüber berichte, müssen noch Betrachtungen Erwähnung finden, die ein namhafter, aber ungenannt gebliebener deutscher Physiker über die Beziehungen zwischen Od und Elektricität, angeregt durch die Entdeckung der langen Wellen durch Hertz, angestellt hat."
 (Seite 162 bis 197)
Patent 69340, Deutsches Reich 14.Juli 1891  Ein Apparat für therapeutische Zwecke ohne bestimmte oder bewußte Suggestion


Zitat aus dem Text des ungenannten Physikers  /Korschelt 1892/ Seite 162 bis 165   korschelt-1892-seite-162-197.htm
      "
Od und Elektricität.
Eine Parallele mit Ausblicken auf die übersinnliche Psychologie.
Von einem Ungenannten.10)

Die Methode, welche nach meiner Auffassung allein zu einer Erklärung, das ist Verständlichmachung „okkulter" Erscheinungen führen kann, ist die naturwissenschaftliche. Wer nun mit mir auf diesem Boden steht, wird mir allerdings mit Recht vorwerfen können, dass meine folgenden Ausführungen fast nur Möglichkeiten, zwar wissenschaftlich begründete, aber doch unbewiesene Möglichkeiten bieten.

10
Der nachstehende, höchst bedeutsame Aufsatz, dessen Lesung
wir besonders empfehlen, rührt von einem sehr bekannten deutschen Physiker her. Es erscheint uns bei den Vorurtheilen, denen dennoch der übersinnliche Phänomenalismus in den Kreisen der „exakten" Wissenschaft begegnet, durchaus gerechtfertigt, dass der Verfasser es vorzieht, seine hier vorgetragenen, geistreichen Schlussfolgerungen durch ihre eigene Kraft und ihren sachlichen Werth, nicht nur durch den Namen ihres Urhebers wirken zu lassen.
 Der Herausgeber (der Sphinx).


Dieser Vorwurf drückt auch mich; dennoch hielt ich es für gut, diese kleine Arbeit abzufassen, deren Hauptzweck es ist, zu zeigen, wie physikalisch festgestellte Forschungen der allerjüngsten Zeit eine gewisse Annäherung an diejenigen Phänomene gebracht habeu, welche Reichenbach als odische Phänomene in dickleibigen Büchern ausführlich beschrieben hat, und welche heute noch von der gesammten offiziellen Naturwissenschaft als phantastischer Unsinn, Hirngespinnste und Schwindel charakterisirt werden.
Der wesentliche Unterschied zwischen den Ansichten der bisherigen Physik und denen Reichenbachs lässt sich folgendermassen ausdrücken. Nach der Physik ist. im allgemeinen jeder Körper, z.B. ein Stück Blei oder eine Flasche Schwefelsäure, inaktiv, d.h. er besitzt keine besonderen spezifischen, von ihm aussehenden fernwirkenden Kräfte. Nur das magnetische Eisen besitzt solche Kräfte im natürlichen Zustande, nämlich magnetische Kräfte; allen andern Stoffen kann man bloss durch gewisse Mittel, nämlich durch Elektrisiren Kräfte, (fernwirkende Kräfte), zuertheilen. Im natürlichen Zustand besitzen sie dieselben nicht.
Die einzige Kraft, welche allen Körpern gemeinsam ist, ist die Schwere; jedoch ist diese keine specifische, von der Natur der Körper abhängige, sondern eine allgemeine, nur von der Masse derselben bedingte Kraft. Ein Kilo Blei und ein Kilo Schwefelsäure verhalten sich der Schwere gegenüber ganz gleich. Während also die Körper alle keine specifischen Kraftwirkungen auf messbare Entfernungen äussern, besitzen sie solche Kräfte immerhin, wie sich in ihren chemischen Affinitäten zeigt. Doch äussern sich diese Kräfte eben nur bei wirklicher Berührung oder in molekularen Entfernungen.
Dem gegenüber behauptet Reichenbach auf Grund seiner 13000 odischen Versuche, dass von jedem Körper im natürlichen Zustande eine gewisse Fernwirkung ausgehe, nämlich eine gewisse Kraftausströmung, das Od, welches von sensitiven Personen gefühlt und in absoluter Dunkelheit gesehen werden könne.
Diese Kraftwirkung sei eine polare, insofern die Körper odisch positive und odisch negative Ausströmungen ergehen können, sie sei aber im speciellen noch mehr als polar differenzirt, insofern die odischen Leuchten in allen Regenbogenfarben erscheinen können, je nach der Natur der Körper, insofern sowohl die Helligkeit des Leuchtens als die Stärke der verursachten Empfindung von Stoff zu Stoff variiren.
Solche Odausströmungen nun besitzen nicht bloss Magnete und elektrisirte Körper — bei welchen Fernwirkungen ja bekannt sind —, sondern es besitzen sie in sehr hervorragendem Maasse auch Krystalle, alle erwärmten und insulirten Körper, alle Theile des menschlichen Körpers, aber schliesslich auch alle irdischen Stoffe, seien sie organischer oder unorganischer Natur. Reichenbach beschliesst die Aufzählung seiner diesbezüglichen Experimente mit den Worten:11)

„Man sieht, dass alle Körper auf dem ganzen Erdballe einfache oder zusammengesetzte, amorphe, wie krystallisirte, sowie sie odische Gefühle erregen, so auch Odlicht ausstrahlend auf unseren Gefühlssinn wirken.“ 
11 Dr. Karl Freiherr von Reichenbach: „Der sensitive Mensch und sein Verhalten zum Ode." (Cotta) Stuttgart 1854—55, Bd. II, S. 191.
"


1. 2 Beobachtungen mit sensitiven Personen im 21. Jahrhundert

Auch im 21. Jahrhundert findet man Personen, die viele Dinge beobachten können, die für die Mehrheit der Menschen unsichtbar bleiben. Hierzu gehört Andreas Schumacher (A.S.). Auch er kann bei Magneten Effekte beobachten, die sich mit dem Wort "Ausströmen" charakterisieren lassen. Wenn man beispielsweise einen extrem starken Neodym-Stabmagneten (0,4 Tesla) aus einer Entfernung von wenigen Metern auf ihn richtet, ergreift er die Flucht, weil es für ihn äußerst unangenehm ist.
Die Magnete im 19. Jahrhundert waren um einige Größenordnungen schwächer.

Unbeabsichtigt wurde er "Opfer" eines Blindtests: Der Autor hielt einen Neodym-Magnet in der Hand, dieser war nach oben gerichtet.  A. S. sollte seine Beobachtungen beschreiben, wenn man den Magneten so ausrichtet, daß der "Strahl" durch eine Fresnellinse (aus einem Overheadprojektor) geht. Beim Durchdringen des "Strahls" durch die waagerecht gehaltene Linse gab es je nach Richtung der Durchstrahlung nach seiner Schilderung unterschiedliche Veränderungen am Strahl.
Während der Diskussion über seine Beobachtung hielt der Autor unbeabsichtigt die Linse etwa 45 Grad geneigt, so daß der an dem Plexiglas "reflektierte Strahl" auf seinen Körper zeigte. Danach sprang A.S. spontan zur Seite und ergriff die Flucht.
Ergebnis: Plexiglas reflektiert die Strahlung und A.S. ist geeignet, dies spontan d.h. ohne Ankündigung zu beobachten.

Um herauszufinden, was sich hinter dem physikalischen Begriff "elektrischer Strom" verbirgt, haben wir mit A.S. einige Experimente durchgeführt. Dabei sind überraschend viele neue Erfahrungen aufgetreten, die als neuartig einzustufen sind.
Sie lassen sich wie die von v. Reichenbach beschriebenen Effekte nicht mit dem Wissen aus heutigen Physikbüchern erklären.

Seit über 150 Jahren ist dieses Thema in den Bibliotheken wenig beachtet geblieben.

Heute können wir mit unseren Experimenten die gefundenen Beobachtungen nicht nur bestätigen, sondern auch mit einer Vielzahl von ähnlichen Experimenten erweitern.
Um einen elektrischen Strom herum gibt es ein Magnetfeld. Können einige Menschen die Auswirkungen dieses Stromes oder des Magnetfeldes sehen? Die Antwort lautet ja!

Eine wichtige Voraussetzung dazu ist allerdings, daß der Strom sehr klein sein muß, damit sich die Strukturen noch einzeln  auflösen lassen.
Bei zu großem Strom verwischen sie zu anderen Objekten wie einzelne Vögel zu einem Vogelschwarm.

Elektrischer Strom, elektrisches Feld, magnetisches Feld sind für uns geläufige Begriffe, doch die Physiker haben sie bisher nur zur Kenntnis genommen, anstatt sie ernsthaft zu hinterfragen.

Eigentlich sind wir nicht sehr viel weiter als H.C. Oerstedt (1777-1851), der im Jahr 1820 beim Stromfluß die Bewegung einer Magnetnadel beobachtet hat.



1.3 Begleiterscheinungen des elektrischen Stromes: das Magnetfeld, H.C. Oerstedt


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Abb. 01-07: H.C. Oersted (1777-1851), Denkmal in Rudköbing auf  Langeland DK, vor seinem Geburtshaus. (FB)
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Abb. 01-08: Aufgestellt  im Jahr 1902, einhundert Jahre nach seiner Entdeckung, daß elektrischer Strom auf eine Magnetnadel wirkt. (FB) 



1.4 Johann Wilhelm Ritter

Johann Wilhelm Ritter, Fragmente aus dem Nachlasse eines jungen Physikers,
Herausgegeben von Steffen und Birgit Dietzsch,
(1984) Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig und Weimar    (Original von 1810) 

Seite 353 /Ritter 1984/
"An dieser Volta-Batterie vervollkommnete Ritter seine Erkenntnisse über die galvanische Elektrizität, er verbesserte diese Batterie und konnte an ihr bisher unbekannte Zusammenhänge aufdecken; so entwickelte er jetzt das Elektrolyseprinzip und mit der >Trockensäule< eine Vorform des Akkumulators. Auch stand er kurz vor der Entdeckung des Elektromagnetismus, die dann seinem Freund Hans Christian Oersted später (1820) wirklich gelang (übrigens hat Ritter im Brief vom 22. Mai 1803 an Oersted diese Entdeckung aufs Jahr genau vorausgesagt!)."

Seite 369 /Ritter 1984/
 "Danach kam es zu einem regen Briefwechsel der bis zu Ritters Tod währte (veröffentlicht in: Correspondance de H. C. Örsted avev divers savants, hg. von M. C. Harding, Kopenhagen 1920, Bd.2, S.3-260). Oersted schätzte seine Beteiligung an Ritters Experimenten für seine eigenen weiteren Forschungen als sehr wichtig ein. 1820 entdeckte er die Ablenkung einet Magnetnadel an· stromdurchflossenen Leitern und damit den von Ritter und ihm langgesuchten Zusammenhang zwischen Elektrizität und Magnetismus."


Seite 380 /Ritter 1984/
"(Ritter,,Einige Bemerkungen über die Cohäsion, und den Zusammenhang derselben mit dem Magnetismus<, in: Annalen der Physik, hg. von L. W. Gilbert, Bd. IV, S. 30,"

Seite 381 /Ritter 1984/
"William Gilbert: (1540-1603), englischer Mediziner, Leibarzt der Königin Elisabeth und Physiker. In seinem Werk >De magnete, magneticisque corporibus et de magno Tellure, Physiologia nova (London 1600, dt, 1633) begründete er die Lehre vom Erdmagnetismus und gebrauchte erstmals den Begriff >elektrisch< (libr. II cap II). Er konstruierte das erste Elektroskop und beschrieb den Unterschied zwischen Elektrizität und Magnetismus. Mit seiner Auffassung von der Erde als einen Magneten wurde er zu einem der wichtigsten Wegbereiter für eine physikalische Erklärung der Planetenbewegung und damit der neuzeitlichen Physik überhaupt.
Ritter bezeichnete ihn als Vater des Magnetismus< (in: Magazin für den neuesten Zusant der Naturkunde hg. von J.H.Voigt, Bd. VIII, S. 513) und bezieht sich im Fragment darauf, daß William Gilbert die elektrische Anziehung auf materielle Ausflüsse (humor) zurückführt, die durch Reibung stärker hervorträten, und sie mit der Anziehung zweier auf dem Wasser schwimmender feuchter Hölzer vergleicht."


2. Innovative Experimente mit erweiterten Ergebnissen dank Videoaufzeichnung, stromführender Draht

Wegen der Wichtigkeit der Experimente wurden die Versuche mit Video aufgezeichnet.
Da es sich um erstmalige Versuche handelt, ist das Video ein wichtiges Werkzeug, um spontane Beobachtungen oder Überraschungen zu dokumentieren.

Sicherlich ist ein Video kein juristischer Beweis für die Existenz von physikalischen Phänomenen, es hilft aber, beispielsweise über die Auswertung von Geschwindigkeiten bewegter Objekte oder deren zeitlichen Verläufen automatisch ein unbestechliches Meßprotokoll zu liefern.
Wenn der Beobachter A.S. seine Hand synchron mit den von ihm beobachteten bewegten Erscheinungen führt, dann läßt sich aus der Geschwindigkeit seiner Hand auf die der Erscheinungen schließen.

Wie es sich gezeigt hat, gab es bei den Experimenten einen entscheidender Parameter, nämlich den elektrische Strom durch einen Draht. Wie sich aus der zeitlichen Auswertung der Bildfolgen nachweisen läßt, hat der elektrische Strom  Einfluß auf Form und Geschwindigkeit der beobachteten bewegten Objekte.
Der gefundene lineare Zusammenhang zwischen Strom und Geschwindigkeit erlaubt daher die Aussage, daß es sich bei den Filmaufnahmen nicht um Schauspielerei, sondern um ernsthafte Physikexperimente gehandelt hat.

Liste der Videos und deren Inhalte: strom-sehen-liste

Diese ersten Versuche sollen als Anregung verstanden werden, weiterhin mit großer Neugierde sich mit kleinsten Magnetfeldern und kleinsten Strömen zu beschäftigen. Es gibt noch viel zu entdecken, was man in der Vergangenheit übersehen oder nicht beobachtet hat.


2.1 Das Experiment: Stromfluß durch einen senkrechten Draht mit etwa 1 mikroAmpere Gleichstrom

Dieses Experiment war nicht geplant und daher nicht vorbereitet. Die Idee dazu entstand spontan.
Da nur wenige Bauelemente dazu nötig waren, konnte man es leicht aufbauen. Um so mehr Bedeutung bekommen die dabei aufgetretenen unerwarteten Effekte:
Äußerungen wie " jetzt schlafen sie ein", oder "jetzt rennen sie"  oder plötzliches Wegzucken begleitet mit "Au!" zeigen das Staunen des Beobachters und dessen Unbefangenheit.
Auch unerwartete Fluchtreaktionen beispielsweise nach Umpolen eines Stromkreises in einer Leiterschleife vermitteln, daß es sich um spontane Reaktionen handelt.
Wer denkt schon daran, daß ein Gleichstrom von 1 millionstel Ampere in einer Leiterschleife Auslöser für solche Reaktionen sein kann!


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Abb. 02-01: Versuchsaufbau nach Vorschlag von G. Engelsing (im Bild):
Von oben hängt ein 1 mm Kupferlackdraht herab. Unten ist er mit einer Schmuckkette beschwert, damit er senkrecht hängt. Über zwei Krokodilklemmen und ein rotes (oben) sowie ein schwarzes (unten) Kabel ist der Draht elektrisch mit einer Stromquelle verbunden.
Am oberen Ende ist der Draht wie an der Spitze der Ziffer "1" geführt. (FB)
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Abb. 02-02: Wie die Ziffer "1". Die Aufhängung oben: eine Schraube in den Holzbrettern. Die beiden Teile (auf und ab) des Drahtes sind nicht weit voneinander entfernt. Sie könnten sich gegenseitig beeinflussen. (FB)
imp_2953-a_g.jpg
Abb. 02-03: Die Stromquelle:
Netzgerät, Gleichspannung etwa 2 Volt.
Spannungsteiler aus zwei Widerstandsdekaden 10 x 100000 Ohm und 1 x 1000 Ohm
sowie die Zuleitungen mit blauem, grünem und rotem Kabel.
Die im Verhältnis 1:1000 geteilte Spannung geht einererseits über das Strommeßgerät (blaues und schwarzes Kabel) an das untere Ende des Drahtes und andererseits über einen schaltbaren Vorwiderstand (grünes Kästchen mit gelbem und roten Kabel) an dessen oberes Ende.
Das obere Ende des Drahtes erhält somit eine positive Spannung, das untere im Vergleich dazu die negative. 
Beispiel: bei einem Vorwiderstand von 1000 Ohm fließt bei dieser Anordnung durch den Draht ein Strom von 1  uA (mikroAmpere). (FB)



2.2 Szenen aus dem Videofilm  MOV03F.mpg

A.S.  beobachtet die für ihn wahrnehmbaren Strukturen und zeigt mit seinen Händen deren Position für die Kamera.
Es kommt dabei auch mehrmals vor, daß er offensichtlich unangenehme Dinge spürt und seine Hand plötzlich zur Seite zuckt.
Sein Kommentar ist dann "Au!".

Die Original-Fassung des Videos hat eine Auflösung von 720x576   Bildpunkten, Dateigröße 334 MB,  Länge  4:44  Minuten
Zwei Fasssungen mit  176x144  und 532x288 Bildpunkten können heruntergeladen werden.
Wegen der Dateigröße empfielt es sich, zuerst die Datei zu holen:
 Rechte Maustaste  "Ziel speichern unter"  und dann lokal anzusehen.


mov03f_mpeg2video-176x144.mpg    (15 MB)    oder   mov03f_mpeg2video-352x288.mpg    (36 MB)




Protokoll des gesprochenen Textes im Film

Film MOV03F        08.08.2012          strom-sehen-mov03f-text.xls
Zeit /Minuten:Sekunden    Text     ohne Kennzeichnung: A.S. 
00:10    Du hast aber dieselben… einen relativ weiten Abstand   
00:14    Die haben jetzt aber einen Abstand von 30 cm, 25 cm   
00:19    FB: Ich kann ja auch anders einstellen.   
00:21    Nein, laß das mal so   
               AS hat einen unangenehmen Effekt an seiner linken Hand gespürt.   
00:29    Ich hab nicht gedacht, daß Alu leitet. (Auf dem Finger hat er einen Verband mit einer Abdeckung aus Aluminium.) 
00:36    Der ist jetzt da.   
00:37    Der andere ist jetzt da.   
00:39    Der ist jetzt wieder weg, und der ist da.   
00:41    Und jetzt bildet sich da oben wieder einer.   
00:44    FB: Die bilden sich oder kriechen die?   
00:46    Du siehst ja auf der Spanne zu, siehst Du  Au!   
00:53    siehst Du nicht so, weil der nicht genau weiß, ob er da oben rüber oder gleich daher zu, der stagniert da oben.   
01:02    Jetzt ist er da wieder hier.   
01:06    Die sind so ungefähr so in dem Abstand.   
01:08    FB: bleibt er jetzt stehen?   
01:10    Nein, der wandert ja immer wieder.   
01:11    Da bildet sich oben wieder was neues und das wandert dann wieder runter.   
01:15    FB: Kannst Du mal zeigen mit der Hand, wie schnell die wandern?   
01:18    Der eine ist jetzt hier,  mit der Geschwindigkeit. Jetzt ist aber gleichzeitig da ....   
01:29    FB: kommt der nächste   
01:32    Der ist jetzt da unten weg. Jetzt ist der nächste hier.   
01:35    Jetzt kommt der nächste da oben schon.   
01:38    FB: so, das waren jetzt 10 KiloOhm Vorwiderstand. Jetzt mache ich mal vier KiloOhm.   
01:49    Jetzt geht es aber  schon wieder schneller. Jetzt ist der eine da und der nächste kommt jetzt hier.
             Der Abstand ist jetzt schon wieder zusammengeschrumpft auf 15  bis  17  cm.   
02:03    FB: und die Geschwindigkeit ?   
02:04    ist jetzt dementsprechend schneller, zwar nicht viel, aber …   
02:12    FB: dann mache ich jetzt mal 40 kiloOhm, das ist also … müßte noch langsamer sein.   
02:22    Ja aber,  jetzt schlafen sie gleich ein.   Da ist ,  Au!   
02:30    Der ist jetzt hier.   
02:34    Und jetzt kommt der Nächste hier schon wieder.   
02:41    GE: Wie weit gehen die raus?   
02:43    Was heißt raus?   
02:44    GE: diese Glocken?   
02:46    Jetzt sind sie momentan hier.   
02:49    GE: Ich meine nach … da   
02:52    Ja, die anderen also wo wir es vorhin ein bißchen stärker gehabt haben,   
02:56    die waren ein bißchen weiter außen.   
02:57    FB: Soll ich noch mal wieder stärker einstellen?   
03:00    Ja, wenn Du wieder stärker stellst, dann sind wir wieder hier.   
03:02    weil die, die jetzt momentan,  die sind jetzt ungefähr   
03:08    FB: jetzt habe ich wieder 1 KiloOhm   
03:12    jetzt sind wir   ... da ist eins ,  hier   
03:15    FB: du kannst ihn jetzt noch sehen, die einzelnen   
03:17    ja noch, noch geht’s.   
03:20    FB: jetzt mach ich mal  100 Ohm   
03:24    Jetzt, jetzt rennen sie aber.   
03:34    Also ich nehme jetzt mal ..  der, der kommt jetzt ..   der ist jetzt hier   
03:40    Sind aber da außen.   
03:42    FB: jetzt nehme ich mal das Doppelte. 200 Ohm   
03:49    Jetzt hast Du sie aber fast geschlossen.   
03:52    Die sind jetzt, Abstand     so   
03:57    FB: und auch die Geschwindigkeit?   
04:04    FB: machen wir noch einmal 400 Ohm   
04:12    Jetzt sind wir aber bei dem Abstand   
04:18    Was micht jetzt irritiert, ist aber: die gehen jetzt so nicht weiter raus, sondern die werden jetzt also ... kompakter   
04:29    die Struktur in sich ist dann wieder, in den einzelnen ... wie soll man sagen...   
04:34    so Bollen?? da praktisch?    (bol französisch Schüssel)
04:42    Was vorher ein bißchen durchscheiniger war, wird jetzt fester.   





vlcsnap-00004_g.jpg
Abb. 02-04: MOV03F.mpg
Im oberen U-förmigen Teil des Drahtes, siehe Text bei 0:53

00:39    "Der ist jetzt wieder weg, und der ist da.   
00:41    Und jetzt bildet sich da oben wieder einer."   
00:44    FB: "Die bilden sich oder kriechen die?"   
00:46    "Du siehst ja auf der Spanne zu, siehst Du  Au!   
00:53    siehst Du nicht so, weil der nicht genau weiß, ob er da oben rüber oder gleich daher zu,
             der stagniert da oben.   
01:02    Jetzt ist er da wieder hier."    (FB)
vlcsnap-00005_g.jpg
Abb. 02-05: MOV03F.mpg 1:08
 Er zeigt den Abstand der sich nach unten bewegenden Strukturen,
Zeit im Videofilm 1:08 (FB)
vlcsnap-00006_g.jpg
Abb. 02-06: MOV03F.mpg  1:22
Er verfolgt mit seiner Hand die Bewegung eines einzelnen Objektes. Position 1
Zeit 1:22 (FB)
vlcsnap-00007_g.jpg
Abb. 02-07: MOV03F.mpg  1:23
Er verfolgt mit seiner Hand die Bewegung eines einzelnen Objektes. Position 2
Zeit 1:23 (FB)
vlcsnap-00008_g.jpg
Abb. 02-08: MOV03F.mpg  1:24
Er verfolgt mit seiner Hand die Bewegung eines einzelnen Objektes. Position 3
Zeit 1:24 (FB)
vlcsnap-00009_g.jpg
Abb. 02-09: MOV03F.mpg 1:26
Er verfolgt mit seiner Hand die Bewegung eines einzelnen Objektes. Position 4
Zeit 1:26 (FB)
vlcsnap-00010_g.jpg
Abb. 02-10: MOV03F.mpg  1:27
Er verfolgt mit seiner Hand die Bewegung eines einzelnen Objektes. Position 5
Zeit 1:27 (FB)
vlcsnap-00011_g.jpg
Abb. 02-11: MOV03F.mpg
großer Abstand der Objekte (FB)
vlcsnap-00012_g.jpg
Abb. 02-12: MOV03F.mpg
01:11    Da bildet sich oben wieder was neues und das wandert dann wieder runter.    (FB) 
vlcsnap-00013_g.jpg
Abb. 02-13: MOV03F.mpg
Kleinerer Abstand bei größerem Strom. (fB)
vlcsnap-00014_g.jpg
Abb. 02-14: MOV03F.mpg
01:38    FB: so, das waren jetzt 10 KiloOhm Vorwiderstand. Jetzt mache ich mal vier KiloOhm.   
01:49    Jetzt geht es aber  schon wieder schneller. Jetzt ist der eine da und der nächste kommt
            jetzt hier. Der Abstand ist jetzt schon wieder zusammengeschrumpft auf 15  bis  17  cm.
(FB)
vlcsnap-00015_g.jpg
Abb. 02-15: MOV03F.mpg
sehr großer Abstand (FB)
vlcsnap-00018_g.jpg
Abb. 02-16:  MOV03F.mpg
03:20    FB: jetzt mach ich mal  100 Ohm   
03:24    Jetzt, jetzt rennen sie aber. 
Er zeigt mit Zeigefinger und Daumen den Abstand der sich schnell bewegenden Objekte (FB)
vlcsnap-00016_g.jpg
Abb. 02-17: MOV03F.mpg
 Er zeigt die Breite der Objekte bei kleinem Strom.
02:41    GE: Wie weit gehen die raus?   
02:43    Was heißt raus?   
02:44    GE: "diese Glocken?   
02:46    Jetzt sind sie momentan hier.  (FB)
vlcsnap-00017_g.jpg
Abb. 02-18: MOV03F.mpg
Bei größerem Strom sind die Objekte breiter.
02:52    Ja, die anderen also wo wir es vorhin ein bißchen stärker gehabt haben,   
02:56    die waren ein bißchen weiter außen.  (FB)



2.3 Auswertung der Videosquenzen
Geschwindigkeit der Handbewegung beim Verfolgen der Objekte.

videos-igensdorf-12-jul-2012-mov03f-004.jpg
Abb. 02-19:  Aus den Videosquenzen wurde bildweise (d.h. für jede 1/25 Sekunde) die Position der zeigenden Hand auf dem Bildschirm bestimmt. Aus der Steigung der Kurven läßt sich die Geschwindigkeit der Hand und damit der Objekte bestimmen. (Auswertung in der nächsten Abbildung)
Die Strukturen bewegen sich von (+) nach (-)!
Der technische Strom fließt von (+) nach (-), aber die Elektronen von (-) nach (+).
Woraus bestehen nun die Objekte? Was ist elektrischer Strom?
 (FB)
videos-igensdorf-12-jul-2012-mov03f-005.jpg
Abb. 02-20: Aufttragung der gefundenen Geschwindigkeiten gegen den elektrischen Strom.
Es scheint einen linearen Zusammenhang zwischen dem Strom und der Geschwindigkeit zu geben.
Aus dem Geradenausgleich für die blauen Daten folgt eine Abhängigkeit von rund 70 mm/s pro uA.

Strom /uA    v in mm/s
2,0    166,8   Bewegung abwärts,  (+) oben
1,6    171,7
1,3    135,2
0,4     58,2
0,03    51,1

Zusätzlich sind noch Geschwindigkeiten der Videos MOV041 und MOV043 eingetragen. (siehe nachfolgende Abbildungen) Allerdings ist der angenommene Wert für den Strom ungesichert.
0,42    56,5   Bewegung abwärts,  (+) oben,  MOV041.mpg
0,42    56,9
    
0,42    73,0   Bewegung aufwärts,  (-) oben,  MOV043.mpg
0,42    69,9
0,42    65,3
0,42    52,9

(FB)
videos-igensdorf-12-jul-2012-mov03f-006.jpg
Abb. 02-21: Film MOV043, Handbewegung bei umgepoltem Strom (unten (+), oben (-). Die Objekte steigen nach oben auf.
Die beiden Kurven rechts zeigen die Verfolgung zweier aufeinanderfolgender Objekte sowohl mit der linken als auch mit der rechten Hand, der Abstand mit etwa 40 mm auf dem Bildschirm ist nahezu konstant, das entspricht 40 mm * 7,3 = 29 cm in der Wirklichkeit.
Alle Angaben gemessen in Längen auf dem Bildschirm.
Zur Umrechnung:
400 mm am Maßstab im Film entsprachen bei der Analyse 55 mm auf dem Bildschirm 
Umrechnungsfaktor ist  demnach 400/55 = 7,3
Damit sind die Steigungen (Geschwindikeiten)  10,06 * 7,3 = 73  ;   70,0;    65,2  ; 52,5 mm/s.
(FB)
videos-igensdorf-12-jul-2012-mov03f-007.jpg
Abb. 02-22: Film MOV041, Verfolgung von zwei aufeinander folgenden Objekten mit beiden Händen etwa mit gleichem Abstand  (40 mm auf dem Bildschirm entspricht 29 cm in der Wirklichkeit).
Stromrichtung wie zu Beginn mit Bewegung der Objekte von oben nach unten.
Angabe in Längen auf dem Bildschirm, Umrechnung der Steigung in wahre Geschwindigkeiten und Abstand mit Faktor 7,3. (siehe oben)
umgerechnete Steigungen (Geschwindigkeiten) => 55,9 ; 56,9  mm/s
   (FB)





2.4 Auswertung der Beobachtungen, Anfertigung von Skizzen auf Papier

Video MOV040.mpg  Dauer 10:11       strom-sehen-mov03f-text.xls

Protokoll des gesprochenen Textes im Film
Zeit      Text     ohne Kennzeichung: A.S.
00:02    Dann kommen die fast wie so ein UFO raus.
00:10    und ist dann aber nicht ganz so ausgeprägt, wenn es jetzt schneller läuft.
00:15    GE: Schreib mal dahin "schneller"
00:18    das ist das Schnellere da
00:20    GE: Also ich hab es nur bei einer angeschaut.
00:25    bei dem langsameren hast Du aber einen Abstand von
00:30    GE: 30, 40 cm
00:33    30 35 cm
00:37    GE: auf der Länge habe ich zwei gemutet, nach oben konnte ich nicht rauflangen.
00:40    wenns langsamer, dann hast Du 30 , 35 cm
00:44    und wenn es dann schneller geht, ist es ja bei 15 ,  20 cm
00:55    GE: aber die bewegen sich von oben nach unten
01:00    die bewegen sich jetzt von oben nach unten
01:05    jetzt sollten wir es mal ausprobieren, wenn man den Stromkreis anders macht.
01:07    GE: genau, das wär das nächste.
01:12    ....  ob es genau im gleichen Abstand kommt oder
01:17    GE: ob die dann nach oben wandern
01:22    wenn das dann so ist, was der Friedrich gemacht hat (anderer Strom), das ganz hohe da
01:30    das ist dann . . . wenn ich den Draht da habe...  wie war das? . .
01:35    GE: die waren kleiner
01:43    kleiner würde ich nicht unbedingt sagen. Die waren schon kleiner
01:49    nur die sind dann - wie soll man denn sagen- die waren dann mehr nach draußen ausgeprägt.
01:50    so rum ungefähr     . . zu dick waren
02:00    aber die haben jedesmal,   wo der Draht läuft
02:06    praktisch oben immer die Kuppe
02:09    unten immer das Eingeschränkte, wie wenn außen von der Fliehkraft her
02:15    schneller werden wollen.
02:19    und wenn praktisch jedesmal von da aus dann wieder ausgebremst
02:21    weils es da gegen Druck gehen muß
02:23    GE: Wenn das jemand anschaut, der das nicht weiß, der meint die fliegen in die Richtung.
02:28    GE: aber es ist genau umgekehrt.
02:29   
es ist gerade umgekehrt. Die werden zwar von oben her geschoben, aber von unten wieder her gebremst.
02:37    und dann vermute ich, daß da innen drin noch einmal ein Widerstand ist.
02:45    in dem Hut drin praktisch
02:49    GE: gibt es da irgendeine Rotation? Hast Du so etwas gesehen?
02:58    Du meinst jetzt, daß die sich (drehen)..... so Wirbel da. Habe ich jetzt eigentlich nicht.
03:04    Ich hab jetzt nur innen drin...  wie wenn Du so eine Wolke oben siehst.
03:11    und dann in sich rollt und aber gleichzeitig  . . . wie  so ein Wollknäuel
03:18    die Strukturen einmal so herum und wieder so herum
03:20    dann doch wieder so herum
03:31    GE: ich mal mal kurz auf.
03:43    schreibe mal da noch auf  " noch schneller"
04:02    der Abstand ( mittlerer Hut) ist da und der andere (unterer Hut) 10 cm
04:04    variiert dann aber auch wieder, sagen wir mal zwischen 8 und 12 cm
04:11    GE:  das macht so  blub, blub, blub, blub
04:17    je höher ?????desto vollgerichter??? wird es dann
04:21    GE: mein Modell mit den Rauchringen ist natürlich auch was.
04:22    GE: so eins nach dem anderen kommt.
04:28    (Blick auf das Foto mit dem Wollknäuel)  ja, ja,
04:30    Das ist so eine Art Wollknäuel in dem Sinne dann wieder,
04:38    dann verschiedenartige . .  das ganze Ding, Du mußt dann oben wieder sehen.
04:42    die ganzen Fäden, bewegt sich jeder in einer anderen Richtung.
04:49    das wird man vom Computer her gar nicht so machen können.
04:52    Weißt, wenn Du Dir das jetzt vorstellst.
04:58    Der Faden da geht jetzt nach rechts, der Faden geht jetzt nach unten,
05:00    der Faden geht jetzt wiederum nach oben.
05:02    der Faden wiederum geht jetzt wieder so rum (links)
05:05    FB: die sind aber alle für sich eigenständig?
05:10    Ja,  und bewegen sich aber trotzdem in dem ganzen Ding rundum.
05:28    Das sollte man jetzt alles in Bewegung bringen können. Das was Du jetzt da auf dem Bild hast.
05:37    Aber das wird wahrscheinlich nicht mit jeder Computertechnik  oder?
05:38    FB: aber das ist machbar.
05:43    GE: aber es sollte machbar sein, daß Du jetzt umpolst.
05:46    FB: das ist kein Problem, das können wir jetzt machen. Seid ihr jetzt mit dem Text soweit?
05:49    GE: frag den Werner mal
05:57    GE: hier für Werner, was er findet.
06:06    GE: ich habe heute früh,  früh kann ich am besten arbeiten, gestern abend war ich so fertig.
06:15    GE: dann habe ich gefragt: Du siehst etwas anderes, als wir spüren können.
06:21    GE: Friedrich spürt, ich kann mit der Rute auch spüren. Ich konnte das ungefähr auch spüren.
06:26    GE: aber nicht so genau, weil . . . hat seine Grenzen, aber ich kam auf so etwas.
06:31    GE: Werner, was hast Du jetzt?
06:32    WE: Ich habe ein bißchen was anderes als
06:39    GE: Du kannst schön zeichnen.
06:47    WE: der Nagel, die Kette da
07:05    WE: das ist Minus da (oben)
07:09    FB: minus ist da nicht, oben ist rot
07:15    AS: oben ist plus und unten hast Du Minus
07:19    FB: einst einmal zeichnen und dann nachher diskutieren.
07:29    GE: schreib rot, denn wenn man das später einmal anschaut, dann weiß man nichts mehr.
07:34    WE: da hast dann den Pluspol daran
07:37    FB: mal doch erst einmal Deine Beobachtung und dann denken wir.
07:41    WE: also der Nagel ist der Ausgangspunkt, hier ist Nullpotential
07:49    WE: und hier unten habe ich praktisch  das ist ???? potential
07:54    WE: in diesem Bereich habe ich praktisch jetzt hier
08:00    WE: die Struktur zeichne ich jetzt auf.
08:21    FB: 10 kOhm war eingestellt bei Werner, also sehr sehr langsam und sehr sehr wenig
08:29    GE: schreib doch noch einmal 10 kOhm dahin. und das bedeutet wieviel Strom?
08:37    FB: wenig Strom, Andreas hat es gerade noch gesehen, das können wir nicht anzeigen.
08:41    WE:  mikroAmpere
08:42    FB: nein nanoAmpere, 100 nA geschätzt.
08:53    WE: also wenn ich das weglasse, kommt das gleiche heraus.
08:59    GE: Du hast das zu einem anderen Zeitpunkt gesehen als ich.
09:00    WE: eine Struktur, die sieht so aus . . . und hier oben auch.
09:23    WE: und hier, wenn ich jetzt von oben nach unten abfrage,
09:28    WE: wenn ich abfrage von oben nach unten, kommt hier ein Pendelausschlag
09:36    WE: hier ein Pendelausschlag, hier ein Ausschlag
09:37    GE: alles die gleiche Richtung?
09:38    WE: das habe ich nicht geschaut. Ist nicht die gleiche Drehung?
09:55    WE: also nur Ausschlag, und wenn ich jetzt von hier so rübergehe,
             dann mit dem Pendel so rübergehe, dann fängt es ungefähr in 5 cm Abstand an.
09:57    WE: und hier habe ich Null, da ist keiner.
10:01    WE: ich kann jetzt da hingehen, ich sehe praktisch so Würste.
10:06    GE: das ist erstaunlich. Darf ich das nachkontrollieren, weil sonst ....




imp_2985-b_g.jpg
Abb. 02-23: Notizen von Andreas S. gezeichnet,  Videoaufzeichnung  MOV040.mpg
siehe Textniederschrift

Die für ihn wahrnehmbaren Objekte haben je nach Stärke des Stromes unterschiedliche Abstände.
langsam: 30 bis 35 cm  und schneller:  15 bis 20 cm
Die Objekte sind durchsichtig und haben ein pilzförmiges Aussehen (wie bei einer Qualle?).
Bei größerer Geschwindigkeit werden sie flacher und ihr Durchmesser nimmt zu.

"von innen her gebremst"  im Video MOV040.mpg  Zeit 02:38
 

vlcsnap-00020_g.jpg
Abb. 02-24:  Video MOV040.mpg   Zeit 4:54
"wie bei diesem Wollknäuel, aber die Fäden bewegen sich herum jeweils unabhängig von den  anderen Fäden."   (FB)
800px-qualle_ohrenqualle_2006-01-01_215_g.jpg
Abb. 02-25: zum Vergleich eine Ohrenqualle.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Qualle_Ohrenqualle_2006-01-01_215.jpg&filetimestamp=20060114220114
imj_2897-a_g.jpg
Abb. 02-26: Bei diesem Hörnerblitzableiter wandern die Funken in Gruppen nach oben. Das heiße Plasma ist leichter als die kalte Luft und hat daher den Auftrieb. (FB)

2.5 Modell mit Champignons

imp_3038-a_m.jpg
imp_3040-a_m.jpg
  imp_3041-a_m.jpg
Abb. 02-27a bis c: Modell mit Champignons: Bei langsamer Geschwindigkeit sind die Objekte kleiner und haben große Abstände zueinander. Erhöht sich deren Geschwindigkeit nimmt deren Abstand ab. (zur Anschauung mit Champignons nachgestellt)  (FB)


2.6 Modell mit durchbohrten Kunststoffbällen.

imp_3290_m.jpg imp_3289_m.jpg
imp_3291_m.jpg
imp_3294_m.jpg
Abb. 02-28 a bis d: Modell mit zwei mit einem Draht durchbohrten Kunstsstoffbällen.
Wenn der Draht die gestochenen Löcher nur unvollständig abdichtet d.h. die Luft teilweise entweichen kann und der Draht an der Balloberfläche reibt, entstehen beim Durchziehen diese Formen: Die Bälle sind durch die Reibung auf der einen Seite eingestülpt, auf der anderen ausgewölbt.
Je schneller man den Draht bewegt, um so flacher wird die Form.
(FB)

2.7  Modell mit Schüsseln aus Porzellan

imp_3301_g.jpg
Abb. 02-29:   un bol   ( französisch) eine Schüssel  (FB)


imp_2985-c_g.jpg
Abb. 02-30: Notizen von W.E. gezeichnet während der Videoaufzeichnung. Video: MOV040.mpg,
siehe Textniederschrift (FB)


3. Veränderungen: der Draht wird zu einer Schleife gebogen


imp_2958_g.jpg
Abb. 03-01: Der Draht ist zu einer Schleife ausgebildet. (FB)
imp_2959-a_g.jpg
Abb.03-02: Die beiden Enden der Schleife sind mit Klebeband fixiert, zunächst etwa im Abstand 1 cm, wegen des beobachteten "Übersprechens" der Objekte später mit etwa 2 cm. (FB)
vlcsnap-00022_g.jpg
Abb. 03-03: MOV044.mpg 00:08
A.S. beobachtet mehr als 20 Sekunden, bevor er die Situation beschreibt. Man sieht ihm sein Erstaunen an. (FB)
Video MOV044.mpg  Dauer 1:11

 Protokoll des gesprochenen Textes im Film

  
Zeit       Text
00:20    AS: Es ist so, wie ich es gesagt habe, Friedrich, es kommt jetzt zwar da oben runter,
            es kommt daher, es verfängt sich hier, geht minimal, ganz minimal da oben rüber.
00:37    Dann aber, das Hauptding geht da unten weiter.
00:47    Es läuft da ganz minimal daher zu, wie wenn Du gerade so eine Frisbee-Scheibe hast,
00:53    nur halt, dementsprechen kleiner gemacht. Aber das Hauptding geht jetzt da unten runter.
01:03    Und dann kommen jetzt die ganz kleinen daher und vereinigen sich mit denen,
            die dann praktisch schneller von da oben runterkommen.
01:09    Vereinigen sich dann hier und gehen wieder runter.
vlcsnap-00023_g.jpg
Abb. 03-04: MOV044.mpg 00:57 
A.S. zeigt mit seinem Finger, wie die kleinen Objekte entlang der Schleife laufen. (FB)
vlcsnap-00024_g.jpg
ABb. 03-05: MOV044.mpg 01:02 
01:03   Und dann kommen jetzt die ganz kleinen daher und vereinigen sich mit denen, die dann praktisch schneller von da oben runterkommen. (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes im Film
Video MOV045.mpg  Dauer 3:00
Zeit       Text  
00:02    AS: Da oben runter verfolge. Der ist jetzt hier.
00:08    Dann versucht er jetzt aber schon darüber zu springen.
00:10    Aber die Kraft reicht nicht, daß er sich da rüber anlegt, und geht jetzt hier weiter.
00:21    und dann versucht er jetzt wieder an das hier anzudocken von dem was da
           von oben herunterkommt.
00:26    Und zieht es aber gleichzeitig wieder da runter.
00:35    Also die versuchen sich da schon, die jetzt da runter kommen, versuchen sich dann
             schon mit denen die von da kommen, zu vereinigen.
00:39    Einige zum Teil springen, sieht es aus, als wenn sie hinüber springen,
00:48    genau wie die, die jetzt von daher zulaufen, suchen mit denen wieder Kontakt zu nehmen,
            die von daher kommen.
00:57    Aber die Kraft reicht dann zum Teil aus, daß es einen Teil mit rüber nimmt, aber
01:01    der Rest dann doch wieder weiterläuft.
01:06    WA: Es spart es aus.
01:10    AS: Das nimmt es praktisch wieder rum.
01:13    GE: Eine Farbe siehst Du nicht?
01:23    GE: Sind die alle gleich oder spürst Du, daß das eine so ist, und das andere so?
01:26    GE: Sind die alle gleich, meine ich jetzt.
01:38    GE: Wenn da so eine Glocke   ... von der Form her könnten sie gleich sein.
            Aber sind die alle von der Qualität her gleich?
01:38    AS: Das kann ich Dir jetzt so nicht sagen, ob sie von der Qualität her gleich sind.
01:50    AS: Dann müßte ich schon- wie soll man sagen- richtig hineinlangen können.
02:00    GE: Was wäre, wenn Du hier schaust.... jetzt kommt eins und dann
             wartest Du auf das nächste,
02:03    GE: ist das das gleiche Gefühl?
02:07    AS: Also vom Spüren her?
02:17    GE: Ist es das gleiche oder erst das übernächste, daß das eine so und das andere so ist.
02:26    AS: Also Du meinst, daß jedes eine andere Struktur hat.
02:29    GE: Daß zwei verschiedene darunter laufen.
02:37    AS: die sind vom Aufbau her
02:51    GE: Warte, das nächste ist noch gar nicht da.
02:53    AS: ist aber trotzdem, nein ist gleich.
vlcsnap-00025_g.jpg
Abb. 03-06: MOV045.mpg 0:08
00:02    AS: Da oben runter verfolge. Der ist jetzt hier.
00:08    Dann versucht er jetzt aber schon darüber zu springen.
00:10    Aber die Kraft reicht nicht, daß er sich da rüber anlegt, und geht jetzt hier weiter. (FB)
vlcsnap-00026_g.jpg
Abb. 03-07:  MOV045.mpg 2:51
02:29    GE: Daß zwei verschiedene darunter laufen.
02:37    AS: die sind vom Aufbau her
02:51    GE: Warte, das nächste ist noch gar nicht da.
02:53    AS: ist aber trotzdem, nein ist gleich.   (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes im Film
Video MOV47.mpg  Dauer 2:49   
00:10    AS: es ist gleich
00:11    GE: Friedrich jetzt brauchen wir Dich.
00:19    GE: fass mal an, schau mal, ob da in der Mitte von dieser Schlaufe etwas herauskommt.
             Spür mal.
00:28    FB: ich hab jetzt also hier auch, und an der Seite etwas, wenn ich gucke.
00:33    FB: es ist auch das gleiche, es kribbelt in den Fingern, mag ich nicht.
00:39    FB: die Seite ist besser, die Seite ist doof, die mag ich nicht
00:43    FB: die Seite, ja es prickelt auch.
00:48    GE: Kann das noch jemand anders mal nachspüren, Werner
00:54    WA: Ich sehe vorne praktisch so einen Ring herum.
00:57    WA: Also hier ist ganz durchsichtig und dann ist es weniger durchsichtig.
01:02    WA: also praktisch wie so ein Schatten, wie so ein Rand.
01:09    WA: Rand, ungefähr so in dem Abstand.
01:17    WA: Wie wenn wir einen Rahmen hätten, der immer weniger wird.
01:40    GE: also die Strahlung geht hier raus.
01:46    FB: bis hier geht sie ran, und die andere Seite hier, auch da.
01:46    GE: was immer das ist.
01:50    FB: und oben, hier auch
02:07    FB: hier ist doch was, oder sind es die Zonen von dem Draht.
02:12    AS: es müßten die Zonen von dem Draht sein
02:21    AS: das kannst Du normalerweise nur verfolgen, wenn Du jetzt daher gehst
02:24    AS: Wenn Du jetzt, sagen wir mal, von daher kommst  ??? ob sich dann da rausdrückt.
02:27    GE: es sind Zonen.
02:29    AS: dann wären es normalerweise die Zonen von dem  . . .(zeigt auf Schlaufe)
02:34    FB: sind kleiner geworden, weil ich es runtergestellt habe.   besonderen Durchmesser.
02:42    WA:  merkt man da, und wenn ich weiter unten bin
02:48    GE: Ich finde, es ist viel zu kompliziert.
vlcsnap-00027_g.jpg
Abb. 03-08: MOV047.mpg 0:46
00:19    GE: fass mal an, schau mal, ob da in der Mitte von dieser Schlaufe etwas herauskommt.
             Spür mal.
00:28    FB: ich hab jetzt also hier auch, und an der Seite etwas, wenn ich gucke.
00:33    FB: es ist auch das gleiche, es kribbelt in den Fingern, mag ich nicht.
00:39    FB: die Seite ist besser, die Seite ist doof, die mag ich nicht
00:43    FB: die Seite, ja es prickelt auch.   (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes im Film
Video MOV48.mpg  Dauer 2:33    
00:06    FB: es ist ungefähr hier
00:12    FB: unangenehm
00:17    AS: Wenn Du jetzt von da her kommst, ob das denn auch da so rausleuchtet
00:26    FB: hier ist auch etwas
00:28    FB: ich wollte jetzt einfach mal umpolen und mal fühlen, wie sich das anfühlt.
00:39    AS: jetzt wird es für mich ?????  (AS verläßt fluchtartig den Platz)  jetzt geh ich weg
00:41    FB: jetzt kommt nämlich der Mist da raus. Hier ist es besser.
00:46    GE: aber mir ist sowie so schon schlecht, weil das hierher kommt.
00:50    AS: die ganze Zeit habe ich noch relativ daher stehen können.
00:53    GE: und dann sagt ihr mir, was das ist, das da rauskommt. Jetzt geh ich erst
              mal eine Tasse Kaffee..
01:03    WE: es wirkt wie eine Lupe ....
01:17    AS: jetzt kann ich wieder hier stehen
01:19    FB: dann kommt aus der Seite etwas heraus, was Dir nicht gefällt.
01:23    AS: auf dieser Seite ist es eigentlich normal für mich.
            AS: also ich möchte jetzt nicht da drüben stehen, wo Du jetzt aber wieder umgepolt hast.
01:32    AS: bin ich automatisch weggegangen.
01:34    FB: ich hatte ja die Hand hier hingehalten und hatte das so gespürt.
01:41    WE: es wirkt wie eine Lupe ....
01:44    AS: das kann möglich sein
01:49    FB: sogar im Sichtbaren,
01:53    WE: schau mal durch zur Hecke und dann daneben, wie scharf das ist.
02:00    FB: es hat einen Einfluß auf mein Sehen.
02:03    FB: jetzt müßte das aber weg sein, wenn ich den Strom ausmache.
02:11    WE: es ist eindeutig, es ist immer noch da.
02:17    AS: dann ist es die Spule an und  für sich.
02:22    FB: dann ist es irgendwie eine Sehhilfe, daß das Auge anders guckt.
02:31    FB: aber es hat mit dem Strom nichts zu tun, und das wollten wir ja gerade untersuchen.
vlcsnap-00028_g.jpg
Abb. 03-09:  MOV048.mpg 0:33
00:28    FB: ich wollte jetzt einfach mal umpolen und mal fühlen, wie sich das anfühlt.
vlcsnap-00029_g.jpg
Abb. 03-10: MOV048.mpg 0:40
00:39    AS: jetzt wird es für mich ?????  (AS verläßt fluchtartig den Platz)  jetzt geh ich weg
00:41    FB: jetzt kommt nämlich der Mist da raus. Hier ist es besser.
00:46    GE: aber mir ist sowie so schon schlecht, weil das hierher kommt.
00:50    AS: die ganze Zeit habe ich noch relativ daher stehen können.




4.  An der Spitze eines bifilaren Drahtes

4. 1 Spitze Drahtschlaufe, Haarnadel



imp_3510_g.jpg
Abb. 04-01-01: Zweiadrige Litze, vorne abisoliert, verdrillt und verlötet. (FB)
vlcsnap-00032-a_g.jpg
Abb. 04-01-02: Zweiadrige Litze, A.S. beobachtet die Effekte an der Lötstelle.
siehe Texte zum Video MOV04D (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes im Film
Video MOV04D  Dauer 3:57   
00:02    F.B.: den Draht bifilar gewickelt und jetzt schalte ich den Strom ein.
            Das sind wieder 1 mikroAmpere, Andreas was siehst Du?
00:26    A.S.: wie soll ich das beschreiben? Ich merk zwar das was da ist.
00:34    Das sind so wie AU!  Kurzimpulse, das schießt praktisch raus, ein Stück raus
00:41    bis hierher und dann zieht es sich wieder hinein.
00:50    Wie soll man sagen, wenn Du die Hochspannungsleitungen zusammen führst,
           bevor die dann richtig zusammenkommen, dann so wie ein Elektrobogen.
01:01    und so schaut es aus, es geht praktisch raus und dann aber gleichzeitig wieder rein.
01:07    F.B.: Ich kann ja mal weniger Strom machen, 4 kiloOhm davor
            das sind dann 300 nanoAmpere
01:17    A.S.: jetzt gibt es fast einen Bogen. Wie so eine Glühkerze.
            Ist zwar da oben noch offen, das kommt übertrieben so raus, ist dann da oben offen
             und geht dann
01:42    so her wieder rein. Ist aber im Millimeterbereich.
            F.B.: ich mach noch einmal weniger Strom
02:01    A.S.: jetzt ist es geschlossen. Wie so ein Bogen.
02:04    F.B.: jetzt sind es 20 nanoAmpere
02:09    Der Bogen bewegt sich nicht?
02:16    A.S.: der ist jetzt standhaft. Es geht praktisch raus und aber gleichzeitig wieder rein.
02:23    vielleicht 3 Millimeter
02:27    F.B.: jetzt will ich den Strom mal größer machen.  5 mikroAmpere
02:39    Es ist unangenehm
02:46    Du kannst es auch mit einem Stück Holz zeigen, wenn Du nicht heran möchtest.
02:50    A.S.: Ich will das schon, es juckt mich selber.
02:56    Es steht ungefähr bis hier, von meinem Empfinden her.
03:05    Vom Sichtbaren her bis Du aber so weit ungefähr.
03:09    F.B.: und es sind keine einzelnen mehr, sondern durchgehend?
03:18    A.S.: wie so eine Wand darüber hinaus und geht dann wieder darüber hinein.
03:22    Da ist es offen, es springt irgendwie hinüber, wo ich es aber nicht sehe.
03:27    Das ist wie so ein Kelch, nur das es auf der einen Seite rausgeht
03:32    und auf der anderen reingeht.
03:38    F.B.: jetzt habe ich 10 mikroAmpere, also noch mehr
            Du ergreifst die Flucht! A.S. geht innerhalb von drei Sekunden fluchtartig zur Seite.
03:41    A.S.: Ich will nicht mehr!
03:46    Das ist jetzt zu arg.
03:47    F.B.: ist denn auf dem Kabel was zu sehen?
03:50    auf dem Kabel ist nichts zu sehen.

Auswertung, Zeichnen der beobachteten Objekte auf Papier



Protokoll des gesprochenen Textes im Film

Video MOV04E 11:02   
   
00:49    A.S.: wenn Du es von oben her betrachtest, dann
01:03    F.B.: Du hattest doch jetzt verschiedene Ströme
01:11    A.S.: auf der Seite, wo es herauskommt, und auf der anderen Seite, wo es hineingeht.
01:26    Du siehst es nicht nur platt, sondern das Ganze rundherum die eine Seite geht hoch
            und die andere herunter.
01:42    dazwischen drin ist vielleicht wie ein Blatt Papier ein Abstand, wo dann nichts ist.
            das überlappt dann bzw. kommt dann gar nicht richtig zusammen.
02:04    so wenn dazwischen drin eine Glasscheibe ist, ist praktisch leer.
            F.B.: Wenn ich jetzt Strom vergrößere, dann hast Du gesagt, der Abstand wird größer.
02:16    A.S.: nein, es geht nur dann weiter heraus.
02:28    Wenn ich den Abstand nehme, dann sind es bis da ca. 17 mm.
            F.B.: Bei hohem Strom hast Du gesagt, waren es soviel
03:05    A.S.: bei hohem Strom sind das 5 bis 7 cm.
03:18    F.B.:  5 mikroAmpere und bei 10 mikroAmpere bist Du ausgerissen.
03:21    A.S.:  ja das war mir denn zu arg.
03:29    F.B.:  gesehen,  und spürbar war es bis?
03:34    A.S.: spürbar war es ca. 30 cm.
04:17    A.S.: das geht dann fast wieder zusammen, zwar nicht ganz zusammen.
04:31    F.B.: jetzt könnten wir mal diesen Draht nehmen und darin den Strom fließen lassen.
05:35    A.S.: ich habe jetzt bis hierher. Die Blume ist auch wieder da.
05:43    F.B.: Wir haben jetzt ein mikroAmpere. Ist das jetzt genauso wie bei dem isolierten Draht?
05:49    Du müßtest ja hier jetzt etwas sehen bei den Zuleitungen.
06:01    A.S.: Da läuft es jetzt zwar hoch und runter, ist aber vom Bild her das gleiche
             wie beim isolierten Draht.
06:11    F.B.: Also die Isolation hat keinen Einfluß, wie haben hier jetzt etwas besonderes.
             oder ist es jetzt hier genauso wie an der Seite?
06:29    A.S.: Im Endeffekt ist hier das Gleiche, wie wenn Du den isolierten Draht hast.
06:44    Es ist nicht anders, nur der Kampf da jetzt,  geht nur da vorne los.
06:49    da wo die beiden Drähte zusammen kommen.
            F.B.: Ich lege das mal auf das Papier, was ist dann anders.
07:02    A.S.: es ist nichts anders.
07:06    F.B.: Du könntest jetzt also so auf das Papier zeichnern, das Papier stört nicht?
07:10    A.S.: das Papier stört jetzt nicht.
09:00    es fängt schon vorher an, gibt dann so Zitteraktionen
09:17    und springt dann so hoch, schon relativ glatt hoch
09:30    springt da über und geht dann wieder so glatt herunter in einer Zitteraktion
            wahrscheinlich, so vermute ich, daß die beiden direkt zusammen sind und geht dann
            da wieder gerade rüber.
09:34    F.B.: Wir können ja auch die beiden Drähte etwas auseinanderbiegen.
            Jetzt sind sie nicht zusammen.
09:44    A.S.: Dann ist aber trotzdem da innerhalb, wo es relativ gerade ist.
10:18    Dann kommt das Gezitter, das geht dann bis da hoch.
10:34    Da ist die Tulpenbildung aber nicht mehr ganz so groß.
10:47    F.B. auf der anderen Seite müßtes Du jetzt auch noch das Gezittere einzeichnen.
           A.S.: Der zählt jetzt nicht.
11:00    Darüber, da war es stärker
vlcsnap-00030-a.jpg
Abb. 04-01-03: Der Kupferdraht ist zu einer spitzen Schlaufe (Haarnadel) gebogen.
Aus der Spitze kommen spürbare und für A.S. sichtbare Strukturen heraus.
Hier zeigt er sie etwa in einem Abstand von rund drei Zentimetern. Video MOV04E.mpg  5:32

05:35    A.S.: ich habe jetzt bis hierher. Die Blume ist auch wieder da.
05:43    F.B.: Wir haben jetzt ein mikroAmpere. Ist das jetzt genauso wie bei dem isolierten Draht?
05:49    Du müßtest ja hier jetzt etwas sehen bei den Zuleitungen.
06:01    A.S.: Da läuft es jetzt zwar hoch und runter, ist aber vom Bild her das gleiche
             wie beim isolierten Draht.
 (FB)
imp_2984-b_g.jpg
Abb. 04-01-04: Skizzen für den verdrillten und verlöteten Doppeldraht. (Litze 2 x 0,75)
Video MOV04E
01:26    Du siehst es nicht nur platt, sondern das Ganze rundherum, die eine Seite geht hoch
            und die andere herunter.
01:42    dazwischen drin ist vielleicht - wie ein Blatt Papier - ein Abstand, wo dann nichts ist.
            das überlappt dann bzw. kommt dann gar nicht richtig zusammen.
02:04    so wenn dazwischen drin eine Glasscheibe ist, ist praktisch leer.
            F.B.: Wenn ich jetzt Strom vergrößere, dann hast Du gesagt, der Abstand wird größer.
02:16    A.S.: nein, es geht nur dann weiter heraus.
02:28    Wenn ich den Abstand nehme, dann sind es bis da ca. 17 mm.
            F.B.: Bei hohem Strom hast Du gesagt, waren es soviel
03:05    A.S.: bei hohem Strom sind das 5 bis 7 cm. (FB)
vlcsnap-00031-a.jpg
Abb. 04-01-04: Die Spitze liegt auf dem Papier, es fließt Strom.
A.S. zeichnet seine Beobachtungen, d.h. er kopiert die Strukturen direkt auf das Papier.
Video MOV04E.mpg
07:06    F.B.: Du könntest jetzt also so auf das Papier zeichnern, das Papier stört nicht?
07:10    A.S.: das Papier stört jetzt nicht.

 (FB)
imp_2984-c.jpg
Abb. 04-01-06: Skizzen der beobachteten Strukturen direkt neben/unter dem Draht auf Papier gezeichnet.
1 mm Kupferlackdraht, zu einer Haarnadel gebogen.
Video MOV04E

09:00    es fängt schon vorher an, gibt dann so Zitteraktionen
09:17    und springt dann so hoch, schon relativ glatt hoch
09:30    springt da über und geht dann wieder so glatt herunter in einer Zitteraktion
            wahrscheinlich, so vermute ich, daß die beiden direkt zusammen sind und geht dann
            da wieder gerade rüber. (FB)



4.2 Weiße zweiadrige Litze, am Ende verdrillt


imp_1678_g.jpg
Abb. 04-02-01: zweiadrige Litze, am Ende abisoliert und verdrillt. (FB)
vlcsnap-00033_g.jpg
Abb. 04-02-02:  zweiadrige Litze, A.S. zeigt wie groß die Objekte sind, die an der Spitze des Drahtes austreten.  Video MOV05F  0:27

aus dem Text entnommene Daten:
Strom /nA   Abstand /cm
500      12
2000    20
1000    10
60         3


Protokoll des gesprochenen Textes

Video MOV05F Dauer 01:07   
00:07    A.S.: es ist aber im Grunde genommen das gleiche.
00:09    F.B.: also nur an der Spitze
            A.S.:  es ist nur wieder da vorne raus
00:16    F.B.: und wenn ich den Strom jetzt größer mache
00:19    wir haben jetzt hier 70 nanoAmpere, (Schalter umgelegt) jetzt haben wir 500 nanoAmpere
00:27    A.S.: das geht jetzt aber bis daher  (er zeigt etwa 12 cm)
00:30    F.B.: und jetzt gebe ich noch einmal mehr, jetzt haben wir 2 mikroAmpere
00:36    A.S.: jetzt sind wir da (er zeigt etwa 20 cm)
00:38    F.B.: ist nicht doppelt so groß geworden?
            A.S.: nein, nein
00:43    F.B.: jetzt habe ich 1 mikroAmpere
00:45    A.S.: jetzt sind wir wieder dahinten. (er zeigt etwa 10 cm)
00:52    F.B.: jetzt ist wieder 60 nanoAmpere
00:55    A.S.: da sind wir jetzt hier wieder.  (er zeigt etwa 3 cm)
00:58    wieso meinst Du, daß es sich bis nach dahinten ausdehnt?
01:01    F.B.: ich habe gedacht, es würde größer je mehr Strom fließt.
(FB)
videos-igensdorf-12-jul-2012-mov03f-008.jpg
Abb. 04-04-03: Aus den Videos ermittelte Länge (Abstand) der beobachteten Effekte an der Spitze. (FB)




5. Zwei Wege des Stromes durch einen flachen Kupferring


imp_1513_g.jpg
Abb. 05-01: Kupferring ( Dichtung einer Hochvakuumapparatur)
Der Strom fließt über die beiden Krokodilklemmen einerseits über den kurzen und andererseits über den langen Weg. Beide Ströme haben unterschiedliche Stärke und entgegengesetzten Umlaufsinn. (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes

Video MOV056  Dauer 5:56   
  
00:03    F.B.: Kupferring 1 mikroAmpere
00:13    A.S.: Der Hauptfluß sucht sich da den schnellsten Weg.
            also dann von hier nach hier.
00:22    Du hast da ober her (längerer Weg) auch eine Wanderung
            aber nicht ganz so intensiv wie da ( kürzerer Weg)
00:32    ( umklemmen, der kürzere Weg wird verlängert, der andere verkürzt.
            das ist aber trotzdem da noch intensiver.
00:42    F.B.: laufen da jetzt Tulpen herum?
            A.S.:   das ist schon rund
01:17    auf der schmalen Seite des Ringes größere Ausbuchtungen als auf der Breitseite.
            F.B.: an der flachen, schmalen  Seite ist mehr?
            A.S.: da geht es weiter raus.      hier ungefähr (8 mm)
02:37    an der flachen Seite nicht so weit (5)
02:50    F.B.: Wenn ich jetzt den Weg verkürze?
02:59    A.S.: größer nicht, nur da läuft es schneller.
03:06    da geht es relativ langsam
03:14    F.B.: wie läuft es denn? Richtung?       schneller als da?
03:26    weniger Strom
03:31    5 kiloOhm das entspricht 220 nAmpere
03:40    (A.S. zeigt Geschwindigkeit mit Kugelschreiberspitze)
03:57    Hier fließt es schneller als da.
04:03    Es fließt von rot nach schwarz.
04:28    10 kiloOhm,  20 nAmpere (??)
04:31    A.S.: so gut wie gar nichts
04:52    F.B.: Wenn es zuviel wird, mußt Du es sagen. Ich drehe jetzt mal den Strom hoch.
04:59    2 mikro Ampere
05:03    5 mikroAmpere
05:10    A.S.: das ist aber dann fast ein Strich.
05:12    F.B.: daß Du es nicht mehr sehen kannst.
05:14    (A.S. zeigt Geschwindigkeit mit Kugelschreiberspitze am langen Bogen von Bild 7857 bis 7898)
05:19    A.S.: das da oben ist fast zusammenhängend.
05:23    F.B.: das sind 5 mikroAmpere, dann mach ich mal weniger.
05:27    3,5 mikroAmpere, zeig doch einmal, wie schnell das geht.
05:29    (A.S. zeigt Geschwindigkeit mit Kugelschreiberspitze am langen Bogen von Bild 8232 bis 8334)
05:36    2 mikro Ampere
05:56    (A.S. zeigt Geschwindigkeit mit Kugelschreiberspitze am langen Bogen von Bild 8637 bis 8721)

vlcsnap-00041_g.jpg
Abb. 05-02: Video MOV055 Zeit 2:10

01:17    auf der schmalen Seite des Ringes größere Ausbuchtungen als auf der Breitseite.
            F.B.: an der flachen, schmalen Seite ist mehr?
            A.S.: da geht es weiter raus,  hier ungefähr (8 mm)
02:37    an der flachen Seite nicht so weit (5mm)

vlcsnap-00040_g.jpg
Abb. 05-03: Video MOV055 Zeit 5:45

05:27    3,5 mikroAmpere, zeig doch einmal, wie schnell das geht.
05:33    (A.S. zeigt Geschwindigkeit mit Kugelschreiberspitze)
05:36    2 mikro Ampere
05:49    (A.S. zeigt Geschwindigkeit mit Kugelschreiberspitze)

strom-sehen-mov03f-text-xls-055.jpg
Abb. 05-04:  Verfolgen der Strukturen mit dem Kugelschreiber, Auswertung der Bildfolgen.

05:14    (zeigt die Bewegung am langen Bogen von Bild 7857 bis 7898)
05:23    F.B.: das sind 5 mikroAmpere, dann mach ich mal weniger.
05:27    3,5 mikroAmpere, zeig doch einmal, wie schnell das geht.
05:29    (zeigt die Bewegung am langen Bogen von Bild 8232 bis 8334)
05:36    2 mikro Ampere
05:56    (zeigt die Bewegung am langen Bogen von Bild 8637 bis 8721)

StopBild; StartBild; Differenz; Zeitdiff /s; Geschwindigkeit / mm/s;Strom / mikroAmpere
7898    7857      41    1,64    61,0    5                  
8334    8232    102    4,08    24,5    3,5            
8721    8637      84    3,36    29,8    2

(FB)







6. Laufzeitexperimente, die Auswirkung eines Magneten durchdringt einen Festkörper


vlcsnap-00021_g.jpg
Abb. 06-01: Ein sehr starker Stabmagneten aus Neodym wird so an die Unterseite des Ziegelsteins gebracht, daß man das Klopfgeräusch später in der Videoaufzeichnung hören kann.
Einige Sekunden nach dem Aufprall werden für die beiden Beobachter A.S.  und W.A. oberhalb des Steins Strukturen sichtbar, die nach Entfernen des Magneten an der Unterseite sofort wieder verschwinden.
In mehreren Versuchen wurde die Reaktion der Beobachter und damit die Laufzeit für unterschiedliche Materialstärken und Materialen (Ziegelstein und Holz) aufgezeichnet.

Protokoll des gesprochenen Textes:
Video MOV035.mpg Zeit 00:32
A.S. Da gibt es so richtig eine Delle da oben.

 (FB)
MOV035.mpg, 1:54    Ziegelstein und Magnet, Laufzeit
00:10    FB: Nordseite nach oben, und wenn man es klicken hört, berührt er den Stein.
00:18    AS: jetzt kommt es.
00:21    FB: und wann ist es weg?
00:23    AS: sobald Du unten weggehst.
            FB: wir machen das noch einmal
00:30    WA: jetzt, AS: ja
00:34    Das ist da eine richtige Delle oben
            Das kommt oben hoch und dann  WA:  es geht auseinander.
01:33    AS: so als wenn es zerreißt.
01:41    es kommt ganz sacht da oben an, und wenn eines draußen ist,
            dann knallt das Ganze Ding auf.

videos-igensdorf-12-jul-2012-mov035a-001.jpg
Abb. 06-02: Auswertung der Tonaufzeichnung: links bei der Zeitmarke 103,5 ist das Mikrofonsignal vom Aufprallgeräusch des Magneten, rechts bei der Zeitmarke 107,2 von beiden Beobachtern kurz hintereinander das des Wortes "jetzt" zu sehen. Die Zeitdifferenz beträgt 3,6 Sekunden. Alternativ zur rechten Marke, kann man auch den Beginn des Wortes "jetzt" nehmen.
Für die Bestimmung der Laufzeit daraus ist noch etwas Zeit im Sinne einer "Schrecksekunde" abzuziehen. (FB)
videos-igensdorf-12-jul-2012-mov03f-002.jpg
Abb: 06-03: Das Klopfgeräusch gibt die Startzeit, das Wort "jetzt" die Endezeit vor. Es wurden jeweils die Anfangs- und Endezeit des Wortes "jetzt" bestimmt (rote und grüne Balken).
Die stärker spürbare Seite, der Nordpol, zeigte bei den Versuchen zum Probekörper, nach oben. (FB)
videos-igensdorf-12-jul-2012-mov03f-001.jpg
Abb. 06-05: Laufzeiten für unterschiediche Dicken des Probekörpers Ziegelstein (rot) und für verschiedene Hölzer (blau)
Da das Rohmaterial für den Ziegelstein bei der Herstellung durch eine Öffnung mit 11,5 x 24 cm gepreßt und dann alle 7 cm abgeschnitten wurde, dürfte sich das gebrannte Material nicht in allen drei Hauptrichtungen gleichartig verhalten. Die roten Meßwerte lassen aber die Vermutung zu, daß die Laufzeit von der Materialdicke abhängt.
Der Einfluß der "Schrecksekunde" ist noch zu überprüfen. Wenn sie zu groß angenommen wird, kann sich rechnerisch die Laufzeit Null ergeben. (FB)





7. Verkupferte Eisenmünze auf Magnet

imp_3514_g.jpg
Abb. 07-01: ähnliche Anordnung wie beim Video MOV056:
Die Münzen sind innen aus Eisen, außen verkupfert. Je nach Ausrichtung der Münze zum Beobachter gibt es unterschiedliche Strukuren zu sehen oder zu spüren. (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes
MOV056  Dauer 2:08   
00:06    F.B.: Jetzt haben wir den Magneten mit der Kupfermünze drauf.
00:10    A.S.:   (weicht nach hinten aus) Ich bleibe jetzt mal so stehen.
00:19    Daher geht praktisch ein Strahl heraus, bis daher, aber der ist relativ schmal (Rand der Münze)
00:30    und daher (Fläche der Münze) hat Du etwas wie eine Tulpe
00:34    also das wird auch schon ein bißchen breiter, vorne so schmal wie die Münze ist
00:42    und hinten dann etwa so breit (er zeigt rund 5 cm)
00:52    und (senkrecht) der Mittelpunkt von der Münze ist hier
00:55    geht dann aber so weit heraus. Ist dann bis zu dieser Entfernung noch da.
01:01    F.B.: Ist auf meiner Seite auch das gleiche?
            A.S.: es ist bloß bis hier.
01:05    F.B.: also kürzer
01:11    Wenn ich jetzt die Polung umdrehe, also die Münze auf die andere Seite des Magneten bringe?
01:12    A.S.: Mach einmal!
01:17    Dann bist Du jetzt nur hier (kleinerer Abstand)
01:21    Dann kann ich so hier stehen (geht dichter an den Magneten heran)
01:24    Dann geht es bis hier und bis da.
01:26    F.B.: wie ist das jetzt über der Münze?
01:31    A.S.: das gleich, was Du hier seitlich hast, hast Du auch über Münze.
01:36    den ganzen Bogen so bis ungefähr hier.
            F.B.: das kann ich ja jetzt machen, ohne das ich dabei ärgere.
01:44    äh, das mag ich jetzt aber nicht
01:45    A.S.: das ärgert mich jetzt aber nicht.
01:48    F.B.: das ärgert Dich auch nicht.
            A.S.: nein
01:51    F.B.:  (bringt die Münze auf die andere Seite des Magneten)
           A.S.: (weicht sofort nach hinten aus) dann bin ich jetzt wieder der Dumme.
01:54    F.B.: die Tulpe, die ärgert Dich.
           A.S.: das ärgert mich.
01:59    F.B.: Wenn ich so mache, dann läufst Du ganz weg?
02:05    A.S.: so wär es gerade richtig, so bin ich praktisch im blinden Bereich dazwischen drin.

vlcsnap-00035_g.jpg
Abb. 07-02: Video MOV056  Zeit 0:22
A.S. steht hinter dem Magneten mit der Münze oben auf dessen Nordpol. Ihre Fläche steht senkrecht zur Kameraachse.  Er zeigt mit der linken Hand Form und Reichweite der für ihn spür- und sichtbaren Objekte.

00:19    Daher geht praktisch ein Strahl heraus, bis daher, aber der ist relativ schmal (Rand der Münze)
(FB)
vlcsnap-00042_g.jpg
Abb. 07-03: Video MOV056  Zeit 0:59
Nordpol mit Münze oben. Bis hier reicht die Wirkung der flachen Seite der Münze.

00:52    und (senkrecht) der Mittelpunkt von der Münze ist hier
00:55    geht dann aber so weit heraus. Ist dann bis zu dieser Entfernung noch da.
(FB)
vlcsnap-00034_g.jpg
Abb. 07-04: Video MOV056  Zeit 1:23
Die Polung des Magneten ist umgekehrt. Münze oben auf dem Südpol.  A.S. kann in dieser Konstellation dichter an beide herangehen, ohne daß es für ihn unangenehm ist. Er zeigt mit der rechten Hand, wie weit die Strahlung in Achsenrichtung der Münze reicht. Bei der umgekehrten Polung war der Abstand fast doppelt so groß.

01:21    Dann kann ich so hier stehen (geht dichter an den Magneten heran)
01:24    Dann geht es bis hier und bis da.
(FB)





8. Wasserhaltige Substanzen und Magnet

imp_2971-a_g.jpg
Abb. 08-01: Fruchtgummi und Tomate, Lautsprechermagnet mit Ringspalt. (FB)
imp_2973-a_g.jpg
Abb. 08-02: Paket aus ringförmigen Neodymmagneten. (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes
MOV053 7:32   
00:26    Du hast da über der Tomate ein Schwingungsfeld, mit Magnet
00:34    ohne Magnet ist sie fast glatt.
00:39    kommt mir vor, als wenn es ganz leicht zittert, aber nur ganz minimal.
01:02    so wie Du das vorhin gesagt hast, Werner, wenn der Rauch   verdunstet, ausgast
01:13    und  kalt warm, beim Regen sieht man den Dunstschleier, Schlieren
01:21    Tomate ist glatt (ohne Magnet)
            wenn ich das jetzt auf den Magnet draufstelle, kommt  wie so ein Dunstschleier
01:43    (Wasser, Fruchtgummi auf Magnet)
01:46    Da ist es jetzt stärker ausgrägt als( bei der Tomate)
02:25    (Wasserglas auf Magnet)
02:48    Beim Wasser sieht man nichts.
03:04    F.B.: Wenn Du die Hand darüber hälts, dann hab ich im Abstand von 2 Meter
           kann ich etwas spüren, wenn Deine Hand auf dem Magneten ist.
03:10    Wenn Du die Hand wegnimmst, ist es vorbei.
03:16    A.S.: Also drücke ich das Magnetfeld in dem Sinne wieder nach unten.
            und dann kommt es irgendwie heraus.
03:21    F.B.: Du kriegst es mit und ich bekomme das mit, was Du spürst.
03:29    A.S.: mir kommt es nämlich schon so vor, wenn ich da drücke, daß es dann stärker wird.
           wenn Du mehr Kraft brauchst
03:39    so, wenn sich zwei Magnete abstoßen.
           (Wasserglas auf Magnet)
03:47    F.B.: Jetzt ist es kleiner, ungefähr ab hier fängt es an.
04:00    und wenn Du die Tomate drauf legst,  dann  - ist schon da - geht es bis hier.
            Torus, schätze ich.
04:13    Wenn Du das rote Gummibärchen drauf tust,
04:19    schieb den mal so, daß der zweite Magnetpol nicht dran kommt, nach außen
           dann ist es harmlos. Er braucht das starke Feld. Beide Pole braucht er.
04:38    Jetzt geht es bis hier hinten.
04:40    A.S.: das spüre ich zum Beispiel jetzt nicht.
04:54    (Starke Ringmagnete aus Neodym, Tomate)
05:05    F.B.: Tomate ist stark, ganz stark
05:22    Zuckererbse
05:33    (Fruchtgummi auf Magnetstapel)
05:40    bis hier wieder
05:49    (Magnetstapel umgedreht)  auch schon stark
05:56    (Fruchtgummi auf Magnetstapel) bis ungefähr hier.
06:04    A.S.: ist es dann egal, wierum der Magnet steht?
06:12    F.B.: weniger intensiv, anders spürbar, andere Qualität
           das ist harmlos für mich
06:17    A.S.: und wenn ich den umdrehe?
           F.B.: das ärgert mich.
06:27    (harmloser Magnet und Tomate)  es wird größer
06:33    bis ungefähr hier.
06:44    (Fruchtgummi und Magnet) muß ich noch weiter weggehen, bis hier.
06:54    (Zuckererbse)
06:58    F.B.: ungefähr ab hier.
07:03    (Zuckererbse gedreht, Spitze zeigt auf Beobachter)  ja, das geht jetzt weiter.
07:10    G.E.: und wenn Du die Spitze noch einmal um 180 Grad drehst?
07:14    F.B.: ist noch da.

vlcsnap-00036_g.jpg
Abb. 08-03: Video MOV053 Zeit 4:00

04:00    und wenn Du die Tomate drauf legst,  dann  - ist schon da - geht es bis hier.
(FB)
vlcsnap-00037_g.jpg
Abb. 08-03: Video MOV053  Zeit 6:31

06:27    (harmloser Magnet und Tomate) es wird größer
06:33    bis ungefähr hier.
(FB)


imp_2976_g.jpg
Abb. 08-04: Flasche mit Wasser gefüllt. (FB)
MOV054, Dauer 0:49    
00:11    F.B.: dann zeige ich einmal, wie weit das herausgeht.
00:19    bis ungefähr hier. (Flaschenhals zeigt auf Beobachter oben am Zaun.
00:30    hier ist spürbar, Du kannst ja auch einmal losgehen.
00:40    bis ungefähr hier.

vlcsnap-00038_g.jpg
Abb. 08-05: Video MOV054 Zeit 0:18

00:19    bis ungefähr hier. (Flaschenhals zeigt auf Beobachter oben am Zaun.   (FB)
vlcsnap-00039_g.jpg
Abb. 08-06: Video MOV054 Zeit 0:47. Der Flaschenhals zeigt in Richtung Wiese.




9. sichtbare Effekte bei zwei Batterien


Eine Batterie (Monozelle) hat an beiden Polen unterschiedliche Strukturen, die spürbar oder für einige Personen auch sichtbar sind.
Am Pluspol gibt es eine längere rotierende Spirale (rund 10 cm) und am Minuspol eine glockenartige Form (Tulpe) rund 5 cm lang.
Bringt man nun zwei Monozellen mit ihren Polen zusammen, dann wechselwirken diese Strukturen miteinander.
Treffen zwei Spiralen aufeinander, entsteht ein "Feuerrad" in der Mitte. Etwa so ähnlich, wenn zwei Flammen aufeinander treffen.
Der Durchmesser dieses Objektes vergrößert sich, wenn man die Flammen bzw. die Monozellen dichter zueinander bringt.

Video MOV024.mpg

imp_1576-a_g.jpg
Abb. 09-01: Aufzeichnungen der Beobachtungen von A.S. vom 1.4.2012
Plus- und Minuspol sind zu unterscheiden. Auf der Minus-Seite ist eine offene "Tulpe", auf der Plus-Seite eine Spirale, die sich gegen den Uhrzeigersinn dreht. (FB)
(FB)
imp_1580-a_g.jpg
Abb. 09-02: Aufzeichnungen der Beobachtungen von A.S.  vom 1.4.2012
zwei gleichnamige Batteriepole. Wenn sich bei Annäherung der beiden (+) Pole die "Spiralen" treffen, entsteht ein "Feuerrad", das bei Kontakt verschwindet. (FB)
imp_3522-a_g.jpg
imp_3523-a_g.jpg
imp_3524-a_g.jpg
imp_3525-a_g.jpg
Abb. 09-2a bis 2d: Zwei ähnliche Gasflammen werden einander genähert.
Wenn die Flammenspitzen sich berühren, wird ein Teil des brennenden Gases nach außen abgelenkt.
Bei günstigen Bedingungen (unteres Bild) entsteht ein Feuerrad.
(FB)
imp_1578-a_g.jpg
Abb. 09-03: Aufzeichnungen der Beobachtungen von A.S.  vom 1.4.2012
Wechselwirkung der Batteriepole untereinander. (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes


Video MOV024.mpg  Dauer 4:00   
00:06    F.B.: Ich habe jetzt hier zwei Batterien
00:11    und Du siehst jetzt an einer Seite,  was? (zunächst nur eine Batterie)
00:13    A.S.: Du hast hier den Strahl (+Pol)    und da hinten raus ist die Blume (-Pol)
00:20    F.B.: wie eine Blume?  wie lang geht das jetzt?
00:25    A.S.: das geht ungefähr bis hier
00:28    und der Strahl geht bis hier
00:32    F.B.: wenn ich nun zwei Batterien haben, die so sind  (+ gegen +), dann?
00:37    A.S.: dann hast Du den Strahl von der unteren und den von der oberen.
00:40    F.B.: und wenn ich jetzt weitergehe (Pole dichter zusammen) ?
00:41    A.S.: dann kommt er zusammen.
00:46    jetzt wird alle breiter (bei noch kürzerem Abstand
00:52    jetzt ist schon wieder der Strahl ganz
00:54    F.B.: das Feuerrad
00:59    und wenn ich so etwas mache?  (beide Batterien Pole getauscht, - gegen -)
01:09    A.S.:  stop,  jetzt geht die Blume oben zusammen.
01:14    von da unten hoch und da so hoch und dann zusammen
01:21    es wird jetzt immer mehr gepreßt (bei kleiner werdendem Abstand)
01:25    jetzt ist es fast flach.
01:32    F.B.: und wenn ich jetzt so etwas mache ( obere Batterie umgedreht)
01:36    A.S.: dann der Strahl, der von oben kommt, und das was von der Blume kommt.
01:41    und die zieht sich dann auf den Strahl zu ( bei kleiner werdendem Abstand)
01:43    jetzt verschmelzen die sich.
01:50    F.B.: wenn ich jetzt so etwas mache ( obere Batterie waagerecht gehalten, + gegen +)
02:03    A.S.: dann hast Du den Strahl   und der biegt sich jetzt dahin.
02:05    F.B.: die ziehen sich an.
02:12    A.S.: jetzt explodieren sie, dort sprüht es jetzt.
02:19    jetzt ist es kalt  ( bei größerem Abstand)
02:22    F.B.: Werner, siehst Du das auch?
02:23    W.A.: ja
02:25    F.B.: ich merk etwas in den Händen.
02:29    A.S.: es müßte bei Dir pitzeln bis dahinten hinaus.
02:34    F.B.: also wenn ich das jetzt mache ( Batterien umgedreht, - gegen -)
02:37    A.S.: jetzt gehen die Blumen genauso zusammen.
02:52    nicht anziehend,  ist schon wie ein Kampf
02:59    die eine Blume geht herunter, die andere zieht sich hier hin, wenn
             Du weiter zusammen kommst
03:07    die eine Blume geht so raus und die andere....   wie ein Chaos
03:12    F.B.: was machen die denn jetzt?
03:13    A.S.: jetzt gehen die so trichterförmig zusammen.
03:16    und trotzdem wieder auseinander
03:20    genauso
03:36    wenn Du zwei Gasstrahlen hast, und führst sie zusammen.
03:44    die gehen einerseits schon aufeinander los aber gleichzeitig auch auseinander.
03:46    explodieren sie dann wieder
03:51    F.B.: das ist sicher ein gutes Beispiel, ich habe eine Gasflamme da.

vlcsnap-00043-a.jpg
Abb. 09-04:  Video MOV024.mpg  Zeit 0:23
A.S. zeigt, wie weit die für ihn sichtbare Struktur vom Minuspol der Batterie reicht, etwa 5 cm

00:13    A.S.: Du hast hier den Strahl (+Pol)    und da hinten raus ist die Blume (-Pol)
00:20    F.B.: wie eine Blume?  wie lang geht das jetzt?
(FB)
vlcsnap-00044-a.jpg
Abb. 09-05:  Video MOV024.mpg  Zeit 0:28
A.S. zeigt, wie weit die für ihn sichtbare Struktur vom Pluspol der Batterie reicht, etwa 9 cm.

00:25    A.S.: das geht ungefähr bis hier
00:28    und der Strahl geht bis hier
(FB)
vlcsnap-00045-a.jpg
Abb. 09-06:  Video MOV024.mpg  Zeit 2:29
W.A. bestätigt die Beobachtungen.
A.S. zeigt mit seiner rechten Hand, wie weit die Effekte für F.B. spürbar sein sollten.

02:05    F.B.: die ziehen sich an.
02:12    A.S.: jetzt explodieren sie, dort sprüht es jetzt.
02:19    jetzt ist es kalt  (bei größerem Abstand)
02:22    F.B.: Werner, siehst Du das auch?
02:23    W.A.: ja
02:25    F.B.: ich merk etwas in den Händen.
02:29    A.S.: es müßte bei Dir pitzeln bis dahinten hinaus. (spürbar sein)
(FB)



10. sichtbare Effekte bei Magneten

10.1  Zwei Magnete
10.1.1 erster Versuch

Bringt man zwei Nordpole zusammen, so bilden die aufeinander treffenden Strahlen eine Wirbelfläche, ein "Feuerrad".

drei Videos: MOV021.mpg, MOV022.mg, MOV025.mpg

imp_3514-b_g.jpg
Abb. 10-01-01: Zwei Neodym-Magnete, 10 mm Durchmesser, Länge eines Elementes 10 mm (FB)
imp_1580-a_g.jpg
Abb. 10-01-02:  (Abb. 09-02) Zwei Batterien. Ähnliche Strukturen entstehen bei zwei entgegengesetzen Magnetpolen. Bei deren Berührung gibt es in der Mitte größere Wirbel ("Feuerrad")

  Protokoll des gesprochenen Textes

   
Video MOV021.mpg  Dauer 4:22   
00:14    F.B.: jetzt habe ich hier einen Stabmagneten mit  
            (hält ihn an die Schläfe und testet)... auf dieser Seite kommt was raus
00:21    Das geht jetzt bis mindestens da.
00:23    A.S.: Nein, geh mal Du etwas weiter runter, gut
00:25    F.B.: bis da geht es.
00:29    (Teilt den Magnetstapel in zwei Hälften) Jetzt habe ich zwei Stabmagnete
              kommt auch etwas heraus.
00:36    A.S.: nur bis hierher
00:39    F.B.: wenn ich ihn umdrehe? ( Nordpol gegen Nordpol)
00:42    A.S.: dann geht es bis da (seitlich)
00:52    F.B.: Das war der Stabmagnet, jetzt breche ich ihn auf und drehe ihn mal so.
00:57    A.S.: da und da kommt etwas heraus (aus beiden Teilen)
01:08    F.B.: aus beiden Seiten kommt etwas heraus, und jetzt mache ich die zusammen,  BÄÄHHH
01:10    A.S.: wenn Du die jetzt so läßt, dann haut es Dich....
01:14    F.B.: in der Mitte ist es ja böse gemein und wenn ich jetzt weiter so mache,
             A.S.: dann schießt es da hin.
01:20    dreh das einmal etwas, daß es bei Dir rausschießt.
01:25    jetzt hast Du den Radkranz draußen
01:29    der ist jetzt momentan hier
01:32    jetzt wird er höher, jetzt ist er da (nach weiterem Zusammenschieben der Magnete)
01:38    jetzt sind wir wieder da (Magnete weit voneinander entfernt)
             F.B.: Wenn ich jetzt beide umdrehe (umgekehrte Anordnung, Südpol gegen Südpol)
01:44    die mögen sich auch nicht.
01:51    das sind die gleichen Pole, aus beiden kommt nichts raus.
01:57    die beiden bringe ich zusammen und merke, daß die Kraft da ist.
02:07    Andersherum hatte ich das Feuerrad, jetzt ist nichts zu spüren.
02:17    A.S.: egal ob du - und -  oder + und + zusammenbringst, du hast wieder ein Feuerrad
02:22    F.B.: ist jetzt ein Feuerrad?
02:23    A.S.: nicht so stark, es ist da jetzt. ein kleines
02:31    F.B.: jetzt drehe ich beide um,  puuhhh!
02:32    A.S.: da wird es schwerer
02:40    ist das jetzt - oder +
02:41    F.B.: müssen wir gucken, also hier kommt es heraus.
02:47    A.S.: andersherumg kommt nicht so viel heraus
02:49    F.B.:  hier wird angesaugt.
    ....
03:16    vom Magnetfeld ist es das gleiche ob ich + und +  oder - und - zusammen bringe.
03:13    A.S.:  (Nordpol gegen Nordpol) da ist es aber mehr.
    .....
04:21    F.B.: man kann das ja messen, die Kraft zwischen N und N sowie zwischen S und S

vlcsnap-00052-a.jpg
Abb. 10-01-03: MOV021.mpg   Zeit 0:25
A.S. zeigt, wie weit der Strahl der zehn aneinander hängenden Magneten spürbar ist, die F.B. in der rechten Hand hält.

00:21    Das geht jetzt bis mindestens da.
00:23    A.S.: Nein, geh mal Du etwas weiter runter, gut
00:25    F.B.: bis da geht es.
(FB)
vlcsnap-00051-a.jpg
Abb. 10-01-04:  MOV021.mpg Zeit 0:36
Der geteilte Magnetstapel mit fünf Magneten hat nur noch eine geringere spürbare Reichweite.

00:29    (Teilt den Magnetstapel in zwei Hälften) Jetzt habe ich zwei Stabmagnete
              kommt auch etwas heraus.
00:36    A.S.: nur bis hierher
(FB)
vlcsnap-00053-a.jpg
Abb. 10-01-05:  MOV021.mpg Zeit 1:24
Beim Gegeneinanderhalten beider Stapel mit gleichpoligen Seiten entsteht in der Mitte ein "Feuerrad", dessen Durchmesser A.S. mit seinen Händen anzeigt. Je dichter die Magneten zusammen sind, um so größer ist der Durchmesser.

01:14    F.B.: in der Mitte ist es ja böse gemein und wenn ich jetzt weiter so mache,
             A.S.: dann schießt es da hin.
01:20    dreh das einmal etwas, daß es bei Dir rausschießt.
01:25    jetzt hast Du den Radkranz draußen
01:29    der ist jetzt momentan hier
(FB)



10.1.2 Wiederholung des Versuches mit gleichen Magnetpolen  Nord <-> Nord  und auch Süd <-> Süd



   Protokoll des gesprochenen Textes

Video MOV023.mpg  Dauer 0:40   
00:03     F.B.: Werner, gib bitte noch einmal Deinen Kompaß.
00:06    wir haben jetzt hier die Nordseite, die zieht an,
00:12    wie die Erde.
00:15    und jetzt kommt hier etwas heraus aus der Nordseite.
00:19    aus der Südseite kommt nichts heraus.
00:25    Wenn ich jetzt Nord auf Nord halte.
00:27    dann kommt das Feuerrad.
00:28    A.S.: das größere Feuerrad
00:32    F.B.:  wenn ich dann so mache (beide Pole umgedreht, jetzt S gegen S)
           A.S.: dann ist es nur so.

vlcsnap-00048-a.jpg
Abb. 10-01-06: Video  MOV023  Zeit 0:15
Benennung der Pole des Magnetstapels durch Vergleich mit Kompaß

00:03     F.B.: Werner, bitte noch einmal Deinen Kompaß.
00:06    wir haben jetzt hier die Nordseite, die zieht an.
00:12    wie die Erde.
00:15    und jetzt kommt hier etwas heraus aus der Nordseite.
vlcsnap-00049-a.jpg
Abb. 10-01-07: Video  MOV023  Zeit 0:25
Beide Nordpole zeigen aufeinander, es ist ein großes "Feuerrad" sichtbar für A.S. 

00:25    Wenn ich jetzt Nord auf Nord halte.
00:27    dann kommt das Feuerrad.
00:28    A.S.: das größere Feuerrad
(FB)


10.1.3  Wiederholung des Versuches mit zwei Magnetstapeln


Protokoll des gesprochenen Textes

Video MOV025.mpg   Dauer 2:28   
00:02    F.B.: jetzt habe ich etwas Gemeines, (zwei Magnete)
             das wäre jetzt der Nordpol, da kommt es heraus. (prüft es nach an der Schläfe)
00:07    A.S.: ja
            F.B.: und jetzt habe ich das (der zweite Magnet)
00:11    und die führe ich jetzt zusammen (Abstand wird verringert)
00:16    A.S.: ja, jetzt kommen sie zusammen.
00:26    jetzt kommen sie zusammen aber gleichzeitig geht der Strahl wieder hoch.
00:29    F.B.: die wechselwirken miteinander.
00:32    der eine weiß was von dem anderen?
00:35    A.S.: die vereinigen sich dann
00:37    W.A.: aber es geht dann nach oben weg.
00:40    F.B.: es ist wieder wie bei zwei Gasflammen?
00:45    A.S.: wo sie dann nicht gegeneinandergehen, sondern sie sich dann vereinigen.
00:48    wenn Du praktisch zwei kleine Straßen nimmst, und führst sie zusammen auf eine große.
00:53    ,ann ist der Verkehr ja dann stärker.
00:57    F.B.: Hat das, was da zusammenkommt, die gleiche Eigenschaft, wie das was dazufließt.
             die Farbe?  Hier kommt es heraus und da kommt etwas heraus und das gemeinsame
              sieht genauso aus wie die einzelnen?
01:06    A.S.: nein nicht ganz. Also wenn die sich vereinigt haben, dann ist die Farbe ???
01:11    W.A.: ist etwas intensiver ein bißchen.
01:17    vereinigt wie in der Kerzenflamme, oben praktisch also
01:19    A.S.: nein aber, du kannst das von der Farbe her nicht so definieren.
01:21    gelb oder grün oder sonst irgendwie.
01:24    W.A.: dichter im Bild
01:27    A.S.: bißchen intensiver
01:29    F.B.: Wenn ich jetzt umtausche, dann habe ich wie bei der Batterie die Tulpe.
01:32    (Magnet in der linken Hand umgepolt) und jetzt? (es zeigen S und N senkrecht aufeinander)
01:36    A.S.: die Tulpe wird jetzt, die verfällt.
01:38    W.A.: verfällt, ja  und ein Teil geht nach unten, sogar durch.
01:44    A.S.: die wollen gar nicht zusammen.
01:45    F.B.: jetzt habe ich beide getauscht. (es zeigen N und S senkrecht aufeinander)
01:48    der Strahl geht nach unten, der Strahl geht nach oben.
02:01    A.S.: du hast überall Strahl, der ist kleiner, der andere ist stärker
02:04    du kannst jetzt weiter zusammengehen und jetzt vereinigen die sich genauso.
02:06    F.B.: (Pole berühren sich) jetzt merke ich auch das Magnetfeld.
02:16    A.S.: du hast jetzt von dem Strahl, der von da ausgeht, arg, zwar nicht ganz so,
             von der Intensität wie der andere hier. Aber es wirkt genauso.
02:24    F.B.: also gut, daß Du das auch siehst, Werner.

vlcsnap-00046-a.jpg
Abb. 10-01-08: Video MOV025.mpg  Zeit 0:15
A.S.  Bei dieser Entfernung kommen die Strahlen beider Magnete zusammen.

00:11    und die führe ich jetzt zusammen (Abstand wird verringert)
00:16    A.S.: ja, jetzt kommen sie zusammen.
(FB)




10.2.1   Magnet und Gasflamme

Eine Gasflamme lenkt die Strukturen um, die aus dem Magneten kommen.

Video MOV02F  Dauer 0:51 

Protokoll des gesprochenen Textes
 
   
00:15    F.B.:  jetzt halte ich mal die Flamme daneben.
            A.S.: jetzt geht es in Resonanz, also das (vom Magneten) geht jetzt hinüber,
            die Flamme geht ja nicht rüber.
00:24    Durch die Wucht, die sie hat.
00:28    F.B.: das was aus dem Magneten herauskommt, wird durch die Flamme zu Seite bewegt?
           A.S.: wenn es durch die Flamme zur Seite bewegt wird, geht es nach oben weg.
00:34    F.B.: die mischen sich also?
00:37    A.S.: das Mischen nicht direkt aber..
00:41    die Flamme leitet es nach oben.

vlcsnap-00047-a.jpg
Abb. 10-02-01: Video MOV025.mpg Zeit: 0:17
Die Flamme beeinflußt das, was vom Magneten herauskommt.

00:28    F.B.: das was aus dem Magneten herauskommt, wird durch die Flamme zu Seite bewegt?
           A.S.: wenn es durch die Flamme zur Seite bewegt wird, geht es nach oben weg.
00:34    F.B.: die mischen sich also?
00:37    A.S.: das Mischen nicht direkt aber..
00:41    die Flamme leitet es nach oben.
(FB)



10.2.2 Magnet, Beobachtung des "Strahls" beim Wedeln mit einer Korkplatte

vlcsnap-00057-a.jpg
Abb. 10-02-02: Video MOV030.mpg  Zeit: 00:06
Bewegung der Platte von oben nach unten, der dabei entstehende Luftstrom beeinflußt den sichtbaren "Strahl" des Magneten um wenige Millimeter.

00:07    AS: das ist so wie ... es wird gestaucht
    und geht dann praktisch gestaffelt weiter
(FB)
vlcsnap-00061-a.jpg
Abb. 10-02-03: Video MOV030.mpg  Zeit: 00:13
Bewegung der Korkplatte durch den "Strahl" des Magneten.

00:12    FB: wenn ich so etwas mache (schiebt die Korkplatte quer durch den Strahl)
00:15    AS: es weicht aus zum Teil, zum Teil auch nur unterbrochen
00:21    ( beim Wedeln von oben nach unten) so wird es nur gestaucht.

00:04    AS: so als ob Du Morsezeichen gibst.
00:11    FB: was aus dem Magneten herauskommt, kann ich also mit dem Wind zur Seite schieben?
00:14    AS: aber nicht viel, nur minimal
00:22    FB: wenn ich jetzt einen stärkeren Wind hätte, dann könnte noch mehr...
00:27    AS: ganz weggehen wird es nicht, aber stärker vibrieren.
(FB)
Video MOV030.mpg  0:26    Magnet und Luftstrom mit Korkplatte bewegt.

Protokoll des gesprochenen Textes



00:07    AS: das ist so wie ... es wird gestaucht
    und geht dann praktisch gestaffelt weiter
00:12    FB: wenn ich so etwas mache (schiebt die Korkplatte quer durch den Strahl)
00:15    AS: es weicht aus zum Teil, zum Teil auch nur unterbrochen
00:21    ( beim Wedeln von oben nach unten) so wird es nur gestaucht.

MOV031.mpg 1:28    Magnet und Wind, Gasflamme
00:04    AS: so als ob Du Morsezeichen gibst.
00:11    FB: was aus dem Magneten herauskommt, kann ich also mit dem Wind zur Seite schieben?
00:14    AS: aber nicht viel, nur minimal
00:22    FB: wenn ich jetzt einen stärkeren Wind hätte, dann könnte noch mehr...
00:27    AS: ganz weggehen wird es nicht, aber stärker vibrieren.




10.2.3  Magnet und Gasflamme

MOV031.mpg 1:28    Magnet und Wind, Gasflamme

Protokoll des gesprochenen Textes

00:04    AS: so als ob Du Morsezeichen gibst.
00:11    FB: was aus dem Magneten herauskommt, kann ich also mit dem Wind zur Seite schieben?
00:14    AS: aber nicht viel, nur minimal
00:22    FB: wenn ich jetzt einen stärkeren Wind hätte, dann könnte noch mehr...
00:27    AS: ganz weggehen wird es nicht, aber stärker vibrieren.
00:33    FB: wenn ich das jetzt noch einmal mit einer Gasflamme mache.
00:55    (Gasflamme senkrecht zum Strahl des Magneten)
00:57    AS:  geht dann weg aber trotzdem dann nach oben.
00:59    FB: es biegt um
01:05    AS: aber nicht viel, das ist vielleicht 3, 4 Millimeter
01:09    in dem Bereich, wo es jetzt da warm war.
01:10    WA: weiter weg gehen mußt, ganz einfach
01:19    FB: also man kann es damit beeinflussen.
01:22    AS: du kannst es minimal dadurch beeinflussen.

vlcsnap-00075-a.jpg
Abb. 10-02-04: Video MOV031.mpg  Zeit: 01:00
F.B. bläst mit der Flamme gegen den "Strahl" des Magneten.

00:33    FB: wenn ich das jetzt noch einmal mit einer Gasflamme mache.
00:55    (Gasflamme senkrecht zum Strahl des Magneten)
00:57    AS:  geht dann weg aber trotzdem dann nach oben.
00:59    FB: es biegt um
01:05    AS: aber nicht viel, das ist vielleicht 3, 4 Millimeter
01:09    in dem Bereich, wo es jetzt da warm war.
01:10    WA: weiter weg gehen mußt, ganz einfach
01:19    FB: also man kann es damit beeinflussen.
01:22    AS: du kannst es minimal dadurch beeinflussen.
(FB)


10.2.4: Magnet und Wasserglas

MOV033.mpg  2:21    Wasserglas und Magnet
00:27    FB: jetzt nehme ich meine Tasse und halte den Magneten unter die Tasse.
00:39    AS: er geht jetzt bis hier her auf diese Höhe (zeigt etwas unterhalb des Flüssigkeitsspiegels.)
00:46    nicht ganz durch, weil die Spannung dann so einbricht, daß er breit wird.
00:51    FB: wenn ich ihn schräg halte? (in Richtung zu AS)
           AS: das ist genau so.
01:00    Geht jetzt da so hoch, stolpert an der Wand und zieht dann so hoch.
           von der Oberflächenspannung her.
01:03    WA: mach mal anders schräg (quer zum Betrachter AS)
01:13    AS: jetzt geht es daher, wandert es da hoch und von der Oberflächenspannung her
01:19    FB: (Trinkt einige Zentimeter Tee aus dem Glas) und jetzt?
01:21    AS: jetzt geht es durch.
01:24    FB: es geht also in der Luft weiter. Wie weit?
01:27    AS: bis da ungefähr.
             FB: und wenn ich es schräg halte?
01:35    AS: geht es genauso bis da her Oberfläche und zieht dann außen entlang dann nach oben hoch.
01:40    FB: wie ein Laserstrahl?
01:43    AS: aber das bricht sich dann da oben durch die Oberflächenspannung
01:49    FB: die andere Seite (des Magneten)
01:53    AS: nicht ganz so, es geht zwar auch hoch, bis dahin
02:02    durch die Oberflächenspannung nicht ganz so, sondern praktisch breiter.
02:08    WA: die ... Tee ( oder Qualität??) scheint keine große Rolle zu spielen.

vlcsnap-00076-a.jpg
Abb. 10-02-05: Video MOV033.mpg  Zeit: 00:30
Der Magnet berührt von unten das Wasserglas. An der Wasseroberfläche ist ganz leicht der "Strahl" des Magneten zu sehen.

00:27    FB: jetzt nehme ich meine Tasse und halte den Magneten unter die Tasse.
(FB)
vlcsnap-00077-a.jpg
Abb. 10-02-06: Video MOV033.mpg  Zeit: 00:37
Der "Strahl" geht etwa bis hier.

00:39    AS: er geht jetzt bis hier her auf diese Höhe (zeigt etwas unterhalb des Flüssigkeitsspiegels.)
00:46    nicht ganz durch, weil die Spannung dann so einbricht, daß er breit wird.
(FB )
vlcsnap-00078-a.jpg^
Abb. 10-02-07: Video MOV033.mpg  Zeit: 01:26
Mit weniger Flüssigkeit im Glas reicht der "Strahl" weiter nach oben.

01:19    FB: (Trinkt einige Zentimeter Tee aus dem Glas) und jetzt?
01:21    AS: jetzt geht es durch.
01:24    FB: es geht also in der Luft weiter. Wie weit?
01:27    AS: bis da ungefähr.
             FB: und wenn ich es schräg halte?
01:35    AS: geht es genauso bis da her Oberfläche und zieht dann außen entlang dann nach oben hoch. (FB)




10.2.5: Batterie und Wasserglas


MOV034.mpg 1:38    Batterie und Wasserglas
00:11    FB: hier kommt jetzt nichts durch? (von unten mit dem Pluspol der Batterie)
00:12    AS: da kommt nichts durch
00:16    FB: und so (quer von der Seite)?
           AS: und so auch nichts.
00:18    höchstens so herum, rechts und links
00:24    praktisch beidseitig
00:27    Das ist jetzt so, als ob Du einen Wasserstrahl hast, der da auftrifft.
00:30    und denn da entlang läuft, also links und rechts.
00:33    GE:  und das bündelt sich nicht dahinten?
00:34    AS: nein, es zerfließt dahinten.
00:38    es bleibt jetzt im Glas drin. (Batterie von oben)
00:40    FB: was macht die Tulpe? ( Minuspol der Batterie)
00:44    AS: das gleiche, und dann auch wieder so (um das Glas herum)
00:49    so auch (von unten)
00:51    die Tulpe das ganze Glas umschließt.
00:58    wenn Du den Strahl hast,   . . . weil der Strahl geht weiter . . .  und je nachdem
01:05    wie Du ( geneigt hast?) und die Tulpe umschließt dann das ganze Glas.
01:14    das ist aber komisch. (beim Bewegen der Batterie unterhalb des Glases)
01:34    geht zum Teil da hoch,   auseinander aber in einem Strahl wieder weg.

vlcsnap-00079-a.jpg
Abb. 10-02-08: Video MOV034.mpg  Zeit: 00:23
FB: Batterie in der rechten Hand, AS zeigt beidseitig
Nach oben kommt nichts durch das Glas, aber wenn man die Batterie von der Seite auf das Glas richtet, läuft der "Strahl" um das Glas herum wie bei einem Wasserstrahl.

00:11    FB: hier kommt jetzt nichts durch? (von unten mit dem Pluspol der Batterie)
00:12    AS: da kommt nichts durch
00:16    FB: und so (quer von der Seite)?
           AS: und so auch nichts.
00:18    höchstens so herum, rechts und links
00:24    praktisch beidseitig
(FB)
vlcsnap-00080-a.jpg
Abb. 10-02-09: Video MOV034.mpg  Zeit: 00:36
Der "Strahl" vereinigt sich hinter dem Wasserglas nicht wieder.
Bei Einwirkung der Batterie von oben, bleibt der "Strahl" im Glas.

00:27    Das ist jetzt so, als ob Du einen Wasserstrahl hast, der da auftrifft.
00:30    und denn da entlang läuft, also links und rechts.
00:33    GE:  und das bündelt sich nicht dahinten?
00:34    AS: nein, es zerfließt dahinten.
00:38    es bleibt jetzt im Glas drin. (Batterie von oben)
(FB)





10.3 Magnet und Eisenring, Hohlkörper

Beim Anlegen eines Magneten an das Eisenrohr ziehen sich die Strukturen, die vorher um das Rohr herum waren, auf dessen Oberfläche zurück.

imp_2937-a_g.jpg
Abb. 10-03-01: Großes Eisenrohr, ein Hohlkörper (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes
   
MOV026.mpg Dauer 2:13   
00:05    F.B.: jetzt habe ich hier einen Eisenring, Eisenrohr.
            und hier den Magneten.
00:11    jetzt kommt es da raus. (Nordpol)
00:16    A.S.: noch ein Stück...., jetzt
00:26    die Eisenmoleküle gehen raus
00:29    der Ring hat etwas um sich herum.
00:31    F.B.: wie weit geht das?
00:37    A.S.: ungefähr bis da  (3 cm)
00:39    F.B.: wenn ich mit dem Magneten dazukommen, dann vermischen sich die?
00:46    A.S.: noch ein Stück dichter .... jetzt vermischen die sich.
00:54    F.B.: ist es jetzt auf der Rückseite des Rohres weniger?
01:02    wenn ich jetzt so etwas mache (Bewegen des Magneten)
01:05    A.S.: jetzt geht es weg, jetzt kommt es wieder her
01:09    F.B.: es zieht auf dieser Seite etwas ab und da (hinten) fehlt es dann?
01:12    W.A.: wie eine Komet hinten, einen Schweif hat
            A.S.: so wenn man den Mond und Ebbe und Flut hat, der Mond zieht das Wasser
01:21    ja praktisch an, zu sich heran.
01:26    F.B.: Wenn ich den Magneten jetzt umdrehe?
01:28    A.S.: dann wird es stärker.
            F.B.: was macht es denn auf der Rückseite?
01:31    A.S.: das ist da platt, also weg.
            F.B.: wenn ich jetzt mal rangehe, berühre (Klack)
01:53    A.S.: das ganze was drum herum war, liegt jetzt auf dem Eisen auf.
01:58    W.A.: egal, welchen Pol du hast, Nord- oder Südpol
02:06    A.S.: in dem Moment, wo du Kontakt hast, ist alles das, was vorher außen herum war,
             liegt voll auf (dem Eisen)

vlcsnap-00050-a.jpg
Abb. 10-03-02:  Video MOV026.mpg   Zeit 1:42

            F.B.: wenn ich jetzt mal rangehe, berühre (Klack)
01:53    A.S.: das ganze was drum herum war, liegt jetzt auf dem Eisen auf.
(FB)




10.4 Magnet und Batterie, Abschirmgitter mit Graphit, Korkplatte, Glasschaum


imp_2929-a.jpg
Abb. 10-04-01:  Abschirmgitter mit Graphitbeschichtung und verdichteter Kork (Abschirmmatte nach Kopschina) http://www.geopathologie.de/ (FB)
imn_2220-a_g.jpg
Abb. 10-04-02:  gestreckter PE-Film, Haushaltsfolie, schirmt gegen Torsionsfelder ab.

"About this time an article by two Russian authors, Nachalov and Parkhomov, appeared on the Internet reporting that stretched polyethylene film (commonly used as 'clingfilm' in Britain for wrapping food) polarises torsion radiation, a comprehensive term used by them and their colleagues that supposedly includes fields produced by rotating masses. This seemed to me then to be a remarkable discovery, and still does. I was sufficiently suspicious to want to confirm it and that was easily done by polarising the field by reflection with aluminium and cross-polarising by transmission through stretched polyethylene film, which eliminated the field (having first established that the film transmitted the unpolarised field)."  /reddish 2010/

Yu.V.Nachalov, E.A.Parkhomov.
"However, unlike gravitational fields which cannot be shielded even by artificial materials, torsion fields are shielded by artificial materials possessing orthonormal topology of structure. In practice, it is possible to screen torsion radiation with lengths of stretched polyethylene film commonly produced by industry. This film is manufactured in such a manner that the polymers form an aligned unidirectional structure. The unidirectional orientation of the polymers results in a molecular spin ordering. And this results in the generation of a collective torsion field. Two crossed polyethylene films are transparent to light, and are transparent to most of the radio-frequency spectrum. However, they can effectively shield torsion radiation. " 
http://amasci.com/freenrg/tors/doc15.html
Übersicht torsion field in http://www.eskimo.com/~billb/freenrg/tors/
  (FB)
imp_3664_g.jpg
Abb. 10-04-03: Die Folie ist um 3 mm dicken Buchkarton gewickelt. Die eine Tafel ist in Längsrichtung, die anderen in Querrichtung umschlungen. (FB)
Video MOV02B.mpg   Dauer 3:12    Gitternetz, Magnet und Glasschaum

Protokoll des gesprochenen Textes


00:07    AS: das würde mich interessieren, was passiert, wenn Du das jetzt in Gips legst.
            ob es dann genauso gut ist.  (Abschirmmatte, durch Graphit leitfähiges Gewebe)
00:12    WA: wahrscheinlich nicht mehr ganz so gut.
00:17    AS: Weil Gips minimal leitfähig ist.
00:22    FB: Andreas, ist dies die Seite , wo etwas herauskommt?  (Stabmagnet)
00:27    AS: ja, oben
00:31    FB: (hält Korkplatte über den Magneten)
           AS: leicht
00:37    FB: zwei (Kork-Platten) wären besser?
00:41    AS: zwei wären besser, der Unterschied ist aber der ??? dazwischen.
00:43    FB: (bringt Glasschaumplatte) es ist die Frage, ob Du hier schräg durchgucken kannst?
           AS: ist schon weg
00:48    FB: also es verschwindet.
00:52    AS: so ist jetzt gar nichts (Magnet senkrecht zur Platte)
00:59    wenn Du das so schräg hälst, jetzt sieht man es praktisch
01:01    jetzt ist es weg
01:23    FB: jetzt mache ich dieses hier. (gereckte PE-Folie, Haushaltsfolie)
01:26    AS: ist noch da
01:30    FB: wenn ich zwei gleich (e Ausrichtung der Folien) nehme?
01:35    ich halte das dadrunter.
            AS: es ist weg.
01:37    FB: wenn ich zwei so halte ( Ausrichtung der Folien senkrecht zueinander)
01:42    AS: das gleiche, es ist weg
01:52    (bei einer Folie)  ist es ganz leicht.
01:54    (bei anderer Ausrichtung mit einer Folie) ist das gleiche.
02:07    FB: wie ist das mit der Batterie (und Korkplatte)?
            oben kommt etwas heraus
02:11    AS: ja
02:15    warten wir noch ein bißchen. . . jetzt brennt es, jetzt kommt es.
02:20    WA: es braucht eine Weile
            FB: es wird mehr?
02:24    AS: nein, nicht mehr, ist schon abgeschwächt, aber es kommt durch.
02:28    also am Anfang nicht, aber dann.
02:34    FB: das haben wir noch gar nicht probiert ( Abschirmgitter)
           AS: vergiß es,  es kommt nichts.
02:37    jetzt ja,  wenn der Kontakt durchgucken (durch die Masche) kann.
02:43    FB: Magnet nehmen?
02:50    AS: der kommt durch   WA: ja
            das wundert mich jetzt aber auch.
03:05    WA: Graphit ist paramagnetisch



vlcsnap-00091-a.jpg
Abb. 10-04-04: Video MOV02B.mpg Zeit:  00:27
Der Permanentmagnet (Stapel aus Neodym-Magneten) wird von unten an eine Korkplatte herangebracht. A.S. beobachtet, wie nach Berührung für ihn oberhalb der Platte Spuren sichtbar werden.

00:22    FB: Andreas, ist dies die Seite , wo etwas herauskommt?  (Stabmagnet)
00:27    AS: ja, oben
00:31    FB: (hält Korkplatte über den Magneten)
           AS: leicht
00:37    FB: zwei (Kork-Platten) wären besser?
00:41    AS: zwei wären besser, der Unterschied ist aber der ??? dazwischen.
(FB)
vlcsnap-00092-a.jpg
Abb. 10-04-05: Video MOV02B.mpg Zeit: 00:44
Diese Glasschaumplatte läßt die für A.S. beobachtbaren Effekte nur durch, wenn der Magnet eine  sehr dünne Schicht der Platte am Rande durchstrahlt.

00:43    FB: (bringt Glasschaumplatte) es ist die Frage, ob Du hier schräg durchgucken kannst?
           AS: ist schon weg
00:48    FB: also es verschwindet.
00:52    AS: so ist jetzt gar nichts (Magnet senkrecht zur Platte)
00:59    wenn Du das so schräg hälst, jetzt sieht man es praktisch
01:01    jetzt ist es weg (FB)
vlcsnap-00093-a.jpg
Abb. 10-04-06: Video MOV02B.mpg Zeit: 01:22
Versuch mit einem Magneten und ein bzw. zwei Buchkartons, die mit Haushaltsfolien umwickelt sind.
Bei einer Platte gibt es noch sichtbare Strukturen, bei zwei Kartons hintereinander nicht mehr. (FB)
vlcsnap-00094-a.jpg
Abb. 10-04-07: Video MOV02B.mpg Zeit: 02:09
Versuch mit einer Batterie (1,5 Volt) und einer Korkplatte.
Auch hier gibt es eine für A.S. sichtbare Durchstrahlung, wenn die Batterie von unten an die Platte
gehalten wird.

02:07    FB: wie ist das mit der Batterie (und Korkplatte)?
            oben kommt etwas heraus
02:11    AS: ja
02:15    warten wir noch ein bißchen. . . jetzt brennt es, jetzt kommt es.
02:20    WA: es braucht eine Weile
            FB: es wird mehr?
02:24    AS: nein, nicht mehr, ist schon abgeschwächt, aber es kommt durch.
02:28    also am Anfang nicht, aber dann.
 (FB)
vlcsnap-00095-a.jpg
Abb. 10-04-08: Video MOV02B.mpg Zeit: 02:45
Abschirmgitter mit Graphit, während die Wirkung einer Batterie das Gitter nur durchdringt, sofern der Pluspol sehr nahe an eine Gittermasche gebracht wird, durchstrahlt für A.S. ein Magnet dieses Gitter schon aus einiger Entfernung.

02:34    FB: das haben wir noch gar nicht probiert (Abschirmgitter)
           AS: vergiß es,  es kommt nichts.
02:37    jetzt ja,  wenn der Kontakt durchgucken (durch die Masche) kann.
02:43    FB: Magnet nehmen?
02:50    AS: der kommt durch   WA: ja
            das wundert mich jetzt aber auch.
03:05    WA: Graphit ist paramagnetisch (FB)





11. Mehrere Hohlkörper zusammen aus verschiedenen Materialien

Versuch mit Rohrstücken aus leitfähigen Materialien: Messing, Aluminium und Eisen.
Offensichtlich hat jedes Material für sich im Außenraum Strukturen. Diese wechselwirken miteinander, wenn man zwei unterschiedliche Materien einander annähert.
Bei diesem Experiment hatten die Rohrstücke unterschiedliche Durchmesser, sie ließen sich somit konzentrisch ineinander stellen.
Die für A.S. sichtbaren Effekte waren ihm offensichtlich nicht vorher bekannt, wie man z.B. aus seiner lautstarken Entrüstung beim Zusammenbringen zweier Rohre schließen kann.



11.1.1  Messing und Eisenrohr mit Kabel elektrisch verbunden


MOV027.mpg  Dauer 1:28    Eisenrohr und Messingrohr

Protokoll des gesprochenen Textes

00:03    FB: Andreas steckst Du mal bitte das Messinrohr in das Eisenrohr hinein
00:10    reinstellen
    AS (nimmt die linke Hand, nähert sich dem Eisenrohr und zieht die Hand wieder zurück)
00:13    (übernimmt das Messing mit der rechten Hand und versucht es erneut.
00:31    FB: jetzt ist ja etwas zu spüren. Von dem Eisen geht etwas in das Messing hinein.
00:34    AS: beziehungsweise von dem Messing geht etwas in das Eisen hinein.
00:40    Wenn ich jetzt also das wegnehme, dann hat Du ja an jedem ein separates Feld.
00:48    wenn ich das darüberhalte, dann kommen sie praktisch zusammen.
00:52    jetzt vermischen die sich.
01:00    Das was da jetzt innen drin ist, ist so wie ein Krieg.
01:04    FB: (verbindet beide mit Kabel und Krokodilklemmen)
01:10    der Krieg ist noch da?
01:13    AS: der Krieg ist jetzt nicht mehr ganz so stark
01:17    WA: fast weg
    FB (entfernt Verbindung)
01:19    AS: jetzt kommt er wieder
01:23    was war das jetzt?
01:25    FB: das ist nur ein Kurzschluß. Ich könnte jetzt auch in die Küche gehen und Aluminiumfolie holen.

vlcsnap-00110-a.jpg
Abb. 11-01-01:  Video MOV027.mpg   Zeit 0:07
A.S. versucht das Messingrohr mit der linken Hand in das Eisenrohr zu stellen. Es schmerzt bei diesem Abstand der Rohre, daher versucht er es erneut mit der rechten Hand.

00:03    FB: Andreas steckst Du mal bitte das Messinrohr in das Eisenrohr hinein
00:10    reinstellen
    AS (nimmt die linke Hand, nähert sich dem Eisenrohr und zieht die Hand wieder zurück)
(FB)
vlcsnap-00111-a.jpg
Abb. 11-01-02:  Video MOV027.mpg   Zeit 0:48
Etwa bei diesem Abstand vermischen sich die für ihn spürbaren Felder beider Rohre.

00:40    Wenn ich jetzt also das wegnehme, dann hat Du ja an jedem ein separates Feld.
00:48    wenn ich das darüberhalte, dann kommen sie praktisch zusammen.
00:52    jetzt vermischen die sich.
01:00    Das was da jetzt innen drin ist, ist so wie ein Krieg.
(FB)
vlcsnap-00112-a.jpg
Abb. 11-01-03:  Video MOV027.mpg   Zeit 1:09
Eine elektrische Verbindung ändert das Verhalten der spürbaren Felder.

01:04    FB: (verbindet beide mit Kabel und Krokodilklemmen)
01:10    der Krieg ist noch da?
01:13    AS: der Krieg ist jetzt nicht mehr ganz so stark
01:17    WA: fast weg
            FB (entfernt Verbindung)
01:19    AS: jetzt kommt er wieder
01:23    was war das jetzt?
(FB)



11.1.2  Messing und Eisenrohr mit Alufolie oder Kabel elektrisch verbunden

MOV028.mpg  Dauer 4:04    Messing und Eisenrohr mit Alufolie oder Kabel elektrisch verbunden

Protokoll des gesprochenen Textes

            FB: ich habe sie jetzt miteinander verbunden, nicht mit den Krokodilklemmen
00:25    sondern mit der Alufolie.
           WA: galvanische Verbindung?
            FB: ja
00:53    AS: seltsam jetzt
00:54    wenn ich sie jetzt wieder trenne, dann ist Ruhe (hebt das innere Rohr an)
01:03    jetzt geht es erst wieder richtig los.
            FB: jetzt haben die Stress?
01:06    AS: richtig Stress!
            FB: obwohl sie mit der Krokodilklemme keinen Stress hatten.
01:11    AS: doch sie hatten auch Stress in dem Moment, wo Du sie zusammengeklemmt hast.
            da war dann Stress
01:17    FB: dann ist für mich das Feld hier aber weg. (da wo ich stehe)
01:22    WA: das Feld ist weniger, AS: ist weniger
01:28    AS: da ist weniger da außen, weil der Kampf da innen drin passiert.
01:38    Der Kampf geht von da oberhalb bis nach innen. (hält Hand über die Rohre)
01:43    Also das geht so herum
            AS: dann kann man den Kampf weiter rausziehen, solange wie das Kabel mit der Klemme reicht
01:57    FB (entfernt das Aluminiumpapier unter den beiden Rohren)
              (und bringt kurzes Kabel mit zwei Krokodilklemmen an)
02:14    AS: jetzt kannst Du den Kampf rausführen ( hebt das innere Rohr an)
02:23    AU!
02:29    Der Kampf verlagert sich dann unter dem oberen Rohr.
02:39    Das geht ein bißchen auf die Nerven.
03:14    FB (holt längeres Kabel)
03:32    AS: AU!
03:39    Du kannst das jetzt praktisch hochziehen bis da oben hinaus
03:48    da ist es fertig (keine Verbindung mehr)
03:52    Da ist jetzt zwar ein Kampf da unten und einer da oben, aber dazwischen ist nicht.
03:57    Wenn man dann runterfährt, kommt es wieder zusammen.
04:01    Au!
(FB)
vlcsnap-00103-a.jpg
Abb. 11-01-04:  Video MOV028.mpg  Zeit 0:50
Eisenrohr und Messingrohr ineinander, für eine elektrische Verbindung sorgt Aluminiumpapier.

FB: ich habe sie jetzt miteinander verbunden, nicht mit den Krokodilklemmen
00:25    sondern mit der Alufolie.
           WA: galvanische Verbindung?
            FB: ja
(FB)
vlcsnap-00104-a.jpg
Abb. 11-01-05:  Video MOV028.mpg  Zeit 0:55
A.S. hebt das innere Rohr an. Die elektrische Verbindung ist dadurch unterbrochen.

00:53    AS: seltsam jetzt
00:54    wenn ich sie jetzt wieder trenne, dann ist Ruhe (hebt das innere Rohr an)
01:03    jetzt geht es erst wieder richtig los.
            FB: jetzt haben die Stress?
01:06    AS: richtig Stress!
            FB: obwohl sie mit der Krokodilklemme keinen Stress hatten.
01:11    AS: doch sie hatten auch Stress in dem Moment, wo Du sie zusammengeklemmt hast,
            da war dann Stress
(FB)
vlcsnap-00105-a.jpg
Abb. 11-01-06:  Video MOV028.mpg  Zeit 1:45
A.S. zeigt mit seinen Händen die Größe der Struktur, wenn die Teile nicht elektrisch miteinander verbunden sind.

01:38    Der Kampf geht von da oberhalb bis nach innen. (hält Hand über die Rohre)
01:43    Also das geht so herum
            AS: dann kann man den Kampf weiter rausziehen, solange wie das Kabel mit der Klemme reicht
(FB)
vlcsnap-00106-a.jpg
Abb. 11-01-07:  Video MOV028.mpg  Zeit 2:08
Verbindung mit einem kurzen Kabel und Krokodilklemmen.

01:57    FB (entfernt das Aluminiumpapier unter den beiden Rohren)
              (und bringt kurzes Kabel mit zwei Krokodilklemmen an)
(FB)
vlcsnap-00107-a.jpg
Abb. 11-01-08:  Video MOV028.mpg  Zeit 3:01
Beim Entfernen der Rohrstücke voneinander bleibt für A.S. die Wechselwirkung (Kampf) bis zu einer gewissen Höhe sichtbar.

02:14    AS: jetzt kannst Du den Kampf rausführen ( hebt das innere Rohr an)
02:23    AU!
02:29    Der Kampf verlagert sich dann unter dem oberen Rohr.
02:39    Das geht ein bißchen auf die Nerven.
(FB)
vlcsnap-00108-a.jpg
Abb. 11-01-09:  Video MOV028.mpg  Zeit 3:39
Mit dem gelben Kabel kann man die Teile so weit voneinander entfernen, daß es keine für A.S. sichtbare Wechselwirkung mehr gibt.

03:14    FB (holt längeres Kabel)
03:32    AS: AU!
03:39    Du kannst das jetzt praktisch hochziehen bis da oben hinaus
03:48    da ist es fertig (keine Verbindung mehr)
03:52    Da ist jetzt zwar ein Kampf da unten und einer da oben, aber dazwischen ist nicht.
03:57    Wenn man dann runterfährt, kommt es wieder zusammen.
(FB)
vlcsnap-00109-a.jpg
Abb. 11-01-10:  Video MOV028.mpg  Zeit 4:00
Die Wechselwirkung ist nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar, was A.S. mit seinem Schmerzruf Au! signalisiert.

03:57    Wenn man dann runterfährt, kommt es wieder zusammen.
04:01    Au!
(FB)



11.2 Eisen- und Messing-Hohlkörper durch Glasschaum getrennt, elektrisch verbunden

MOV029.mpg Dauer 4:39    Eisen- und Messing-Hohlkörper durch Glasschaum getrennt, elektrisch verbunden
00:05    FB: Das ist jetzt Glas mit Kohlendioxid aufgeschäumt.
00:28    AS: jetzt ist dort ein Kampf da hinüber
01:05    FB: Ich fasse es einmal selber an (das kleine Messingrohr)
           wenn ich dann so etwas mache, dann?
01:16    AS:  ist dort Kampf
01:20    FB: (hebt das Rohr weiter an) und irgendwann ist er weg.
01:24    Jetzt packe ich den Glasschaum dazwischen.
01:31    AS: dann hast Du den Kampf auch nicht mehr
            FB: geht nicht dadurch?
01:37    AS: Du hast zwar unten  und oben etwas das strahlt
01:39    aber es reicht noch nicht, das es zusammenkommt.
01:44    Ach so, Du meinst jetzt, daß es mit Abisolieren
            WA: elektromagnetisch
02:06    FB: Korkplatte von Herrn Kopschina
            was ist denn jetzt? (senkt das Messingrohr auf die Korkplatte ab)
02:21    AS: jetzt kommt ein bißchen durch, nicht viel aber es kommt etwas
            FB: also abgeschwächt
02:31    AS: abgeschwächt.
02:38    AS:  (vier Korkplatten) jetzt ist es auf jeden Fall weg
02:44    FB: Du kannst sehen, daß durch diesen Kork etwas abgeschirmt wird.
02:59    (WA legt Abschirmgitter mit Graphit auf das untere Eisenrohr)
03:18    Das ist Hochfrequenzabschirmung, das ist Glasfaser und Graphit
03:23    FB: jetzt ist oberhalb nichts mehr zu kriegen?
           AS: nichts mehr
           FB: und wenn ich es anhebe?
03:27    AS: alles ist weg
03:53    FB: (entfernt Graphitgitter, legt Karton mit Haushaltsfolie über das untere Rohr)
            Andreas, was man sieht?
04:01    AS: nichts,  (starke Windgeräusche), da geht nichts durch
vlcsnap-00097-a.jpg
Abb.11-02-01: Video MOV029.mpg, Zeit: 00:03
vlcsnap-00098-a.jpg
Abb. 11-02-02:   Video MOV029.mpg, Zeit: 00:028
vlcsnap-00099-a.jpg
Abb. 11-02-03: Video MOV029.mpg, Zeit: 01:34
vlcsnap-00100-a.jpg
Abb. 11-02-04:    Video MOV029.mpg  02:22
vlcsnap-00101-a.jpg
Abb. 11-02-05:      Video MOV029.mpg  03:08
vlcsnap-00102-a.jpg
Abb. 11-02-06:        Video MOV029.mpg  03:57


11.3  Zwei Hohlkörper, Eisen und Messingrohr mit Luftpolsterfolie und Kabelverbindung

vlcsnap-00096-a.jpg
Abb. 11-03-01: Video MOV02A.mpg  00:11

MOV02A.mpg  Dauer 00:24    Zwei Hohlkörper, Eisen und Messingrohr mit Luftpolsterfolie und Kabelverbindung
00:09    FB: Wenn Du jetzt den Ring einmal hochziehst, was passiert dann?
00:11    AS: nichts, es ist alles weg
00:16    Das ist sogar noch besser als normale Haushaltsfolie.
(FB)



11.4 Mehrere Hohlkörper ineinander

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Abb. 11-04-01: Verschiedene Rohrabschnitte aus Messing, Aluminium und Eisen (FB)

Protokoll des gesprochenen Textes

Video MOV032  Dauer 3:12   
00:08    F.B.: Wenn die kleinen ineinander sind, dann passiert nichts. (zwei Messing Rohre)
00:13    A.S.: Was soll denn da passieren?
00:14    F.B.: Du sollst sagen, was Du siehst.
00:17    Jetzt mach ich mal diesen hier. (stülpt Alurohrstück über das kleine Messingrohr)
00:19    A.S.: warum schiebst Du das gerade so drüber?
00:26    Du gehst daher und schiebst das darüber ( entrüstet)  und dann
00:26    F.B.: frage ich Dich, Du hast also schon etwas gemerkt?
00:28    A.S.: sonst hätte ich wohl nicht gemault.
00:36    Das vermischt sich jetzt von da ab
00:42    und wenn man jetzt das darüber schiebst, dann hast Du einen Kampf wieder.
00:46    Wenn Du das (Innere) daraus nimmst, ist er wieder weg.
00:49    Jetzt geht es wieder los, ist wieder Kampf
00:55    F.B.: wenn Du jetzt den Dickeren da hinein stellst
            A.S.: kommt es mit Sicherheit (unangenehm, zieht die rechte Hand zurück)
01:03    (schüttelt die Hand aus, stark belastet?)
01:08    dann ist es schon etwas höher
01:14    die Intensivität ist wieder stärker
01:23    und wenn ich jetzt das (kleine) innen reinfallen lasse, dann habe ich es stärker
             das ist egal
01:33    W.A.: Hohlraumstrahler
             F.B.: berühren die sich (beide Messingrohre) ?
01:39    A.S.: das ist egal, ob die sich berühren.
01:43    F.B.: Wenn Du jetzt noch den (großes Messingrohr) oben rüber tust?
01:48    A.S.: Du kommst jetzt mit Sachen
01:54    Jetzt strahlt es von da unten raus.
02:01    der kleinere unten (Messing) strahlt jetzt stärker als das größere (Alu) außen herum
02:03    also das kleinere ist jetzt schon da.
02:07    und jetzt geht das Chaos los
02:13    so geht es noch einigermaßen
02:17    jetzt kommt alles zusammen
02:22    Das was jetzt vom Edelstahl (Alu) ist, das geht rüber auf das Kupfer (Messing)
02:29    und geht praktisch wellenförmig darin um
            Wenn ich das jetzt so habe ( ohne das äußere Messing), das ist
            als wenn man etwas Quirliges macht.
02:39    das geht mal linksherum mal rechtsherum, rundherum, geht wieder dagegen und wenn
            ich jetzt dieses (Messingrohr) wieder darüber bringe, und drauf schiebe, dann habe ich
02:51    auf dem inneren Ring etwas wie Wogen. (zeigt Kreisbewegung)
03:02    so rund, obwohl dann innen noch das normale Chaos immer noch da ist.
03:06    Da außen herum geht es jetzt auf dem Ring entlang.

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Abb. 11-04-02: Video MOV032.mpg  Zeit: 00:19

Beim Überstülpen des Aluminiumrohres auf das kleine Messingrohr durch F.B. kommt es für A.S. zu unerwarteten Effekten. Er ist überrascht und zeigt sich entrüstet, er mault.

00:17    F.B.: Jetzt mach ich mal diesen hier. (stülpt Alurohrstück über das kleine Messingrohr)
00:19    A.S.: warum schiebst Du das gerade so drüber?
00:26    Du gehst daher und schiebst das darüber ( entrüstet)  und dann?
00:26    F.B.: frage ich Dich, Du hast also schon etwas gemerkt?
00:28    A.S.: sonst hätte ich wohl nicht gemault.
(FB)
vlcsnap-00055-a.jpg
Abb. 11-04-04: Video MOV032.mpg  Zeit: 00:57
Bei der Annäherung mit dem größeren Messingrohr an das Aluminium ist es in dieser Position äußerst unangenehm für A.S. . Er zieht wie elektrisiert seine Hand zurück und schüttelt sie aus.

00:55    F.B.: wenn Du jetzt den Dickeren da hinein stellst
            A.S.: kommt es mit Sicherheit (unangenehm, zieht die rechte Hand zurück)
01:03    (schüttelt die Hand aus, stark belastet?)
01:08    dann ist es schon etwas höher
01:14    die Intensivität ist wieder stärker
(FB)
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Abb. 11-04-05: Video MOV032.mpg  Zeit: 01:49
Etwa ab dieser Entfernung baut sich eine für A.S. sichtbare Verbindung zwischen den unteren Rohren und dem oberen auf.

01:43    F.B.: Wenn Du jetzt noch den (großes Messingrohr) oben rüber tust?
01:48    A.S.: Du kommst jetzt mit Sachen
01:54    Jetzt strahlt es von da unten raus.
(FB)



12. Eisen und Kupferspule

imp_1867-a_g.jpg
Abb. 12-01: Zwei Nägel mit jeweils einer Kupferwicklung. Die Anschlüsse sind so, daß der Strom sowohl durch das Kupfer als auch durch das Eisen fließt. Vorstufe des Magnetstromapparates von Hans Coler.

http://www.borderlands.de/energy.coler.php3

Hurst, R.: The Invention of Hans Coler, Relating To An Alleged New Source Of Power.
B.I.O.S. Final Report No. 1043, B.I.O.S.Trip No. 2394,
B.I.O.S. Target Number: C31/4799, British Intelligence Objectives Sub-Committee

http://www.rexresearch.com/coler/colerb.htm
(FB)
imp_1868-a_g.jpg
Abb. 12-02: Die beiden Wicklungen haben unterschiedliche Drehrichtung. (FB)
Video  MOV038.mpg  3:10    Zwei Nägel mit Kupferspule, der eine links der andere rechts gewickelt.

Protokoll des gesprochenen Textes


00:11    FB: Strom 20 mA
00:16    Ihr könnt sehen? (Nägel zeigen mit der Spitze aufeinander)
           AS:  weiter  (dichter zusammen bringen)
00:18    jetzt  WA: jetzt
00:24    AS: es ist nicht viel
00:27    FB: wann kommt es? ( zieht die Nägel wieder auseinander)
00:29    AS: jetzt ist es wieder da
00:31    FB: jetzt tausche ich einmal um (dreht beide Nägel um 180 Grad, Spitzen nach außen)
00:36    beide Seiten tauschen
00:39    AS: jetzt wieder
00:45    FB: wenn ich jetzt so tausche ( beide Nägel zeigen nach rechts)
00:53    AS: nein, nichts  (bis zum Abstand von wenigen Zentimetern
           (der linke Nagel wird wieder umgedreht)
00:56    jetzt wieder . .. . (weiter auseinander) jetzt ist es wieder weg
01:02    FB: ja, das bekomme ich jetzt auch mit ( wenn die beiden Nägel sich nähern)
01:07    jetzt nehme ich mal 1/10 Strom, das ist 2 milliAmpere
01:22    jetzt noch einmal so (Nägel entgegengesetzt, Spitzen innen)
01:29    AS: jetzt (bei ca. 5 cm) aber das ist minimal
01:35    FB: dann gehe ich mit dem Strom wieder hoch.
01:40    AS: jetzt
01:48    FB: also macht der Strom den Effekt
01:51    WA: die Wahrnehmung steigt wahrscheinlich an.

vlcsnap-00081-a.jpg
Abb. 12-03:    Video MOV038.mpg Zeit 00:18
"jetzt", bis zu diesem Abstand reicht die beobachtete Wirkung, beide Nägel sind gegeneinander.

00:11    FB: Strom 20 mA
00:16    Ihr könnt sehen? (Nägel zeigen mit der Spitze aufeinander)
           AS:  weiter  (dichter zusammen bringen)
00:18    AS: jetzt , WA: jetzt

vlcsnap-00082-a.jpg
Abb. 12-04:    Video MOV038.mpg Zeit 00:37
beide Nägel sind gegeneinander, die Reichweite der spürbaren Wirkung ist kürzer.

00:31    FB: jetzt tausche ich einmal um (dreht beide Nägel um 180 Grad, Spitzen nach außen)
00:36    beide Seiten tauschen
00:39    AS: jetzt wieder
(FB)
vlcsnap-00083-a.jpg
Abb. 12-05:    Video MOV038.mpg Zeit 00:53
Beide Nägel sind hintereinander. Die Reichweite ist sehr kurz.

00:45    FB: wenn ich jetzt so tausche (beide Nägel zeigen nach rechts)
00:53    AS: nein, nichts  (bis zum Abstand von wenigen Zentimetern
(FB)
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Abb. 12-06:    Video MOV038.mpg Zeit 01:29
Beide Nägel zeigen gegeneinander. Bei kleinem Strom wird die Reichweite kleiner.

01:07    jetzt nehme ich mal 1/10 Strom, das ist 2 milliAmpere
01:22    jetzt noch einmal so (Nägel entgegengesetzt, Spitzen innen)
01:29    AS: jetzt (bei ca. 5 cm) aber das ist minimal
(FB)

Video MOV039.mpg  Dauer 00:19    Nagel mit Kupferdrahtspule, mit Pendel und Fingern spüren
    WA: ist minus (zeigt auf linke Seite), da zieht er an (zeigt auf rechte Seite)
00:07    AS: da müßte er herauskommen, da vorne.
00:10    FB: wie weit geht er heraus?
00:13    AS: und WA:  ungefähr da

vlcsnap-00085-a.jpg
Abb. 12-07:    Video MOV039.mpg Zeit 00:01
WA prüft mit Pendel in der Hand
(FB)



13. Schraubenfeder schwingt für den Betrachter transversal




imp_0548_g.jpg
Abb. 13-01: Eine Stahlfeder ist eingespannt. Am oberen Ende hängt sie an der Membrane eines Telefonlautsprechers. Fließt ein Wechselstrom durch dessen Spule läßt sich die Feder zum Schwingen anregen. Bei etwa 9 Hz ist die erste Harmonische, bei 2*9= 18 Hz die zweite usw. (FB)
imp_0548-a_g.jpg
Abb. 13-02: Die Feder aus der Nähe. (FB)
imp_0883-a_g.jpg
Abb. 13-03: eine schwere Stahlfeder läßt sich über einen Telefonlautsprecher zum Schwingen anregen.
Der Korken sorgt für die Übertragung der Bewegung von dessen Membrane. (FB)
vlcsnap-00086-a.jpg
Abb. 13-04: Video: MOV03D.mpg  Dauer: 2:09
Feder hat Grundschwingung (9 Hz),
A.S.: Strukturen sind bis daher nach außen zu sehen.
(FB)
vlcsnap-00087-a.jpg
Abb. 13-05: Video: MOV03E.mpg, Dauer 1:54
Dicke Feder schwingt bei 97 Hz,
A.S.: es sind Strukturen um die einzelnen Windungen herum zu beobachten.

01:36  150 Hz, WA: es läuft im Zentimeter-Abstand um die einzelnen Windungen herum
(FB)
vlcsnap-00088-a.jpg
Abb. 13-06: Video: MOV05E.mpg, Dauer 1:28
Beobachtung der Strukturen um die Federwindungen herum.

01:31 AS: wir haben ja gestern um die Spulenelemente das Ding gehabt (macht Kreisbewegung mit Finger) und das haben wir heute immer noch.

02: 09 wie so ein Dunstschleier gleichmäßig
02:25 halber Millimeter, dann geht es erst richtig los und dann ist es richtig dunkel bis hier heraus (etwa 2 cm)

02:32 FB: ist jetzt jeder Federbereich gleich oder gibt es da Aussetzer?
AS: nein jeder Federbereich ist gleich
(FB)




14. Toroidspule


MOV060.mpg Dauer 3:01    Toroidspule, Strukturen auf der Wiese

Protokoll des gesprochenen Textes

00:11    FB: (Caducaeus-Spule) zwei Mikroampere
00:17    AS: es ist nur das was vorne am Ende herauskommt.
            FB: (anderes Experiment Toroidspule)
00:34    siebzig Nanoampere läuft jetzt durch diese Spule
00:36    vielleicht habe ich die falsche Polarität?
00:49    jetzt ist es interessant, was auf der Wiese zu spüren ist.
            wo sind die Muster?
00:53    oder kannst Du jetzt irgendetwas sehen?
            AS: ich sehe eigentlich nichts.
01:11    Da ist nur etwas zum Ärgern. Ich merke das nur bauchmäßig.
01:19    Und ich bleib genau da stehen (zwischen zwei unangenehmen Bereichen)
01:21    FB: Dann können wir ja mal auf die Wiese gehen.
01:38     hier ist etwas, da auch (legt Hölzer zur Markierung aus)
01:47    AS: hier wird es aber (hält die Hand auf den Bauch )
01:58    Ich bin aber der Meinung, Friedrich, als wenn es durchgehen würde
             (und nicht sich in einzelnen Strukturen aufteilt)
02:02    FB: hier ist viel, hier ist wenig (läuft die Strecke ab)
02:06    AS: da ist jetzt wenig
02:35    da kommt es jetzt wieder
02:38    FB: das bewegt sich?
            AS: anscheinend
02:46    das ist es jetzt wieder weg
            FB: ich mach es aus.
imp_1397_g.jpg
Abb. 14-01: Toroidspule (FB)
vlcsnap-00089-a.jpg
Abb. 14-02: Video MOV060.mpg  Zeit 01:11
Unten rechts die Toroidspule, Gleichstrom 70 nanoAmpere
A.S. spürt ein unangenehmes Gefühl im Bauch.

00:53    oder kannst Du jetzt irgendetwas sehen?
            AS: ich sehe eigentlich nichts.
01:11    Da ist nur etwas zum Ärgern. Ich merke das nur bauchmäßig.
(FB)
vlcsnap-00090-a.jpg
Abb. 14-03: Video MOV060.mpg  Zeit 02:48
Die Beobachter finden spürbare Muster auf der Wiese, die sie mit Hölzern markieren.
Möglicherweise sind die Muster nicht ortsfest, sondern wandern langsam.

01:21    FB: Dann können wir ja mal auf die Wiese gehen.
01:38     hier ist etwas, da auch (legt Hölzer zur Markierung aus)
01:47    AS: hier wird es aber (hält die Hand auf den Bauch )
01:58    Ich bin aber der Meinung, Friedrich, als wenn es durchgehen würde
             (und nicht sich in einzelnen Strukturen aufteilt)
02:02    FB: hier ist viel, hier ist wenig (läuft die Strecke ab)
02:06    AS: da ist jetzt wenig
02:35    da kommt es jetzt wieder
02:38    FB: das bewegt sich?
            AS: anscheinend
02:46    das ist es jetzt wieder weg
            FB: ich mach es aus.
(FB)






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