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Beobachtungen:

N-Strahlung



"René Blondlot (* 3. Juli 1849; † 24. November 1930) war ein französischer Physiker. Er wurde bekannt als „Entdecker“ der N-Strahlen, einem Phänomen, das später als Selbsttäuschung entlarvt wurde."
 https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Blondlot

Über einhundert Jahre nach der vermeintlichen "Entlarvung" ist es Zeit, den Vorgang mit einem neuen Ansatz noch einmal zu bearbeiten. Im Jahre 1904 hat der Amerkaner Robert Wood mit einer arglistigen Täuschung ereicht, daß die Ergebnisse aus den sehr genauen Experimenten von Blondlot immer noch als Selbsttäuschung gelten.

Existieren N-Strahlen wirklich nicht?


Nein, es ist anders. Blondlot hat Recht.

Mit der nachfolgenden Materialsammlung könnte sich ein "unverbildeter" und unvoreingenommener Leser davon überzeugen, daß viele der Ergebnisse von Blondlot durchaus wissenschaftlichen Ansprüchen genügen.

Das hätte ernstzunehmende Konsequenzen für die etablierte Wissenschaft, die seit über 100 Jahren ihr Weltbild ohne diese Experimente "verfeinert" hat.



Abstrakt

René  Blondlot hat um 1904 mit mehreren experimentellen Ansätzen die Eigenschaft der N-Strahlen nachgewiesen.

  • N-Strahlen entstehen bei sehr hell leuchtenden Oberfläche wie z.B. einem Glühstrumpf oder einer Nernstlampe.
  • Sie durchdringen viele Materialien u.a. Quarz, Aluminium und Zink.
  • Die N-Strahlen wirken wie auch die Röntgenstrahlen auf kleine elektrische Funken. Sie verändern deren Helligkeit.
  • Ihre Spuren lassen sich mit phosphoreszierenden Schirmen (z.B. CalziumSulid) beobachten.
  • Ihr Verhalten entspricht optischen Gesetzen wie Brechung und Beugung.
  • Die ermittelten Wellenlängen sind etwa um den Faktor 100 kleiner als beim sichtbaren Licht.

In Versuchsaufbauten mit einer elektrischen Funkenstrecke konnte Blondlot mit Hilfe von Fotomaterial belegen, daß die N-Strahlen die Qualität der Entladung beeinflussen. Das wäre z.B. möglich, wenn sich bei der Funkenstrecke die Eigenschaft der Messingelektroden oder die der Luft dazwischen ändern und hätte einen Einfluß auf die Helligkeit des Funken.
Das verwendete Fotomaterial gilt aus unbestechlicher Zeuge, da es keiner Autosuggestion unterliegen kann.


Bei seinen optischen Versuchen konnte Blondlot acht "Spektrallinien" unterschiedlicher Brechzahl und Wellenlänge identifizieren.

Die Brechzahlen für Alumium sind im Bereich von 1,04 bis 1,86.
Die Wellenlängen liegen zwischen 8,3 nm und 17,6 nm

Er benutzte experimentelle Aufbauten wie sie in der klassischen Optik üblich sind:
Bestimmung der Brechzahl mit a)  Prisma und b) Linse
Bestimmung der Wellenlänge mit c) mehreren optischen Gittern und d) Newtonschen Ringen
Die Gegenüberstellung der Ergebnisse von a) und b)  und auch die von c) und d) führen jeweils zu vergleichbaren Aussagen.
Wie üblich, hat er die Experimente mehrmals wiederholt. Die einfachen Versuchsaufbauten sind ausreichend gut beschrieben. Für seine Aufbauten hat Blondlot einfache Mittel aber ausgefeilte Techniken verwendet.

Im Jahre 1906 wurde das einfache Experiment mit der Brechung der N-Strahlen (Aluminiumprisma und Leuchtschirm) von E. Mascart neu aufgelegt und mit mehreren Personen wiederholt. Es gab übereinstimmende Ergebnisse.

Später haben Feerhow (1912), Scheminksy (1919) und Jörgenson (1990) dieses Thema noch einmal aufgegriffen.
 


Blondlots Zusammenfassung seiner Exerimente mit elektrischen Funkenstrecken, die von N-Strahlen beeinflußt wurden.
Objektive Beobachtung durch Belichtung von Fotomaterial, keine Autosuggestion möglich!

1905-727-728-rev-gen-science-03-001.jpg
1905-727-728-rev-gen-science.pdf



1. Erweiterte Wahrnehmung
  1.1 Röntgenstrahlen kann man sehen.
  1.2 Auswirkungen von Magneten oder elektrischem Strom, für einige Personen sichtbar

2. N-Strahlen
  2.1 N-Strahlen und Wissenschaft
  2.2 Würdigung der Arbeiten von Blondlot bis 1920
  2.3 Vorbild Röntgenstrahlen
  2.4 Experimente und Fakten
 
2.4.0 Blondlots Arbeiten aus der Sicht von Jörgenson 1990
  2.4.1 Elektrische Funken und N-Strahlen
  2.4.2 Beugungsversuche wie mit sichtbarem Licht
  2.4.3. Brechung, Beugung, Bestimmung der Wellenlänge 

3. Nachprüfung, Wiederholung
  3.1 Mascart
  3.2 eigene Experimente
   3.2.1 Gaslaterne, Aufbau
   3.2.2 Linse aus Aluminium, experimentelle Aufbauten
   3.2.3 Linse aus Aluminium und Gaslaterne, beobachtete Strukturen
   3.2.4 Linse aus Aluminium und andere Strahlquellen, beobachtete Strukturen
   3.2.5 Linse aus Aluminium, berechneter Strahlengang
  3.3 Prisma aus Aluminium 27,25°
  3.4 Protokoll, erste Beobachtungen

4.1 Optische Geräte zur Lichtbrechung, Prisma
4.2 Optische Geräte zur Lichtbeugung, Gitter
4.3 Elektrische Meßtechnik um 1900

5. Bibliographie





Die größte Teil der Literatur steht als PDF (direkt bzw. als Link) zur Verfügung.  PDFs




1. Erweiterte Wahrnehmung

Nicht alles, was in unserem Gehirn aus der Richtung Sehzentrum an unser Bewußtsein weitergegeben wird, muß eine physikalische  Lichtquelle (im sichtbaren Bereich des Lichtes) als Ursache haben.
  • Manchmal sind mehrere Sinne gekoppelt. Somit könnte eine akustische Anregung auch einen als optisch empfundenen Reiz zur Folge haben. Synästhesie  (https://de.wikipedia.org/wiki/Syn%C3%A4sthesie)
  • Viele Menschen können manchmal Lichtblitze oder "Sterne" wahrnehmen, wenn sie über das geschlossene Augenlid reiben.
  • Bei einem Boxer spricht man vom "Sterne sehen", wenn der Schlag aufs Gesicht zu heftig war.
    (Auch bei einem Fotofilm kann man durch einen mechanischen Schlag das lichtempfindliche Material schwärzen. Nach der
    Entwicklung sieht es so aus, als wäre es belichtet worden.)

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es mehrere Experimente, bei denen die Probanden "Lichteindrücke" wahrgenommen haben.
Wie schon oben gesagt, muß es sich hierbei nicht um tatsächliches Licht handeln. Es können auch Nervenreizungen über andere Sensoren sein.


1.1 Röntgenstrahlen kann man sehen.   https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6ntgenstrahlung
"Entgegen der weit verbreiteten gegenteiligen Überzeugung kann das menschliche Auge Röntgenstrahlung teilweise wahrnehmen. Schon kurz nach Röntgens Entdeckung 1895 berichtete Brandes von einem schwachen, blau-grauen Schein, der im Auge selbst zu entstehen schien, wenn er sich in einem abgedunkelten Raum nahe bei einer Röntgenröhre befand. Daraufhin stellte Röntgen fest, dass auch er diesen Effekt beobachtet hatte. Zuerst hatte er es für Einbildung gehalten, da der Effekt nur von der stärksten Röntgenröhre erzeugt wurde und er ihn deshalb nur einmal bemerkt hatte.

Das Wissen, dass Röntgenstrahlung mit dem bloßen, an die Dunkelheit angepassten Auge wahrgenommen werden kann, ist heute weitgehend vergessen. Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass der Versuch heute als unnötig gefährlich und schädlich gilt. Der genaue Mechanismus der Wahrnehmung ist nicht geklärt. Möglich ist der normale Weg über die Erregung der Netzhaut, eine direkte Erregung des Sehnervs oder beispielsweise auch, dass die Röntgenstrahlen im Augapfel Phosphoreszenz hervorrufen, und dann „normales“ Licht wahrgenommen wird.

Julius Edgar Lilienfeld beschrieb 1919 erstmals eine für das menschliche Auge sichtbare grau-weiße Strahlung an der Anode von Röntgenröhren, die nach ihm benannte „Lilienfeldstrahlung“. Ihr Ursprung konnte erst in späteren Jahren als Form der Übergangsstrahlung erklärt werden."



1.2 Auswirkungen von Magneten oder elektrischem Strom, für einige Personen sichtbar



pyhrn-2016-experimente-02-s18_g.jpg
Abb. 01-01: Reichenbach, in völliger Dunkelheit als "Licht" wahrnehmbare Strukturen über Magnetpolen (FB)
pyhrn-2016-experimente-02-seite-21_g.jpg
Abb. 01-02: F. Jansen hat 1907 die Versuche von Reichenbach mit einem Elektromagneten nachvollzogen.
unterer gelber Kasten:
Registrierung unten: Ein-/Ausschalten des Magneten, darüber: Quittung des Beobachters
/Jansen 1907/  /Nahm 2012/ (FB)




2. N-Strahlen

2.1 N-Strahlen und Wissenschaft

Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Röntgenstrahlen (ab 1895) und die von Henry Becquerel entdeckten radioaktiven Strahlungen (ab 1896) wichtige Forschungsthemen in den einschlägigen Physikzeitschriften, wie z.B. in der französischen
Comptes Rendus Hebdomadaires des Séances de l'Académie des Sciences   
    
Röntgen

René Blondlot (1849-1930), ein Physiker in Nancy, hat in dieser Zeit als Experimentator einige wichtige Arbeiten durchgeführt.
Zusammen mit Ernest Bichat wies er nach, dass eine Kerr-Zelle auf ein angelegtes elektrisches Feld innerhalb von einigen zehn Mikrosekunden reagiert. Dazu bediente er sich der von Léon Foucault zur Messung der Lichtgeschwindigkeit benutzten Drehspiegelmethode und entwickelte sie weiter, um die Geschwindigkeit der leitungsgebundenen (→ elektrischer Leiter) Elektrizität messen zu können. So konnte er die Funken zwischen zwei elektrischen Leitern, einer 1,8 km länger als der andere, fotografieren und den relativen Versatz ihrer Abbildungen ausmessen. Auf diese Weise gelang ihm der Nachweis, dass die Geschwindigkeit des elektrischen Stroms innerhalb eines Leiters der Geschwindigkeit des Lichts sehr nahekommt.

1891 war er der erste, der die Geschwindigkeit von Radiowellen mit Hilfe von Lecher-Leitungen gemessen hat.[2][3][4] Für diese Messungen benutzte er 13 Frequenzen zwischen 10 und 30 MHz; als Ergebnis erhielt er einen Durchschnittswert von 297.600 km·s−1, eine Abweichung von weniger als 1 % des heute gültigen Werts für die Lichtgeschwindigkeit.[2] Dieses Ergebnis war eine wichtige Bestätigung der Maxwell'schen Theorie, dass es sich bei Licht um elektromagnetische Wellen handelt.

(2) René Blondlot's Parallel Wires and Standing Waves. In: The Speed of Light. New Jersey Society for Amateur Scientists. 2002. Abgerufen am 25. Dezember 2008., credited to K. D. Froome and L. Essen, "The Velocity of Light and Radio Waves", Academic Press, 1969
(3) Length of Electric Waves. In: The Electrical Engineer, Ltd. (Hrsg.): The Electrical Engineer. 8, London, November 20, 1891, S. 482. Abgerufen am 25. Dezember 2008.
(4) Jennifer Deaton, Tina Patrick; revised by David Askey: History of the Speed of Light (PDF; 931 kB) In: Junior Lab. Physics Dept. Univ. of Oklahoma. 2002. Abgerufen am 25. Dezember 2008., p.15

        https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Blondlot


Auch die von René Blondlot 1902 gefundenen "sichtbaren Strahlen" waren damals Gegenstand in vielen wissenschaftlichen Artikeln.

Blondlots N-Strahlen gehören mit den von Reichenbach beschriebenen Wahrnehmungen zu einem wichtigen, leider bisher kaum beachteten Kapitel, wenn es um die Grundlagen zu einem physikalischen Weltbild geht.

Blondlot hat zunächst mit einem Auer-Brenner (Gas-Glühstrumpf) experimentiert, später mit Nernstlampen /Blondlot 1903/
Aus den heißen Körpern dieser Lichtquellen kommt offensichtlich etwas heraus, das undurchsichtige Objekte wie Metalle und andere Dinge durchdringt. Blondlot hat es N-Strahlen  (Nancy-Strahlen) genannt. Diese "Strahlen" wirken auf kleine elektrische Funken, Flammen und auch auf Leuchtschirme.

Ohne die Berücksichtigung dieser Beobachtungen kann unser heutiges Weltbild nur unvollständig sein.

Die Überprüfung der Arbeitsweise von Blondlot fand durch den Physiker Robert Wood (1868-1955) aus Amerika statt.
Ohne Blondlot vorher zu informieren, hat Wood im Dunkelraum in die laufenden Experimente eingegriffen und damit Blondlot hinterlistig getäuscht. Wood hatte ein für die Entstehung der "sichtbaren" Strukturen wichtiges Bauteil entfernt.
Somit hätte Blondlot keine Strukturen "sehen" können.
Aus der Tatsache, daß er dennoch die "N-Strahlen" wahrgenommen hat, wurde geschlossen, daß alle seine bisherigen Beobachtungen auf Selbsttäuschung beruhen.  Diese Folgerung ist jedoch unzulässig.

Folgende Argumente sprechen für Blondlot:
  • Nachleuchten des Fluoreszenz-Schirmes
  • Die Fähigkeit schwache Lichtintensitäten wahrnehmen zu können, hängt von der "Tagesform" ab.
  • Unter Streß (Beobachtung durch andere) können solche Wahrnehmungen getrübt sein.
  • Die Erwartung in diesem Fall etwas sehen zu müssen, weil es ja da sein sollte, führt zu Fehlentscheidungen.
  • Der Beobachter könnte den Probanden mental beeinflussen.
  • Manche feinstoffliche Strukturen haben eine Nachwirkung, sie bleiben auch nach Abschalten der Anregung noch einige Zeit bestehen. Dieses Phänomen ist als  "Phantom" bekannt. Bei LEDs läßt sich der Effekt auch mit Geräten nachweisen.  led-stress.htm#kapitel-11
  • Die objektiven Ergebnisse des belichteten Fotomaterials bei den Experimenten mit Funkenstrecken
    1905-727-728-rev-gen-science.pdf

Wenn sich heute die klassische Wissenschaft immer noch zurücklehnt und die "Überprüfung" von Wood als Grund ansieht, sich nicht mit diesen "sichtbaren" Erscheinungen auseinanderzusetzen, dann ist das der falsche Weg.

Gerne zitiert man die N-Strahlen als das klassische Beispiel für Wunschdenken (Autosuggestion).
Wunschdenken sollte es tatsächlich nicht in der Wissenschaft geben.

Im Jahre 1906 hat E. Mascart einige Experimente zur Beugung von N-Strahlen mit einem Aluminium-Prisma veröffentlich.
Vier Beobachter haben unabhängig voneinander an einem Prismen-Spektrometer eine Linie der N-Strahlen gefunden, während eine andere Person die jeweilige Winkelstellung des Spektrometers notiert hat.
Die aktiven Beobachter waren R. Blondlot, C. Gutton, Virtz und E. Mascart
Das Ergebnis war überzeugend:
Alle vier Personen konnten mit dem Spektrometer Linien auf dem Leuchtschirm identifizieren und ausmessen und zwar bei sehr ähnlichen Winkelstellungen.

Somit sind die Ergebnisse Blondlots von unabhängigen Experimentatoren bestätigt worden.
Der Inhalt der Originalarbeit von Mascart ist unten angefügt.  /Mascart 1906/  mascart

Auch der experimentelle Nachbau der Funkenexperimente von Gutton 1906 bestätigen die Ergebnisse von Blondlot.
En résumé, les expériences précédentes confirment l'observation faite par M. Blondlot, elles démontrent une modification intime de l'étincelle par les rayons N. Cette modification, comme le fait remarquer M. Blondlot,
explique pourquoi l'étincelle électrique se prête bien à l'enregistrement photographique des rayons N.
1906-0145-0149-gutton-02.pdf
    Übersetzung (FB)
    Zusammenfassend: Die vorstehenden Experimente, bestätigen die von Herrn Blondlot gemachten Beobachtungen.
    Sie zeigen
eine innere Modifikation des Funken durch N-Strahlen. Diese Veränderung erklärt, wie von Herrn
    Blondlot bemerkt, warum die elektrischen Funken gut geeignet sind zur fotografischen Aufzeichnung von N-Strahlen.



Trotz dieser Bestätigungen ist der Makel der Autosuggestion bei Blondlots Experimenten noch in vielen Köpfen (und Internetseiten) hängengeblieben.

Aus der großen Zahl von über 100 Publikationen bis zum Zeitpunkt der angeblichen "Entlarvung" in der Mitte des Jahres 1904, kann man die Wichtigkeit dieser Entdeckung entnehmen. 
(siehe Liste  n-strahlung.htm#kapitel-05)
So findet man in den Zeitschriften von 1903 bis 1905 einen regen Austausch über dieses Thema.
Andere Wissenschaftler auch aus unterschiedlichen Disziplinen haben sich mit eigenen Experimenten zu N-Strahlen beteiligt.
(z.B. Jean Becquerel, E. Bichat, C. Gutton)

Trotz der Anfeindungen hat Blondlot 1904 von der Akademie der Wissenschaften den Prix Leconte erhalten.
1904-2-1120-1122-blondlot-preisverleihung.pdf
http://fr.wikipedia.org/wiki/Acad%C3%A9mie_des_sciences_%28France%29

Blondlots Beobachtungen und Ergebnisse sind äußerst wichtig.
Sie sind aber leider im physikalischen Weltbild noch nicht angekommen. 

Das Gleiche gilt für Reichenbachs Experimente. Auch sie konnten inzwischen mehrfach bestätigt werden.
Im physikalischen Weltbild wurden sie aber bisher nicht berücksichtigt. /Scheminsky 1919/ /Jansen 1907/  /Balck..../





N-Strahlen-Quellen für die Versuche: Auer-Brenner (Gaslicht mit Glühstrumpf) und Nernstlampe

img_9820-a_g.jpg
Abb. 02-01-01: Glühstrumpf, noch nicht durchgeglüht, wie ein Strumpf gestrickt (FB)
imh_2009_g.jpg
Abb. 02-01-02:
aus lichtquellen.htm
Abb. 02-13: zwei Glühstrümpfe im Berliner Technikmuseum, große Bauart. Darunter ist die Hebelmechnik für die Gaszufuhr. Die Strümpfe verhalten sich vor dem ersten Anzünden wie ein lockeres Gewebe. Bei der Herstellung hat das Garn die Leuchtstoffe aufgesaugt. Zündet man es an, verbrennt es und es bleibt ein zerbrechliches Gebilde aus den Leuchtstoffen übrig.  (FB)
imh_1981-a_g.jpg
Abb. 02-01-03: Gaslaterne mit vier Glühstrümpfen (FB)
nernst_lamp.jpg
Abb. 02-01-04: Nernstlampe. Der Glühelement wird zunächst durch benachbarte Heizelemente auf die nötige Temperatur gebracht.  Das Glühelement besteht aus Zirkoniumoxid und Yttriumoxid
A ceramic of zirconium oxide - yttrium oxide was used as the glowing rod
A Nernst lamp diagram from 1903. The light-emitting ceramic filament is called a "glower"
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/80/Nernst_lamp.jpg
dscn6369-a_g.jpg
Abb. 02-04-02: Nernstlampe     (Leyboldkatalog, nach 1900 )

Demonstrations-Nernstlampe nach G r i m s e hl.
(Ztschft. f. d. phys. u. chem. Unt. XVI, p. 263, 1903).  [Fig. 1/3 nat. Gr.]
"Verbindet man die Klemme links mit dem positiven, die Klemme rechts mit dem negativen Pole einer Gleichstromanlage — bei Wechselstrom ist natürlich die Wahl der Klemmen gleichgültig — , so durchfließt der Strom zunächst den Anker des Elektromagneten und die Vorwärmespirale. Sobald nun durch die ausgestrahlte Wärme der eigentliche Nernstkörper (das die Achse bildende Röhrchen) erhitzt ist, so wird er zum elektrischen Leiter und der Strom kann nun durch den Schenkel des Elektromagneten und den Vorschaltwiderstand durch den Nernstkörper gehen. Letzterer kommt zum lebhaften Weißglühen. Gleichzeitig wird aber auch der Anker des Elektromagneten angezogen, wodurch der erstgenannte Stromkreis (der Vorwärmestromkreis) ausgeschaltet wird. Die Spannung des Vorschaltwiderstandes (z. B. 15 Volt) + der Spannung des Brenners (z. B. 95 Volt) ist gleich der Betriebsspannung (z. B. 110 Volt). Bei Bestellung ist uns die Stromart und die Spannung anzugeben; bei Wechselstrom außerdem die Periodenzahl."


Bei glühenden Körpern können negative Ladungsträger austreten, Glühemission.
 
felder.htm#kapitel-04-06-02
Die Austrittsarbeit ist bei Oxiden besonders niedrig.
Diese lassen schon bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen die Ladungsträger austreten.
Hängen die N-Strahlen mit der Beschleunigung beim Austritt dieser Ladungen zusammen?
beschleunigte-ladungen.htm



2.2 Würdigung der Arbeiten von Blondlot bis 1920


/Feerhow 1912/     N-Strahlen und Od, Ein Beitrag zum Problem der Radioaktivität des Menschen
                          Friedrich Feerhow ist das Pseudonym von Fritz Weber, einem Wiener Arzt

/Scheminsky 1919/  Seite 79  Die Emanation der Mineralien, eine theoretisch-experimentelle Studie
"
§ 31. Schirmversuche nach Blondlot.
Unabhängig von Reichenbach hat R. Blondlot (Nancy) bei der Polarisierung der Röntgenstrahlen neue Wellen entdeckt, die er N-Strahlen (Nancy..) nannte. Die N-Strahlen sind nach Feerhow *) mit dem Od identisch. Blondlot benützt als Nachweis Schirme, die mit Kalziumsulfid (Ca S) oder Bariumsulfid (BaS) bestrichen sind. Diese beiden Sulfide haben die Eigenschaft Licht zu absorbieren, und im Dunkeln nachzuleuchten, zu phosphoreszieren. Diese Phosphoreszenz soll durch N-Strahlen verstärkt werden.

Die Methode Blondlots wurde von Eduard Meyer transponiert, derart, daß
Autosuggestion ausgeschlossen wurde. Er stellte sich verschiedene Schirme her, auf denen die Leuchtfarbe in Form von Buchstaben aufgetragen war und zwar auf jedem Schirm ein anderer. In der Dunkelkammer wurde ein beliebiger Schirm ausgewählt, dessen Buchstabe also nicht bekannt war, und mit ihm Versuche gemacht; im Tageslichte konnte leicht kontrolliert werden ob der in der Dunkelkammer gesehene Buchstabe mit dem am Schirme identisch war.

N -Strahlen werden yon Mineralien, Chemikalien, Kristallen, Magneten etc. ausgesandt.

Ich weiß, daß die N-Strahlen in deutschen Forscherkreisen, wie die Reichenbach'schen Emanationen, eine Ablehnung gefunden haben. Indessen, nachdem viele der Reichenbach'schen Versuche in der letzten Zeit glänzend gerechtfertigt wurden, wo die Physik sich doch mit diesen Tatsachen zu befassen haben wird, dürfte es an der Ordnung sein, auch Blondlots' Entdeckung zu revidieren, um so mehr als sie eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Reichenbach'schen "Od" aufweist.
"


2.3 Vorbild Röntgenstrahlen

Blondlot hat sich vor der Entdeckung der N-Strahlung mit Röntgenstrahlen beschäftigt, mit denen er eine kleine elektrische Funkenstrecke bestrahlt hat. Die ionisierende Wirkung der Röntgenstrahlen auf die Luft hatte Einfluß auf das Verhalten der Funken.

/Blondlot 1902/  Action des rayons X sur de très petites étincelle électriques
"On conçoit que l'on ne puisse observer le phénomène qui fait l'objet de cette Note qu'en employant des étincelles extrêmement petites; si, en effet, l'étincelle est plus forte, et par conséquent plus chaude, la résistance de l'air est rendue très faible par l'étincelle elle-même, et la diminution que l'action des rayons X peut lui faire subir n'exerce plus qu'un effet inappréciable sur l'éclat de l'étincelle."
...  dass durch extrem kleine Funken verwendet;
 wenn, der Funke stärker ist, und deshalb wärmer, wird der Widerstand Luft sehr gering durch den Funken selbst und verringert die Wirkung von Röntgenstrahlen
 kann nicht länger ausgesetzt werden, hält eine unschätzbare Auswirkung auf die Helligkeit des Funkens. ????


Mit viel experimentellem Einfallsreichtum und Sorgfalt hat er einige Eigenschaften der Röntgenstrahlen untersucht:
Ausbreitungsgeschwindigkeit und Polarisierbarkeit.
Vorbild für die Geschwindigkeitsmessung war das Experiment von Römer zur Lichtgeschwindigkeit.

C.R. acad. 30.06.1902Blondlot, R.Action des rayons X sur de très petites étincelles électriques1559-1560
C.R. acad. 27.10.1902Blondlot, R.Sur la vitesse de propagation des rayons X.666-670
C.R. acad. 03.11.1902Blondlot, R.Sur l'égalité de la vitesse de propagation des rayons X et de la vitesse de la lumière dans l'air.721-724
C.R. acad. 10.11.1902Blondlot, R.Observations et expériences complémentaires relatives à la détermination de la vitesse des rayons X. Sur la nature de ces rayons.763-766
C.R. acad. 29.12.1902Blondlot, R.Sur la vitesse avec laquelle les différentes variétés de rayons X se propagent dans l'air et dans différents milieux.1293-1295
C.R. acad. 2.02.1903Blondlot, R.Sur la polarisation des rayons X,284-286

Als PDF (1,4 MB) zusammengestellt         1902-sammelmappe-blondlot-roentgenstrahlen.pdf



2.4 Experimente und Fakten 

2.4.0 Blondlots Arbeiten aus der Sicht von Jörgenson 1990
In seinem Buch Grauzone der Wissenschaft hat sich Lars Jörgenson sehr ausführlich mit den Arbeiten anderer auseinandersetzt.
z.B.
  • Reichenbach,(s.o.)
  • Wilhelm Reich (Orgon),
  • Korschelt   /Korschelt 1892/
  • Blondlot, N-Strahlen
Jörgenson hat sehr viele Literaturstellen verfolgt und bearbeitet (s.u.).


Am Beispiel der N-Strahlen von R. Blondlot wird dies besonders deutlich.

/Joergensen 1990/ S. 213
  Zitate siehe unten bibliographie
"8.1. Einleitung
Im Jahre 1903 veröffentlichte der Physikprofessor R. Blondlot aus Nancy in den Comptes rendues der französischen Akademie der Wissenschaften über die Entdeckung neuartiger Strahlungen, die er N-Strahlen nannte. Er behauptete, daß man die Lichtintensität eines kleinen Funkens oder phosphoreszierender Schirme durch Bestrahlung mit N-Strahlen steigern oder herabstimmen könne.
Blondlot, machte seine Entdeckung bei der Untersuchung von Röntgenstrahlung. Ausgehend von einer Beobachtung von Smyngedawn von 1896, die erwies, daß die Durchschlagspannung von Gasen durch Röntgenstrahlung herabgesetzt wird, versuchte Blondlot mittels eines kleinen Funkens Röntgenstrahlung nachzuweisen.(1) Blondlot stellte bei seinem sehr kleinen, 0,1 mm langen Funken das Gegenteil fest. Die kritische Spannung stieg bei Bestrahlung mit der Röntgenröhre. Der Funken wurde dabei heller. Dieses Ergebnis störte ihn anfangs nicht weiter, er interpretierte es so, daß durch die Röntgenbestrahlung der Widerstand des Gases erniedrigt wurde, was zur Verstärkung der Leuchtkraft des Funken führte. Als er jedoch feststellte, daß seine Strahlen sich im Gegensatz zu Röntgenstrahlen von einem Quarzprisma ablenken ließen, glaubte er etwas neues entdeckt zu haben und nannte diese die N-Strahlen(2). Die Entdeckung fand in Frankreich begeisterte Zustimmung, hauptsächlich an der Universität in Nancy und auch in Paris. Blondlot wurde hochgeehrt und erhielt den Prix Leconte über 50000 Franc. Es gab bald viele Nacheiferer, die Ergebnisse publizierten.

Doch im Ausland war die Begeisterung nicht so groß und die Zahl derer, die die Effekte nicht sehen konnten, mehrte sich, denn Blondlot operierte an der Wahrnehmungsschwelle des Auges. Deshalb wurde der Amerikaner Wood in Blondlots Labor geschickt. Er sollte Blondlot auf die Finger sehen. Es gelang ihm bei Versuchen, Blondlot erfolgreich zu täuschen. So nahm er einmal ein Prisma aus dem Strahlengang der N-Strahlen. Blondlot merkte das nicht und gab weiter Meßwerte an, die er abzulesen glaubte. (Wie wir später sehen, kann dieses Faktum durch die Verladungseigenschaft der N-Strahlen bedingt sein.)
Versuche von Bordier(4), die Wirkung der N-Strahlen mit der Photographie zu verifizieren, konnten in fremden Laboratorien nicht bestätigt werden und wurden als Artefakte einer unpräzisen Experimentiertechnik erklärt.
Man gab Blondlot die Chance, im Blindversuch mit seinem Funkendetektor eine N-Strahlenquelle (etwa eine Feile aus abgeschrecktem Eisen in einer Pappschachtel) von einer Nicht-N-Strahlenquelle (ein Stück Blei in einer Pappschachtel) zu unterscheiden.(3) Blondlot lehnte dieses Ansinnen nach langer Bedenkzeit ab. Es erschienen Artikel, die die Wirkung der N-Strahlen als subjektive Wahrnehmung interpretierten, die aufgrund von Autosuggestion zustandegekommen waren.(6)
Der letzte Artikel über N-Strahlen, den der Autor gefunden hat, erschien 1906 von Mascart. Er überprüft und bestätigt Meßergebnisse von Blondlot.(7) Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Forscher von diesem Gebiet wieder abgesprungen.

Trotz dieses unlöblichen Ausgangs der Sache berichten wir den vollen Faktenumfang der Sache - und das aus zwei Gründen:

1) die Angaben von Blondlot, Charpentier u.a. ähneln denen von Reichenbach und Ziegler in einigen Punkten, und
2) gibt es heute 2 objektive Verfahren, nämlich die Kirlianfotographie und die Lichtdetektion mit hochempfindlichen Photomultipliern, die manchmal ähnliche Ergebnisse liefern, wie sie Blondlot u.a. mit einfachen Hilfsmitteln gefunden haben."



/Joergensen 1990/ S. 214
"8.2. Die Detektion der N-Strahlen
Insgesamt wurden von den Befürwortern der N-Strahlen 3 Verfahren entwickelt, die zur Detektion herangezogen wurden.
1) Beeinflussung der Lichtintensität eines sehr kleinen elektrischen Funkens durch N-Strahlen
2) Beeinflussung der Lichtintensität einer sehr kleinen, blauen Flamme durch N-Strahlen
3) Beeinflussung der Phosphoreszenzabklingzeit von mit Sonnen- oder mit Kunstlicht bestrahlten Stoffen.

Wir werden jetzt diese verschiedenen Verfahren besprechen.
1) In den ersten Aufbauten Blondlots diente ein 0,025 mm - 0,1 mm langer Funke zwischen zwei Messingspitzen als Detektor.(1) Die Spitzen waren auf 3 mm Messingstäben konisch zugefeilt worden. Die Oxidationsschicht mußte immer wieder abgeschmirgelt werden.(8) Die Funken wurden von einer Holtzmaschine geliefert, ein Gerät, das ähnlich wie eine Autozündung regelmäßig Funken liefert. Der Funke muß möglichst schwach sein, ansonsten gibt es keine Beeinflussung der Licht-Intensität durch N-Strahlen. Anfangs war der Detektor der Lichtintensität das menschliche Auge. Um die Abschwächung noch besser zu beobachten zu können, wurde der Funken bisweilen durch Blauglas betrachtet. (28) Später wurde zur Objektivierung des Meßergebnisses die Intensität des Funkens durch eine Milchglasscheibe hindurch auf eine Photoplatte (Abstand Photoplatte - Funke -2 cm) gebannt. Um vergleichen zu können, wurde einmal mit und einmal ohne N-Bestrahlung fotographiert. Blondlot entwickelte dazu den Aufbau, wie er in Abb. 67 gezeigt ist. Als Meßparameter diente die Schwärzung und die Ausdehnung des Belichtungsfleck.

Später wurde die Apparatur von Gutton weiter verbessert.-(8) Die weitere Verbesserung bestand darin, daß einem kleinen Funken, der die Platte belichtete, ein zweiter stärkerer Funke parallel geschaltet war, der mit den N-Strahlen belichtet wurde, vgl. Abb. 68. Wenn der stärkere Funke mit N-Strahlen bestrahlt wurde, nahm die Licht-Intensität am kleinen Funken ab, da die N-Strahlen den Widerstand des großen Funken herabsenken. Der Mangel an den Blondlot'schen Aufbauten war, daß die Intensität des Funken sehr stark schwankte, was wahrscheinlich durch die mechanischen Unterbrecherkontakte der Holtz'schen Maschine bedingt war.(3)

zu 2) Als weiteres Detektionsmittel, die N-Strahlen zu beobachten, diente eine winzige Gasflamme. Fielen N-Strahlen auf die Flamme, so schreibt Blondlot, beginnt sie mehr zu leuchten und ihre bläuliche Farbe wird mehr weiß. Die Änderung soll sich am besten studieren lassen, wenn man die Flamme im Abstand von 2,5 - 3 cm durch eine Milchglasscheibe betrachtet.(10) Die Flamme als Detektionsinstrument wurde kaum benutzt.

zu 3) Das wohl am häufigsten verwendete Beobachtungsmittel der N-Strahlen waren insolierte (= zuvor mit Sonnenlicht bestrahlte) Calciumsulfit-Phosphoreszenzschirme. Diese bestanden meist aus Pappe (-10x5 cm ), auf die Flecke, Striche oder Kreuze aus CaS-Puder mit einem Leim (Kollodium, Leim, heutzutage vielleicht Klarlack) aufgeklebt waren.(11) Teilweise wurde dem CaS auch Zucker oder Floureszein beigemischt, was eine Verbesserung der Wirkung bewirken sollten. So soll z.B. eine phosphoreszierende Glasflasche voll von blauem CaS in gelbe Floureszeinlösung getaucht die deutlichste Aufleucht-Wirkung auf N-Bestrahlung hervorbringen.
Zur Beobachtung wurden die Schirme erst dem Licht ausgesetzt. Dann brachte man die nachleuchtenden Schirme ins Dunkle und ließ N-Strahlen darauf fallen. Die Wirkung der N-Strahlen bestand darin, daß der Schirm, anstatt weiter Intensität abzuklingen, heller wurde. Das Leuchten setzte mit einer gewissen Trägheit ein, die von der Dicke des aufgetragenen Materials abhing.
Eine Variation dieser Beobachtungsmethode bestand darin, einen 3-cm-langen 3-mm-dicken Strich aus CaS auf weißem Karton im Orangelicht zu beobachten. (12) Wenn das insolierte Schwefelkalzium so weit in seiner Intensität nachgeläßt, daß seine blaue Eigenfarbe im Orangelicht zu weiß verschwimmt, kann man durch N-Bestrahlung die blaue Farbe wieder hervortreten lassen. Der Grundeffekt - die Steigerung der Phosphoreszenz durch N-Strahlen läßt sich also in allen möglichen Variationen zur Detektion einsetzen.
Zur Beobachtung abgegrenzter Zonen des menschlichen Körpers baute A. Broca das folgende Gerät: Am Ende einer 0 5-6-mm-Röhre aus Blei (N-Absorber) befand sich ein Phosphoreszenzschirm. Die CaS-Schicht muß sehr dünn sein, damit die Verzögerung auf Bestrahlung eine nur geringe ist. Für Broca bestand der Schirm aus einem Kork- oder Holzstöpsel (durchlässig für N-Strahlen), der die Röhre verschloß. In den Kork oder das Holz wurde ein Kreuz geritzt. Die Ritzen wurden mit Leim gefüllt und mit CaS bestreut. Dieser Schirm wurde in die Nähe der Körperoberfläche gebracht. Die Reaktion des Schirmes auf die N-Strahlen konnte man dann durch die Röhre betrachten.(58) "


2.4.1 Elektrische Funken und N-Strahlen

n-strahlungen-joergenson-abb-67_g.jpg
Abb. 02-04-01-01:
/Joergensen 1990/ S. 214
"Abb.67: das Prinzip der Detektion der N-Strahlen
   
dscn5908-a_g.jpg
Abb. 02-04-01-02: Aufbau nach Abb. 67,
Ergebnis auf einer Fotoplatte: bei Bestrahlung mit N-Strahlen wird der Film durch den elektrischen Funken stärker geschwärzt.

Blondlot  C.R. acad. 22.02.1904, S. 454-455
"Cela posé, voici l'expérience: maintenons d'abord la plaque dans la première des positions indiquées ci-dessus pendant 5 secondes, puis dans la seconde position, également pendant 5 secondes; ramenons-la à la première position, et recommencons un certain nombre de fois la double opération qui vient d'être décrite . . . Au bout d'un temps égal à un multiple pair de 5 secondes, par exemple au bout de 100 secondes, chacune des moitiés de la plaque aura posé devant l'étincelle pendant des temps égaux; seulemant, pendant que AO posait, il y avait des rayons N et, pendant que OB posait, il n'y en avait pas."

dscn5910-a_g.jpgdscn5911-a_g.jpg
A0  Funkenstrecke über linker Hälfte   0B über rechter Hälfte

In  C.R. acad. 21.11.1904, S. 843-844 hat er die inzwischen eingegangenen Argumente der Skeptiker überprüft, den Aufbau geändert und kommt zum Ergebnis.


dscn5917-a_g.jpg
Les clichés photographiques sont ainsi les témois irrécusable de l'action des rayon N sur l'étincelle électrique.
Übersetzung (FB)
Die fotografischen Bilder sind somit die unanfechtbaren Zeugen der Wirkung von N-Strahlen auf den elektrischen Funken.
n-strahlungen-joergenson-abb-68_g.jpg
Abb. 02-04-01-03:  Bei diesem Aufbau sind zwei Funkenstecken elektrisch parallel geschaltet.
Wenn sich die elektrische Leitfähigkeit der einen durch den Einfluß der N-Strahlen ändert, dann beeinflußt dies das Funkenbild in der anderen, (Parallelschaltung von zwei Widerständen). Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die N-Strahlen und die dadurch beeinflußte Funkenstrecke weit entfernt von den Fotoschichten bleiben.
Unterschiedliche Belichtungen können nur von unterschiedlichen Helligkeiten der Funkenstrecke herrühren.
/Joergensen 1990/ S. 214
     "Abb.68: die verbesserte Detektion der N-Strahlen nach Gutton"

dscn5996-b_g.jpg
Abb. 02-04-04: 
A: Nernstlampe,
B: eine Platte 1,5 cm dick
M: Zinkplatte mit feuchtem Filterpapier und daher undurchsichtig für N-Strahlen.
       Nach Entfernen können die N-Strahlen ungebremst zur Funkenstrecke gelangen.
C: zwei Abschirmungen aus Papier
D: Platte aus Aluminium elektrisch mit der Erde verbunden
E: primäre Funkenstrecke
F: wassergefülltes Rohr
H: Holzkasten auf beiden Seiten mit Blei beschichtet, damit keine N-Strahlen die
       zweite Funkenstrecke erreichen.
I: sekundäre Funkenstrecke,
P: Photoplatte,
T: Verschiebeeinrichtung mit den Endanschlägen a und b.

 Original /Gutton 1906/     n-strahlen.htm#gutton-1906
dscn5997-a_g.jpg
Abb. 02-04-01-05:  Primäre und sekundäre Funkenstrecke.
Die Kontakte werden von einer Klammer aus Holz gehalten. Am oberen Ende (hier rechts) ist jeweils eine Mikrometerschraube zum Auseinanderbiegen und ein Gummiband zum Zusammenziehen angebracht. Damit läßt sich der Kontaktabstand sehr fein einstellen.

Die beiden Kontakte der primären Strecke bestehen jeweils aus konzentrisch angeordneten Teilen:
innen ist ein Messingstab (7 cm lang, 0,5 cm dick), darüber ein Glasrohr als Isolierung und außen ein Messingrohr (4,5 cm lang 1,2 cm dick).
An den beiden äußeren Kontakten ist ein wassergefülltes Glasrohr elektrisch parallelgeschaltet.
Man sieht auch zwei kleine Hörnerblitzableiter ("aus Platin"). Die primäre Funkenstrecke ist also nur kapazitiv an den Generator angeschlossen und bildet den Teil eines Schwingkreises (Hertzscher Oszillator).

Der Schwingkreis wird von hohen Spannungsimpulsen aus der Holtzmaschine zu gedämpften Schwingungen angestoßen. Die Funken entstehen dann, wenn bei jeder Schwingung die Zündspannung erreicht ist.
Die Spannungsüberhöhung hängt bei einem Schwingkreis von der Güte ab. (wenig Dämpfung >> hohe Güte)
Je besser die Güte, um so höher die Ausgangsspannung.
Wird die Güte dieses Resonators (und damit die Höhe der Zündspannung) durch die N-Strahlen beeinflußt?
Oder könnte das Wasser im Rohr seine Eigenschaften durch die N-Strahlen ändern?


Die sekundäre Strecke ist dagegen sehr einfach aufgebaut.
/Gutton 1906/     n-strahlen.htm#gutton-1906
img_4202_g.jpg
Abb. 02-04-01-06: Für die Röntgenröhren hat man Funkeninduktoren verwendet. Sie arbeiten ähnlich wie dieser Induktionsapparat zur Walzenmeßbrücke, er kann eine hohe Wechselspannung erzeugen.
Er arbeitet wie ein Wagner'scher Hammer.
Der anfängliche Strom durch die Primärwicklung zieht eine Metallfeder an, die einen Unterbrecherkontakt öffnet und damit den Strom wieder unterbricht. Dieser Wechsel wiederholt sich permanent. Der pulsierende Gleichstrom in der Primärwicklung induziert in der Sekundärwicklung eine Wechselspannung. Das Verhältnis beider Windungszahlen entscheidet über die Höhe dieser Spannung.

Hartmann + Braun, Nr. 646, 1922 primär: 800 Wdg, ca. 4 Ohm, sekundär: 5000 Wdg, ca. 314 Ohm

Blondlot hat eine Holtz-Maschine verwendet, bei der der Unterbrecherkontakt für den Primärstrom von einem Motor 160 mal pro Sekunde betätigt wird.
(Physik, FB)





2.4.2 Beugungsversuche wie mit sichtbarem Licht
/Blondlot (1) 1904/  Seite 127
On place alors un réseau devant la fente du second carton mouillé (par exemple un réseau de Brunner au 1/200 de millimètre); si maintenant on explore le faisceau sortant en faisant tourner l'alidade qui porte le sulfure phosphorescent, on constate l'existence d'un système de franges de diffraction, tout comme avec la lumière; seulement ce franges sont beaucop plus serrées et son sensiblement équidistantes: cela indique déjà que les rayons n ont des longueurs d'onde beaucoup plus courtes que celles des radiations lumineuses.

Wie in Abb. 71:
Übersetzung (FB)
Man stellt ein Gitter vor den Schlitz des zweiten nassen Kartons (z B. Brunners Gitter mit 200 Linien pro Millimeter).
Wenn wir nun die austretenden Strahlen durch Drehen der Alhidade*, die den phosphoreszierenden Sulfidschirm trägt, erforschen, dann ergibt sich ein Beugungsstreifensystem, wie beim Licht; nur die Streifen sind sehr viel enger und im wesentlichen äquidistant: dies zeigt bereits, dass die N-Strahlen sehr viel kürzere Wellenlängen als die der Lichtstrahlung haben.

*Alhidade:  Drehteller, drehbare Meßvorrichtung zur Winkelanzeige
Nasser Karton ist offensichtlich undurchlässig für die N-Strahlen

Übersetzung, kompletter Text von 1904, Seite 125-129  n-strahlen.htm


2.4.3. Brechung, Beugung, Bestimmung der Wellenlänge

/Joergensen 1990/ Seite 221-222
"8.4.3. Brechung und Beugung
Diese Versuche führten zum Erfolg(32) und erwiesen, daß es sich nicht um X-Strahlen handeln konnte, sondern um - wie Blondlot es nannte - N-(=Nancy) Strahlen, denn in damaliger Zeit konnte man noch nicht den relativ kleinen Brechungsindex von Röntgenstrahlen messen.

Blondlot stellte fest, daß ein N-Strahl, der durch eine Blende aus Blei, Zink oder feuchtem Karton ausgeblendet wurde, sich durch ein Quarzprisma oder eine Quarzlinie ablenken läßt. Er errechnete dabei für Quarz aus der gemessenen Ablenkung einen Brechungsindex n zwischen 2 und 3(33) (zum Vergleich Brechungsindex von Quarz für sichtbares Licht n - 1,3). Das bedeutete, daß die Brennweite von N-Strahlen bei Quarzlinsen kürzer als beim Licht ist, was Blondlot auch bestätigen konnte.


Durch Ausblendung eines N-Strahls und durch Brechung an einem Aluprisma (Brechungswinkel y= 27°15') und einer Alulinse gelang es ihm dann, das ganze Spektrum der N-Strahlen festzustellen, vgl. Abb.70. Tabelle 6 gibt eine Aufstellung über die gemessenen Brechungsindices der verschiedenen Wellenlängen des N-Licht. (34)


Da Blondlot jetzt die spektralen Anteile des N-Lichts aufgetrennt hatte, konnte er jetzt die störenden Wellenlängen mit einer Blende wegblenden und mit einem Gitter die Wellenlänge einer Ablenkungsrichtung bestimmen, vgl. Abb.71. Er kam dabei
auf Wellenlängen, die im Bereich des weichen Röntgenlichtes liegen.

Bei den Untersuchungen bediente er sich der Nernst-Lampe als Quelle und benutzte einen Schirm, auf dem ein max. 1-mm-breiter Strich CaS aufgetragen war. Die Messungen waren diffizil, die Beugungsmaxima lagen im Abstand von Millimetern. Bei diesen Experimenten wurde er auch erfolgreich von Wood getäuscht. (3) Später wurden jedoch seine Messungen noch einmal von unabhängiger Seite bestätigt.(7) Blondlots Meßergebnisse finden sich in Tab.7.


Die Interpretation dieser Meßergebnisse wurde später revidiert.(35) Guilloz hatte entdeckt, daß ein Floureszenzschirm bei Bestrahlung manchmal dunkler wurde. Wenn man einen Schirm mit absorbierendem Blei in den Strahlengang dazwischenstellte, wurde der Schirm plötzlich heller. Das wurde so interpretiert, daß eine andere Sorte N-Strahlen verantwortlich dafür war, daß der Schirm dunkler wurde. Diese Strahlen wurden N1-Strahlen genannt.


N und N1 sind immer aneinander gebunden. Man konnte z.B. beobachten, daß bei N-Bestrahlung der Schirm nur heller wurde, wenn man frontal draufschaute. Wenn man von der Seite parallel draufschaute, so war der bestrahlte Ort als Verdunkelung auf dem Schirm zu erkennen. Bei einer N1-Bestrahlung verhielt sich das umgekehrt. Frontal betrachtet beobachtete man eine Erniedrigung der Intensität, horizontal eine Erhöhung.
Mit Oberflächen, die N-Strahlen aussandten, verhielt es sich ähnlich. Sie strahlten N-Strahlen senkrecht und N1-Strahlen in horizontaler Richtung aus (Es gibt eine Ausnahme - die Wärme-N-Ausstrahlung).
Das Blondlot'sche Spektrum wurde nun so interpretiert, daß durch das Prisma der Strahl in N und N1 zerlegt wurde, vergl. Tab. 8"

Fortsetzung  in    http://www.overunity-theory.de/buch/Kap8.pdf

Original Texte    1904-sammelmappe-blondlot-n-strahlen.pdf


Blondlot 1904, Seite 125-129  Übersetzung  n-strahlen.htm

Hier ist die Methode zur Bestimmung der Dispersion.

Die Strahlen werden von einer Nernstlampe hergestellt, die in einer Laterne (FB: Blechgehäuse) eingeschlossen ist.  Es gibt eine Öffnung, die durch eine Folie aus Aluminium abgeschlossen ist. Die von der Lampe durch dieses Fenster emittierten Strahlen werden zusätzlich noch abgeschirmt von einem Brett aus Tannenholz, 2 cm dick, einer zweiten Aluminiumfolie und zwei Blatt schwarzem Papier. So wird schließlich alle Fremdstrahlung verhindert außer der N-Strahlung; vor diesen Abschirmungen ist im Abstand von 14 cm vom Glühfaden der Lampe eine große Sichtblende aus nassem Karton angeordnet. In sie wurde ein Schlitz mit 5 mm Breite und 3,5 cm Höhe geschnitten, genau gegenüber dem Glühfaden der Lampe: so hat man ein definiertes N-Strahlenbündel; dieser Strahl wird auf ein Aluminium-Prisma gelenkt, dessen Brechungswinkel 27° 15' beträgt und dessen eine Fläche senkrecht zum einfallenden Strahl angeordnet ist.

 Wir können dann feststellen, dass die andere brechende Fläche des Prismas mehrere N-Strahlen horizontal verteilt: zu diesem Zweck wurde ein Schlitz 1 mm breit und 1 cm Höhe in einen Bogen aus Karton hineingeschnitten und mit phosphoreszierenden Kalziumsulfid gefüllt.

Durch Verschieben dieses Spaltes kann man ohne Schwierigkeit die Position der gebeugten Strahlen und dann aus den Beugungswinkeln ihre Brechzahlen (Indizes) bestimmen. Es ist die Methode von Descartes.

Ich fand somit die Existenz der  N-Strahlung, deren Indizes jeweils 1,04; 1,19; 1,29;  1,36; 1,4o; 1,48; 1,68; 1,85. Um die ersten beiden Indizes genauer zu messen, verwendete ich ein anderes Aluminium Prisma mit einem Winkel von 60°: ich erhielt für den einen Index den gleichen Wert 1,o4, und für den anderen 1,15 anstelle von 1,19.  (FB: bei 60° ist nur ein Strahl mit dieser Brechzahl möglich, für alle anderen gilt Totalreflexion)

Schließlich um die Ergebnisse zu überprüfen, die ich mit dem Prisma erreicht habe, habe ich die Indizes mittels einer Aluminiumlinse bestimmt durch Ausmessen des Abstandes zwischen der Linse und dem Bild vom Glühfaden der Lampe.

Diese plankonvexe Linse hat einen Krümmungsradius von 6,63 cm und Öffnung von 6,8 cm. Ein Spalt im nassen Abschirmkarton formt auf diese Weise eine kreisförmige Öffnung von 6 cm Durchmesser.

Die Linse wird in einem bekannten Abstand, p Zentimeter, zur Glühwendel angeordnet, und man sucht mit Hilfe des phosphoreszenten Schwefels die Position der entsprechenden Bilder der Glühwendel. Die folgende Tabelle gibt die Werte der gefunden Indices, sowohl unter Verwendung von Prismen und Linse:

n-strahlungen-joergenson-abb-70_g.jpg
Abb. 02-04-03-01:
/Joergensen 1990/ S. 223   Abb. 70 Versuchsaufbau zur Bestimmung der Wellenlänge der N-Strahlen
Blondlot hat (von links) eine Lampe (Gas-Glühstrumpf oder elektrisch beheizter Nernststift).
Das Lampengehäuse ("Laterne") hat eine Öffnung, davor eine Aluminiumfolie, als Blende feuchten Karton, ein Prisma und einen Leuchtschirm mit Calzium-Sulfid.
Er findet acht diskrete Linien auf dem Schirm, die er mit den Zahlen von 1 bis 8 benennt.
Aus der Geometrie berechnet Blondlot die zugehörigen Brechungsindices:
  8     7       6      5       4      3       2       1
1.04  1.19  1,29  1,36  1.40  1.48  1.68  1.85
Einige der Linien müssen nur eine geringe Intensität gehabt haben. Blondlot verwendet für die Messungen mit dem Gitter nur die fett markierten.

Prisma:  kapitel-04-01
beugung-am-prisma-001.jpg
Abb. 02-04-03-02: Das Prisma hat an der Spitze einen Winkel von 27.25°
Maßstabsgerechte Skizze der Strahlengänge dieser acht Strahlen, gerechnet für symmetrische Anordnung. Bei symmetrischem Strahlengang erfolgt die kleinste Ablenkung.
In der Praxis bedeutet dies: man verdrehe das Prisma solange, bis man die kleinste Ablenkung hat, dann läßt sich aus dem Ablenkungswinkel auf einfache Weise der Brechungsindex berechnen.
Rechnung nach /Demtröder 2005/ Band 2, S. 265  Gleichung 9.18
n-strahlen.xls  (FB)
beugung-am-prisma-002.jpg
Abb. 02-04-03-03: Das Prisma hat an der Spitze einen Winkel von 27.25°
Maßstabsgerechte Skizze der Strahlengänge dieser acht Strahlen, gerechnet für senkrechten Einfall. Bei symmetrischem Strahlengang erfolgt die kleinste Ablenkung. "Methode nach Descartes"
Bei dem Prisma mit 60° gelangen nur Strahlen mit der Brechzahl 1,04 auf der rechten Seite heraus.
Bei größeren Brechzahlen dieser Reihe gibt es Totalreflexion. 
n-strahlen.xls (FB)
beugung-am-prisma-003.jpg
Abb. 02-04-03-04: Brechung an einer plankonvexen Linse mit 66 mm Radius bei unterschiedlichen Abständen des Gegenstandes zur Linse. Die Lage des Punkte mit der höchsten Intensität (Fokus) hängt von der Brechzahl der Strahlen ab. Je dichter der Gegenstand an der Linse ist, um so weiter liegt der Fokus entfernt. Bei kleinen Brechzahlen ist es sehr viel weiter als bei großen.
Hat man mehrere Strahlen mit unterschiedlichen Brechzahlen gleichzeitig, dann gibt es mehrere Stellen mit erhöhter Intensität (scharfe Abbildungen).
Blondlot gibt 40 und 22 Zentimeter an, in dieser Skizze sind es 40 Millimeter. Entsprechend sind die Brechzahlen hier entsprechend höher bei ca. 3 bis 5. (FB)
plan-konvex-linse-strahlengang-02-66-186-400-002.jpg
Abb. 02-04-03-05: Gerechnetes Beispiel für Blondlots Werte: Brechzahl 1,86 und 40 cm Abstand (rot)
Das rote Strahlenbündel ist auf einen Durchmesser von 60 mm begrenzt (Blondlot hat eine entsprechende Blende genutzt). Sie ist etwas zu groß, die Abbildung ist nicht scharf.
Zum Vergleich: (braun) parallele Strahlen, an denen man die Lage des Brennpunktes ablesen kann.
Bei kleineren Brechzahlen wandert der Brennpunkt weiter nach rechts.

Bei einer plankonvexen Linse mit Radius R und Brechzahl n ist die Brennweite f = R/(n-1)

für R=66 mm erreichnet sich die Brennweite

Brechzahl Brennweite/mm
1.04 1650.0*
1.19 347.4*
1.29 227.6*
1.36 183.3
1.40 165.0
1.48 137.5
1.68 97.1
1.85 77.6

* Blondlot gibt in seiner ersten Tabelle 
beim Abstand 40 mm für die Brechzahlen 1,04   
beim Abstand 30 mm für die Brechzahlen 1,19 und 1,04
beim Abstand 22 mm für die Brechzahlen 1.29, 1,19 und 1,04
keine Werte an, weil sie nicht zu beobachten waren. (Gegenstand liegt innerhalb der einfachen Brennweite) (FB)
n-strahlen-diag04-001.jpg
Abb. 02-04-03-06:
schematische Darstellung der Beobachtungen: auf dem Leuchtschirm findet man nebeneinander acht Linien mit vermutlich unterschiedlicher Intensität.
Blondlot hat enge und weite Linienabstände gefunden.

  8     7       6      5       4      3       2       1
1.04  1.19  1,29  1,36  1.40  1.48  1.68  1.85

Einige der Linien müssen nur eine geringe Intensität gehabt haben. Blondlot verwendet für die Messungen mit dem Gitter nur die fett markierten.

Daten siehe Abb. 02-04-03-08 (FB)
kupferstrahlung-tube_cu_lif-b.jpg
Abb. 02-04-03-07: Zum Vergleich: Linienspektrum, charakteristischen Röntgenstrahlung von Kupfer und etwas von der Wolfram-Anode. Die horizontale Achse zeigt den Ablenkwinkel nach Bragg-Reflexion an einem LiF-Kristall.
Aufgetragen ist die gemessene Intensität über dem Winkel 2-Theta.
Anstatt der elektronischen Registrierung hätte man auch einen Röntgenfilm nehmen können.
Dann entspräche die Linienhöhe der Schwärzung (Intensität) und die angezeigten Winkel den Positonen auf dem Film. Ähnlich dürfte es bei Blondlots Beobachtungen mit dem Leuchtschirm gewesen sein.
     https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c4/Tube_Cu_LiF.PNG

In dieser Registrierung gibt es unterschiedliche Intenstitäten sowie enge und weite Linienabstände.
n-strahlen-diag01-001.jpg
Abb. 02-04-03-08:
Der Brechungsindex von Aluminium wurde für acht N-Strahlen verschiedener Wellenlänge bestimmt.
Blondlot hat die Werte in fünf Versuchsreichen (mit zwei unterschiedlichen Prismen und mit einer Linse bei drei unterschiedlichen Abständen zur Glühwendel) gemessen.
Das erste Prisma hatte einen Winkel von 27° 15', das zweite 60°.
Die Abstände zur Linse p waren 40 cm, 30 cm und 22 cm.
Die Daten zeigen gute Übereinstimmung trotz der unterschiedlichen Versuchsaufbauten.
Im mittleren Bereich (Linien 3, 4, 5 und 6) sind die Abstände zwischen den Linien auf der Skala für den Brechungsindex kleiner (s-förmiger Kurvenverlauf).
n-strahlen.xls (FB)



n-strahlen-008.jpg
joergensen-1990-n-strahlung-005.jpg
Originaltabelle /Blondlot (1) 1904/ 18.01.1904, S. 126
Sur la dispersion des rayons n et sur leur longeuer d'onde.
und die von Jörgenson kommentierte Tab. 6     
Kommentar: Blondlot hat nicht die Brennweite f sondern den Abstand p verändert.



Bestimmung der Wellenlängen

Original Texte    1904-sammelmappe-blondlot-n-strahlen.pdf


Blondlot 1904, Seite 125-129 Übersetzung  n-strahlen.htm

Ich wende mich nun hin zur Bestimmung der Wellenlängen.

Wenn man unter Verwendung der oben beschriebenen Anordnung die Dispersion durch das Prisma 27°15 ' studiert, erhält man gebrochene Strahlen, von denen jeder im wesentlichen homogen ist.

Um einen dieser Strahlen herauszunehmen, werden wir mit einen zweiten Schirm aus nassen Karton verwenden, in den ein Schlitz 1,5 mm breit hineingeschnitten ist. So isoliert man von diesem Strahl einen sehr engen Teil.

Das andere Element, auf dem Drehteller des Goniometers wird ein  Blatt Aluminium fixiert, so dass seine Ebene normal zur Alhidade (Dreharm) steht;  in dieses Blatt ist ein Spalt geschnitten von 1/15 Millimeter, der mit phosphoreszierenden Kalziumsulfid gefüllt ist; das Goniometer ist so angeordnet so, daß seine Drehachse genau unterhalb des Schlitzes in der zweiten nassen Pappe ist. Durch Drehen der Alhidade, genau so, wie wir die Spur des Strahls markieren, können wir sehen, dass er einzigartig ist und es ihn kein Seitenstrahl begleitet.

Dies hätte möglicherweise eine Beugung im Fall von großen Wellenlängen verursachen können.

Dann stellen wir ein Gitter vor den Schlitz des zweiten nassen Kartons (z. B. Brunner Gitter 1/200 mm Teilung); wenn man jetzt den Weg des austretenden Strahls beim Schwenken des Dreharms mit dem Sulfid-Schirm untersucht, stellt man die Existenz von Beugungsringen fest, genauso wie beim Licht; nur sind diese Beugungsfiguren viel enger und im Wesentlichen äquidistant: es zeigt sich bereits, dass die N-Strahlen eine viel kürzere Wellenlänge als die Lichtstrahlung haben.

Der Winkelabstand der Beugungsstreifen oder, was das gleiche ist, die entsprechende Drehung der Alhidade, wenn man den Schlitz mit dem phosphoreszierenden Belag von einem hellen Streifen zum nächsten verstellt, ergibt einen sehr kleiner Winkel. Man bestimmt dies durch die Methode der Reflexion unter Verwendung einer geteilten Skala und einer Lünette (FB: Umrandung mit Skala oder Ziffern), dazu ist ein Planspiegel an der Alhidade verklebt. Darüber hinaus misst man nicht den Abstand von zwei aufeinanderfolgenden Streifen, sondern bestimmt den Abstand von zwei symmetrischen Streifen mit höherer Ordnung, beispielsweise des zehnten Streifens rechts und des zehnten Streifens links.

Aus diesen Winkelmessungen und der Anzahl der Gitterlinien pro Millimeter werden die Wellenlängen durch die Anwendung der bekannten Formel abgeleitet.

Jede Wellenlänge wurde durch drei Meßreihen bestimmt und zwar jeweils mit den Gittern 200, 100 und 50 Striche pro Millimeter.


v
Abb. 02-04-03-09: Durch das Prisma findet eine Vorzerlegung der N-Strahlungen statt. Durch die Winkelstellung von Prisma und Blenden werden nur die Wellen hindurchgelassen, für die das Prisma den entsprechenden Brechungsindex hat.  (FB)

/Joergensen 1990/ S. 223    Abb.70: Versuchsaufbau zur Brechung der N-Strahlen
Brechung mit Gittern:  kapitel-04-02
n-strahlen-diag02-001.jpg
Abb. 02-04-03-10:
Wellenlängen gegen Brechungsindex gemessen mit drei unterschiedichen Gittern.
200 Striche/mm, 100 Striche/mm und 20 Striche/mm
Nach der Vorzerlegung durch das Prisma gelangen nur ausgesuchte Wellen mit dem passenden Brechungsindex zum Beugungsgitter.
Die drei voneinander unabhängigen Messungen mit den unterschiedlichen Gittern zeigen übereinstimmende Ergebnisse.
(FB)
n-strahlungen-sammelmappe1902-1904-s0128_g.jpg
/R. Blondlot (1) 1904/
        Sur la dispersion des rayons N et sur leur longueur d'onde.         18.01.1904 125-129
Angaben der Wellenlängen in Mikrometer
joergensen-1990-n-strahlung-004.jpg
kommentierte Tab. 7 von Jörgenson
imk_5896-a-n-a_g.jpg
Abb. 02-04-03-11: Beugung am Spalt, möglicherweise hat Blondlot ein ähnliches Bild auf seinem Leuchtschirm beobachtet. (FB)
n-strahlen-diag06-001.jpg
Abb. 02-04-03-12: Beugungsmuster bei unterschiedlichen Wellenlängen für ein Gitter mit 200 Strichen/mm, gerechnet für einen Abstand zum Beobachtungsschirm von 1000 mm.
Blondlot hat vermutlich einen kürzeren Abstand zum Leuchtschirm gehabt. z.B. 100 mm?

Zur Berechnung wurden die von Blondlot ermittelten Wellenlängen genutzt.
 
ermittelte Brechzahl der Strahlen
1.04
1.19
1.4
1.68
1.85
ermittelte Wellenlänge
8.1
9.3
11.7
14.6
17.6
gerechneter Zwischenabstand in mm
Gitter 200/mm bei 1000 mm Abstand
1.63
1.86
2.34
2.92
3.52

gerechneter Zwischenabstand in mm
Gitter 200/mm bei 100 mm Abstand
0.163
0.186
0.234
0.292
0.352
gerechneter Zwischenabstand in mm
Gitter 100/mm bei 100 mm Abstand
0.081
0.093
0.117
0.146
0.1176

gerechneter Zwischenabstand in mm
Gitter 50/mm bei 100 mm Abstand
0.041
0.047
0.059
0.073
0.088

Für die Bedingungen der gelb markierten Felder gibt Blondlot keine Meßwerte an.
Darüber hinaus misst man nicht den Abstand von zwei aufeinanderfolgenden Streifen, sondern bestimmt den Abstand von zwei symmetrischen Streifen mit höherer Ordnung, beispielsweise des zehnten Streifens rechts und des zehnten Streifens links.
Bei einer Spaltbreite von 1/15 mm und der Verwendung höherer Ordnungen erscheinen die von Blondlot ermittelten Angaben durchaus nachvollziehbar. (FB)




n-strahlen-diag03-001.jpg
Abb. 02-04-03-13: Wellenlängen gegen Brechungsindex in μm
Blondlot  C.R. acad. 29.02.1904, S. 545  Sur une nouvelle espèce de rayons N.S. 

joergensen-1990-n-strahlung-003.jpg   
n-strahlen-diag05-001.jpg
Abb. 02-04-03-14: Zusammenfassung der beiden Serien zur Bestimmung der Wellenlänge.
  aus Abb. 02-04-11 und  Abb. 02-04-12.
Die linke Serie schließt sich an die rechte Serie an. (FB)


Kontrollexperiment von Blondlot
Bestimmung der Wellenlängen mit der Methode der Newtonschen Ringe

Wenn die Dicke von dünnen Schichten vergleichbar wird mit der Lichtwellenlänge, dann kann man ring- oder streifenförmige Strukturen beobachten. z.B. Newtonschen Ringe bei einem gerahmten Diapositiv.
Dort entstehen sie zwischen der Innenseite der Glasabdeckung und dem eingelegten Film.

Aus dem Abstand der Streifen läßt sich beobachten, ob bzw. wie sich die Dicke der dünnen Schicht verändert.
Bei Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen (z.B. weißes Licht) erscheinen die Streifen bunt.

imk_9474-a_g.jpg
Abb. 02-04-03-15: Galvanisch vergütetes Aluminiumblech. Die Schichtdicke ist keilförmig. Von rechts nach links nimmt der Anstieg stetig zu. (FB)

Für das Experiment zur Bestimmung der Wellenlängen hat Blondlot vermutlich einen verstellbaren keilförmigen Luftspalt zwischen zwei geschliffenen Glasflächen (Quarz?) (Etalon?) verwendet und ihn so eingestellt, daß z.B. für gelbes Licht möglichst wenige Streifen d.h. sehr breite Streifen auftreten (bei nahezu parallelen Grenzflächen). Die breiten Streifen lassen sich als Maßstab für die Analyse andere Wellenlängen verwenden, denn der Dickenzuwachs zwischen zwei benachbarten Streifen entspricht der verwendeten Lichtwellenlänge.
Mit diesem einmal so eingestellten Werkzeug als Analysator hat er dann die N-Strahlen untersucht.
Die großen Abstände waren wichtig, weil sich die Wellenlängen von Licht und die von N-Strahlen etwa um den Faktor 100 unterscheiden und somit das Streifenmuster der N-Strahlen einen 100-fach kleineren Abstand hat.
Über den Vergleich, wieviele kleine Streifen zwischen zwei großen liegen, kann man dann die Wellenlänge die N-Strahlen ausrechnen.

Blondlot 1904, Seite 125-129 Übersetzung  n-strahlen.htm

In dem Wunsch, diese Bestimmungen unter Verwendung eines anderen Verfahrens zu überprüfen, habe ich Newton-Ringe eingesetzt. Diese Ringe produzieren, z.B. bei gelbem Licht, wenn der dunkle Ring auf den nächsten folgt, eine Variation in der optischen Verzögerung in dem Luftspalt von einer Wellenlänge für gelb. Nun werden mit dem gleichen Apparat und mit der gleichen Einstrahlung Ringe mit N-Strahlen erzeugt, und wenn man die Anzahl dieser Ringe im Bereich zwischen zwei dunklen Ringe im gelben Licht zählt, bekommt man heraus, wie oft die Wellenlänge der N-Strahlung in der Wellenlänge des Gelb enthaltenen ist. Dieses Verfahren wurde angewendet auf Strahlen mit dem Index 1.04.
 Es ergab eine Wellenlänge
von 0.0085 μm . Und 0.0081 μm habe ich unter Verwendung der Gitter erhalten.
Und für den Index 1.85 kommt der Wert 0 .017 μm anstelle von 0,0176 μm heraus.

Obwohl das Verfahren mit den Ringen weniger gut ist als das mit den Gittern wegen der Unsicherheit, die über die genaue Position der dunklen Ringe herrscht, weil man erfahrungsgemäß diese Ringe extrem breit machen muß, ist die Übereinstimmung der Zahlen, die man durch die beiden Verfahren erhalten hat, eine wertvolle Kontrolle.
.






Einige Längen zum Vergleich:

sichtbares Licht
400 bis 700nm
beobachtete Wellenlängen der N-Strahlungen:3 bis 17 nm
Wellenlänge Röntgenstrahlung Kupfer K-alpha0,1545 nm
Gitterkonstante Aluminium0,4046 nm 
   
https://en.wikipedia.org/wiki/Lattice_constant



3. Nachprüfung

3.1 Nachprüfung durch Mascart

/Mascart 1906/ s. 122        1906-0122-0124.pdf

Mehrere Beobachter  (Blondlot, Gutton , Virtz und Mascart)  suchen mit einem Prismenspektrometer die Winkelpositon für vier N-Strahlen-Linien.
Sie kommen bei allen vier Linien zu übereinstimmenden Ergebnissen
.


Übersetzung des Textes von Mascart (FB und GE)
Die Entdeckung von N-Strahlen durch Herrn Blondlot hat zunächst zahlreiche Experimente veranlaßt, die manchmal zu hastig publiziert wurden, um sofort Einwände hervorzurufen, die dazu da waren, alles in Zweifel zu ziehen.

Bei solchen heiklen Beobachtungen ist es erlaubt zu denken, dass die negativen Ergebnisse nicht auf wissenschaftlichen Argumenten sondern auf Gerätefehlern oder falschem Aufbau durch den Betreiber beruhen.

Von Anfang an hatte ich die Gelegenheit, einige dieser Phänomene zu sehen, ohne Messungen zu machen, und vor ein paar Tagen habe ich Herr Blondlot gefragt, ob er bereit wäre die Vorsuche zu wiederholen, allerdings mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen und zwar das Experiment der Brechung mit einem Prisma aus Aluminium, mit den N-Strahlen, die von einer Nernstlampe emittiert wurden.

Der Spektrum der Brechung weist eine gewisse Anzahl von Intensitätsmaxima auf, übrigens ziemlich groß aufgrund der experimentellen Bedingungen, die nicht die Präzision der optischen Messungen wiedergeben.

Der Bildschirm, der die Sulfid-Linie trägt, wurde vorher mit Licht bestrahlt, und auf einen Drehteller mit Teilkreis montiert; man notiert die Zahl auf der Skala, wenn der Betrachter seine Bewegung bei der maximalen Intensität angehalten hat. Hier sind die Resultate von vier verschiedenen Beobachtern aus einer gleichen Region.

Kommentar FB:
Bei vier "Spektrallinien" werden die Winkelpositionen durch vier Personen bestimmt.
Es gibt nur geringe Abweichungen zwischen den Werten der verschiedenenen Beobachter.

1906-0123-mascart-001_g.jpg

In einem anderen Experiment wurde die Maschine so bewegt, daß die Bewegung des Wagens nahezu senkrecht zu den gebrochenen Strahlen erfolgte. Es wurde vereinbart, dass der Betreiber zunächst in eine Richtung drehen sollte und dann, nach ein paar zusätzlichen Windungen der Schraube wieder in entgegengesetzter Richtung auf den gleichen Weg wieder zurück. Bei jedem Verweilen an einem Maximum wurde ohne das Wissen des Beobachters die Skala abgelesen.
Mr. Blondlot hat auf diese Weise erhalten:

1906-0123-mascart-002_g.jpg

Wenn die Nernst Lampe durch eine Unterbrechung des Stromes erloschen war, wurde diese Serie unterbrochen; dies beinhaltet viele Erfahrungen für Menschen, die nicht sehr geübt sind.

Das Prisma wurde sehr genau auf das Minimum der Ablenkung gestellt, relativ zu einer neuen Stellung des Teilkreises, und die Ausdehnung des Untersuchungsbereiches reduziert, um die Ermüdung von Beobachtern zu vermeiden
Die Ablesungen wurden dann gegeben.


1906-0123-mascart-003_g.jpg
1906-0124-mascart-001_g.jpg

Um eine Vorstellung von der Genauigkeit der Experimente zu geben, würde ich hinzufügen, dass im letzteren Fall die Abweichung ungefähr im Bereich bei 30 ° um 1 mm war, das entspricht 4 Strichen auf der Skala. Die Bedingungen waren gleich wie in den anderen Serien. Die Punke von Mr. Blondlot insbesondere sind von ihm immer reproduziert worden innerhalb von einem halben Millimeter, mit zwei Ausnahmen, so dass die Position jedes Maximums auf weniger als 2 Strich bestimmt wurde oder 1/900 des Meßbereiches.

Nur als Hinweis, dass ich meine persönlichen Beobachtungen reproduziert habe, war unerwartet; es war in der Tat ein ausgezeichneter Einblick und eine spezielle Erfahrung.
Für die Gesamtheit des Resultats enthalte ich mich des Kommentars und lasse jedem die Mühe, sich seine Überzeugung zu bilden.


Originaltext
/Mascart 1906/ Sur les rayons N.

La découverte des rayons N par M. Blondlot a provoqué d'abord de nombreuses expériences, publiées parfois trop hâtivement, et soulevé ensuite des objections qui ont été jusqu'à la mettre en doute. Dans des observations aussi délicates, il est permis de penser que les résultats négatifs ne constituent pas des arguments scientifiques et peuvent être attribués à l'insuffisance des appareils ou au défaut de préparation des operateurs.
Dès le début, j'avais eu l'occasion de constater quelques-uns de ces phénomènes, sans faire de mesures, et j'ai demandé, il y a quelques jours, 'a M. Blondlot de vouloir bien répéter, avec des précautions particulières, l'expérience da la réfraction, dans un prisme d'aluminium, des rayons N émis par une lampe Nernst.
Le spectre de réfraction présente un certain nombre de maxima d'intensité, assez larges d'ailleurs en raison des conditions de l'expérience, et qui ne comportent pas la précision des mesures optiques.

L'écran qui porte la ligne de sulfure, préalablement éclairé, était monté sur le chariot d'une machine à diviser; on inscrivait le nombre marqué par l'index sur la règle chaque fois que l'observateur arrêtait le mouvement sur un maximum d'intensité. Voici les résultats obtenus par quatre observateurs différent dans une même région.

1906-0123-mascart-001_g.jpg

Dans une autre expérience, la machine a été déplacée de façon que le mouvement du chariot fût à peu près perpendiculaire aux rayons réfractés. Il a été convenue que l'opérateur ferait d'abord les pointés en marchant dans un sens, puis, après quelques tours de vis supplémentaires, reviendrait en sens contreaire sur le même chemin. A chaque arrêt sur un maximum, je lisais la division de l'index à l'insu de l'observateur.
M. blondlot a ainsi obtenu:

1906-0123-mascart-002_g.jpg

La lampe Nernst s'étant ensuite éteinte par rupture du circuit, cette série a été interrompue; elle comportait dàilleurs trop de lectures pour des personnes moins exercées.

Le prisme a été régle sensiblement au minimum de déviation relativ à une nouvelle poisition de la machine, et l'on a déduit l'étendue da la région explorée, afin d'éviter la fatigue des observateurs.
Les lectures ont donné alors.

1906-0123-mascart-003_g.jpg
1906-0124-mascart-001_g.jpg

Pour donner une idèe de l'exactitude des expériences, j'ajouterai que, dans le dernier cas, la déviation était voisine de 30° et que 1 mm de l'échelle correspondait à 4' environ. Les conditions étaient de même ordre dans les autres sèries. Les pointés de M. Blondlot, en particulier, sont toujours concordants à moins d'un demi-millimetre, sauf deux exceptions, de sorte que la position de chaque maximum était déterminée à moins de 2' près, soit 1/900 de la déviation.

C'est seulement à titre d'indication que j'ai reproduit mes observations personnelles, faites à l'improviste; il y faut en réalité une excellente vue et un apprentissage spécial. Sur l'ensemble des résultats, je m'abstiens de commentaire, laissant à chacun le soin de se former une conviction.


3.2 eigene Experimente

3.2.1 Gaslaterne, Aufbau
dscn5709_g.jpg
Abb. 03-02-01-01: Eine Camping-Gaslampe und ein Ofenrohr aus Eisen, 120 mm Durchmesser. 0,6 mm Wandstärke, beides aus einem Baumarkt.
In das Rohr wurde eine seitliche Öffnung, ein Fenster, geschnitten.
Der Glühstrumpf hat einen Durchmesser von etwa 30 mm. Gasverbrauch etwa 2 g/Minute. (FB)
dscn5710-a_g.jpg
Abb. 03-02-01-02: Vor dem Fenster ist Aluminiumfolie befestigt. Die Gasflasche paßt genau zwischen die Füße des Rohres. (FB)
dscn5711_g.jpg
Abb. 03-02-01-03: Schwarzer Karton aus dem Schreibwarenhandel, etwa 0,4 mm dick
Der Schlitz befindet sich vor dem Fenster im Ofenrohr. Der Karton ist angefeuchtet. (FB)
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Abb. 03-02-01-04: Rechts das Gaslicht in dem eisernen Rohr mit einer Abdeckung aus Aluminiumfolie.
Auf dem Boden sind die Ränder des spürbaren Bereiches (keulenförmig) ausgelegt. Der Halbmesser ist etwa 2 Meter, die Länge etwa 3,5 Meter. (FB) 
dscn5732-a_g.jpg
Abb. 03-02-01-05: Nach Vorgabe von Blondlot: Holzbrett 2 cm dick, auf beiden Seiten Aluminium.
Die spürbare "Strahlung" geht hindurch. (FB)
dscn5734_g.jpg
Abb. 03-02-01-06: Zinkblech (Bogen einer Zinkdachrinne). Hinter dem Zinkblech gibt es spürbare Bereiche wie bei der Abdeckung mit Aluminium. Sie reichen etwa zwei Meter weit. (FB)



3.2.2 Linse aus Aluminium, experimentelle Aufbauten

aluminium-linsen-66-004.jpg
Abb. 03-02-02-01: Halbkugel-Linse aus (reinem) Aluminium, poliert,
Radius 66 mm, die plane Seite geht durch den Kugelmittelpunkt. (FB)
dscn6015_g.jpg
Abb. 03-02-02-02:
Es wurde mit dem Finger entlang der Linsenachse nach spürbaren Strukturen gesucht.
Diese wurden an mehreren Positionen gefunden und mit Bleistift auf dem Papier markiert.
(Auf dem Papier sind zwei Beobachtungen Nr. 17 und um 180° verdreht Nr. 16 notiert).
Der Rand des Lochblechs ist ebenfalls auf dem Papier vermerkt.

Wenn es laut Blondlots Messungen Strahlen mit unterschiedlichen Brechzahlen gibt, dann sollte es bei dieser Anordnung auf der Linsenachse mehrere "Bilder" der Lichtquelle geben, die sich auch überlagern können.   wie in Skizze

Die "Bilder" der Lichtquelle werden unscharf sein, einerseits wegen der Abbildunsfehler der Kugellinse und andererseits weil der Glühstrumpf mit 30 mm Durchmesser keine punktförmige Lichtquelle ist.
Die Bilder von seiner Vorder- und Rückseite* werden jeweils an unterschiedlichen Positionen zu finden sein.
(*Nur die Oberfläche des Glühstrumpfes ist aktiv, der Hohlraum im Inneren nicht!)
   (FB)
dscn6018_g.jpg
Abb. 03-02-02-03: 27.4.2016
Nach Entfernen des Käfigs auf der linken Seite beträgt nun der kleinste Abstand 30 mm.
Die Aluminium-Linse ist auf ein T-förmiges Lochblech geklebt. Die Breite der Schenkel beträgt 45 mm.
Der rechte Rand des Lochblechs liegt in der Ebene der planen Seite der Linse. (FB)
dscn6034_g.jpg
Abb. 03-02-02-04: 29.4.2016  Ausgerichtet nach der Sonne, Blende mit 55 mm Öffnung aus feuchtem Karton. (FB)
dscn6030_g.jpg
Abb. 03-02-02-05: 29.4.2016   Mit einem Spielgel umgelenktes Sonnenlicht erzeugt keine Strukturen (FB)
dscn6093_g.jpg
Abb. 03-02-02-06: 02.05.2016: Sonnenlicht
dscn6095_g.jpg
Abb. 03-02-02-07: 02.05.2016: Sonnenlicht, gefundene Strukturen, markierte Positionen sind bei: 0.15;0.30;0.39;0.48; 0.63; 0.73; 0.82; 0.88; 1.03; 1.07; 1.22; 1.39; 1.46 m (FB)
dscn6039_g.jpg
Abb. 03-02-02-08: 29.4.2016, Bei Beleuchtung mit LED Taschenlampe gibt es auch Strukturen. (FB)
dscn6043-b_g.jpg
Abb. 03-02-02-09: 30.4.2016, Beleuchtung mit Halogen-Hochvolt Birne. E27 Gewinde, Der Glaskolben ist entfernt, nur schwache Strukturen  (FB)
dscn6045_g.jpg
Abb. 03-02-02-10: 30.4.2016, Beleuchtung mit Halogen-Bilux-Birne (Autoscheinwerfer), stärkere Strukturen als bei E27-Birne (FB)
dscn6047_g.jpg
Abb. 03-02-02-11: 30.4.2016, Halogen-Biluxbirne, der obere Glühfaden mit der halbseitigen Abdeckung ist für das Abblendlicht, der untere für das Fernlicht.
In der gezeigten Anordnung geht das Licht des oberen Fadens nur nach rechts. Die spürbaren Strukturen sind aber trotzdem links hinter der Aluminium-Linse zu beobachten. (FB)
dscn6050_g.jpg
Abb. 03-02-02-12: 30.4.2016, Kerze, Teelicht in unterschiedlichen Abständen, Markierungen von zwei Beobachtern. 55mm: FB schwarz, 55 mm: GE rot; 65 mm: GE grün; 75 mm: GE blau (FB)



3.2.3 Linse aus Aluminium und Gaslaterne, beobachtete Strukturen

dscn6016-a1_g.jpg

dscn6016-a2_g.jpg

dscn6016-c_g.jpg
Abb. 03-02-03-01: 27.4.2016 Skizze der Beobachtungen.
Nullpunkt aller Angaben: plane Ebene der Linse (Mittelpunkt der Kugel), jeweils rechts.
oben: Gegenstandsweite 30 mm, Mitte 35 mm und unten 80 mm
Die gezeichneten Umrandungen der T-förmigen Lochbleche (jeweils rechts) dienen der Orientierung.
Auch hier sind zwei Papiere doppelt verwendet worden (um 180° gedreht)
Die Bleistiftskizze enthält auch Informationen über die Intensität, schwach oder stark.
In Rot: abgelesene Entfernung in Millimeter bis zum rechten Rand des Lochblechs (Planseite der Linse).
Deutlich sichtbar ist die Verschiebung der "Bilder" nach rechts mit zunehmender Gegenstandsweite.  (FB)
blondlot-linsenversuch-001_g.jpg
Abb. 03-02-03-02: 26.4.2016, erster Versuch:
In mehreren Durchgängen wurden die Positionen der "Flecken" mit dem Finger abgetastet und auf Papier übertragen und zwar für unterschiedliche Gegenstandsweiten (Abstand der Lampe von der Linse).
Am unteren Ende bei 66 mm (grauer Bereich) beginnt die Halbkugel und dort endet der Beobachtungsbereich.
Die Ausdehnung der "Flecken" ist jeweils nach außen (oben) mit einem roten Dreieck gekennzeichnet, nach innen (unten) mit einem blauen Punkt. Hellgrüne Streifen markieren jeweils einen ausgewählten Bereich.
Die gespürte Intensität innerhalb der Bereich ist nicht homogen. Bei den mit orange markierten grünen "Flecken" gibt es schwächere Teile in deren Mitte.
Für die bessere Übersicht sind hier die Daten der verschiedenen Durchgänge bei gleicher Gegenstandsweite etwas seitlich auseinandergezogen.  z.B. -- 49,4 mm --- 50 mm -- 50,6 mm
Der Fehler der Gegenstandsweite wird auf +/- 2 mm geschätzt, der bei der Bildweite auf +/- 5 mm.

Nullpunkt für Bildweite und Gegenstandsweite ist der Mittelpunkt der Halbkugel, Planebene.
(FB)
blondlot-linsenversuch-diag03-001.jpg
Abb. 03-02-03-03: 27.4.2016
Wiederholung der Beobachtung vom 26.4.16 mit erweitertem Bereich bis 30 mm Gegenstandsweite.
Dazu wurde ein Teil des Drahtkäfigs an der Lampe vorher entfernt.
Nullpunkt für Bildweite und Gegenstandsweite ist der Mittelpunkt der Halbkugel, Planebene.(FB)
blondlot-linsenversuch-diag04-002.jpg
Abb. 03-02-003-04:
Zusammenstellung der Daten vom 26.4.16;  27.4.16;  29.4.16  10:30 bis 10:45
Die Beobachtungen der beiden Meßtage sind nahezu ähnlich.

Versuch mit Sonnenstrahlen.
Am rechten Rand sind zwei Datensätze für die Sonne (Gegenstandsweite unendlich).
Zwei unterschiedliche Beobachter FB (Anfang und Ende) und GE (jeweils nur Mitte).
Vor der Linse war eine Blende aus feuchtem schwarzen Karton, Durchmesser der Öffnung 55 mm
Als sich eine weiße Wolke vor die Sonne geschoben hat, waren zwei Strukturen nicht mehr spürbar.
Nullpunkt für Bildweite und Gegenstandsweite ist der Mittelpunkt der Halbkugel, Planebene. (FB)
blondlot-linsenversuch-diag02-002.jpg
Abb. 03-02-03-05: Daten vom 26.4.2016 und 27.4.2016
Aus der Linsengleichung wurden für die Gegenstandsweiten g und die Bildweiten B
  linsengleichgung.png
die Brennweiten f erechnet.
Die Lage der Hauptebene ist in der Mitte der Linse (33 mm) angenommen.

Ergebnis: Viele der für die beobachteten "Flecke" errechneten Brennweiten liegen in diesem Diagramm auf horizontalen Geraden. Diese Geraden stehen jeweils für eine unterschiedliche Brechzahl.

Bei einer Kugellinse gilt für Brechzahl n, Brennweite f und Radius R:   f = 1/(n-1) * R/2
für Halbkugel, Plankonvexlinse    Bergmann Schäfer, III, S. 71, Optik        f = f' = R/(n-1)

Für zwei Bereiche in der vorstehenden Grafik Brennweite 40 mm und 50 mm ergeben sich bei Kugellinse daraus Brechzahlen von 1.825 und 1.66 
Beim Experiment mit der Sonne (Gegenstandweite unendlich) liegen die Brechzahlen im Bereich von 2,1 bis 1.2 für die Halbkugel.



  Kugel Halbkugel
  Brennweite f Brechzahl n Brechzahl n
  40 1.825 2.650
  50 1.660 2.320
Sonne



Bildweite abzgl. Nullpunkt bei -33    
350 317 1.104 1.208
258 225 1.147 1.293
178 145 1.228 1.455
120 87 1.379 1.759
95 62 1.532 2.065

Damit erscheinen die Angaben von Blondlot plausibel.
siehe oben:
Blondlot, Brechzahlen
1.04
1.19
1.4
1.68
1.85


Umgekehrte Rechnung für Halbkugel
Bekannt: Brechzahl, Gegenstandsweite, Berechnung der Bildweiten

Radius R R=66 mm
     
Gegenstandweite g   g=400 mm
g=300 mm
g=220 mm
Brechzahl Brennweite f/mm
Bildweite b/mm
Bildweite b/mm
Bildweite b/mm
n f=R/(n-1) b=1/(1/f-1/g)  b=1/(1/f-1/g)  b=1/(1/f-1/g)
1.04 1650.0 ** ** **
1.19 347.4 2640 ** **
1.29 227.6 528 943 **
1.36 183.3 338 471 1100
1.40 165.0 281 367 660
1.48 137.5 210 254 367
1.68 97.1 128 143 174
1.85 77.6 96 105 120

(FB)



3.2.4 Linse aus Aluminium und andere Strahlquellen, beobachtete Strukturen

blondlot-linsenversuch-diag06-001.jpg
Abb. 03-02-04-01: Strukturen bei Halogen-Bilux-Birne und Kerze (Teelicht) (von zwei Beobachtern).
Am rechten Rand sind die Daten für Sonne und LED (von zwei Beobachtern) hinzugefügt, obwohl die entsprechende Gegenstandsweite nicht zutrifft. (FB)
blondlot-linsenversuch-diag06-002.jpg
Abb. 03-02-04-02: wie vorher, am rechten Rand (Gegenstandsweite unendlich) die Strukturen der Sonne 02.05.2016 (FB)



3.2.5 Linse aus Aluminium, berechneter Strahlengang

plan-konvex-linse-strahlengang-02-66-40-30-001.jpg
Abb. 03-02-05-01: Gegenstandsweite 30 mm, Brechzahl 4, zum Vergleich in braun die Strahlen für Gegenstandsweite unendlich. Das Bild des Gegenstandes ist sehr stark verbreitert.
Bedingungen wie bei den eigenen Experimenten. (FB)
plan-konvex-linse-strahlengang-02-66-30-30-001.jpg
Abb. 03-02-05-02:Gegenstandsweite 30 mm, Brechzahl 3, braun: Gegenstandsweite unendlich.
Bedingungen wie bei den eigenen Experimenten. (FB)
plan-konvex-linse-strahlengang-02-66-26-30-001.jpg
Abb. 03-02-05-03: Gegenstandsweite 30 mm, Brechzahl 2.6, braun: Gegenstandsweite unendlich.
Bedingungen wie bei den eigenen Experimenten. (FB)
plan-konvex-linse-strahlengang-02-66-24-30-001.jpg
Abb. 03-02-05-04: Gegenstandsweite 30 mm, Brechzahl 2.4, braun: Gegenstandsweite unendlich.
Bedingungen wie bei den eigenen Experimenten. (FB)
plan-konvex-linse-strahlengang-02-66-185-220-001.jpg
Abb. 03-02-05-05: Gegenstandsweite 220 mm, Brechzahl 1.85, braun: Gegenstandsweite unendlich. Bedingungen wie bei Blondlot. Bei den kleineren Brechzahlen liegen die Bilder weiter nach rechts. (FB)
plan-konvex-linse-strahlengang-02-66-185-400-001.jpg
Abb. 03-02-05-06: Gegenstandsweite 400 mm, Brechzahl 1.85, braun: Gegenstandsweite unendlich. Bedingungen wie bei Blondlot. Bei den kleineren Brechzahlen liegen die Bilder weiter nach rechts. (FB)




3.3 Prisma aus Aluminium 27,25°


dscn6020_g.jpg
Abb. 03-03-01: Prisma 27,25 °, aus reinem Aluminium, poliert
vor der Laterne: Holzbrett mit Aluminiumfolie umwickelt, feuchter schwarzer Karton mit Spalt 5 mm breit, 40 mm hoch. (FB)
dscn6022_g.jpg
Abb. 03-03-02: Prisma aus Aluminium, im Hintergrund der Spalt in dem feuchten Karton (FB)
dscn6024-a_g.jpg
Abb. 03-03-03: 27.4.2016 Die Beobachtungen im Strahlengang im Radius von etwa 22 cm bis zum Prisma wurden durch Abtastung mit dem Finger mit Bleistift direkt auf die Unterlage gezeichnet.  (FB)
dscn6028-a_g.jpg
Abb. 03-03-04: 27.4.2016 Anschließend erfolgte die Ablesung der Winkel.
Oben in der Mitte ist die Umrandung des Prismas angedeutet.
Die roten Linien kennzeichnen jeweils den rechten Rand einer Struktur. Die Abzählung erfolgt von links nach rechts. Die Breite der Strukturen Nr. 3 und Nr. 4 ist sehr schmal, während die anderen häufig aus mehreren kleineren Gruppen (Nr. 8 und Nr. 9) bestehen. Die Schwärzung bzw. Höhe der Markierungen soll der beobachteten Intensität entsprechen. (FB)
dscn6025-a_g.jpg
Abb. 03-03-05: 27.4.2016 Meßreihe 1: zur Kontrolle mehrere Ablesungen bei unterschiedlichen Entfernungen zum Prisma (FB)
blondlot-linsenversuch-diag05-001.jpg
Abb. 03-03-06: 27.4.2016
Daten aus vier unterschiedlichen Beobachtungen, Abstand Spalt-Prisma 15 cm und 22 cm.

Zum Vergleich sind die Ablenkwinkel für die Daten von Blondlot als graue Linien eingezeichnet.

gerechnet für 27° Prisma
Ablenkwinkel
Brechzahl
30.64 1.85
23.03 1.68
15.41 1.48
12.62 1.40
11.26 1.36
8.95 1.29
5.77 1.19
1.19 1.04






3.4  Protokoll, erste Beobachtungen

09.04.2016

Es gibt spürbare Strukturen um die Lampe herum, wenn die Gasflamme ohne Abschirmung brennt. (Abb. 03-02-02-01)
Mit dem Fenster im Eisenrohr und dem Schlitz in der Pappe lassen sich die Strukturen auf einen schmalen
Bereich eingrenzen. (Abb. 03-02-02-03)

Es sind zwei Strukturen mit unterschiedlichen Qualitäten zu spüren:
Struktur 1, keulenförmig, Reichweite ca. 60 cm,
Struktur 2, keulenförmig, Reichweite ca. 3 m, Breite 2 m


26.04.2016, 27.04.2016

Linse

Halbkugel-Linse aus Aluminium getestet.
Wenn die Gaslampe auf der planen Seite der Linse steht, gibt es hinter der Halbkugel eine Kette von mehreren spürbaren "Flecken" mit unterschiedlicher Intensität (spürbar mit dem Zeigefinger). Deren Position (Bildweite) hängt vom Abstand der Lampe zur Linse (Gegenstandsweite) ab.
27.04.2016 Wiederholung der Messung auch mit kürzerer Gegenstandsweite

28.04.2016  Wiederholung mit Sonnenlicht. Hinter der Linse gibt es auch hier mehrere spürbare Flecken.
             
               geplant:  passend zum Experiment von Kosyrev: Aluminiumabdeckung eines Fernrohrs und Wolframdetektor
                 /Levich 1996/ ab Seite 9

29.04.2016  Sonnenlicht, Beobachter FB und GE, Einfluß von Sonne und Wolke
30.04.2016  Halogen-Bilux-Lampe, Kerze (Teelicht)

02.05.2016  Sonnenlicht, schräger Spiegel aus Aluminiumblech, ein Teil der Strukturen bleibt, ein anderer wird abgelenkt.



Prisma

Mehrere Versuchsreihen zeigen, daß hinter dem Aluminiumprisma unterschiedlich spürbare Bereich zu finden sind.
Es könnte sich um einige der Strahlenwege handeln, die Blondlot mit dem Fluoreszenz-Schirm nachgewiesen hat.
Als Detektor diente jetzt die Außenhaut am linken Zeigefinger des Beobachters.

geplant: Wenn das Material für einen CaS-Fluoreszenz-Schirm eingetroffen ist, sollen die Experimente damit fortgesetzt werden.







4. Meßtechnik



4.1 Optische Geräte zur Lichtbrechung, Linse und Prisma
imp_7762_g.jpg
Abb. 04-01-01: Halbkugel-Linse und drei Laserstrahlen (FB)
prisma-lichtbrechung_g.jpg
Abb. 04-01-02: Strahlengang bei einem Dreikant-Prisma aus einem optisch durchlässigen Medium.
Bei der hier eingestellten symmetrischen Anordnung der Strahlen ist der Beugungswinkel minimal. Bei unsymmetrischer Einstellung wird er größer. Dieser Effekt ist bei der Auswertung zu berücksichtigen.

Blondlot hat ein Prisma aus Aluminium verwendet. Das ist für Licht zwar undurchsichtig aber nicht für die N-Strahlung.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Prisma_%28Optik%29#/media/File:Dispersive_Prism_Illustration.jpg
img_3958_g.jpg
Abb. 04-01-03: Spektralapparat mit Rutherford-Prisma, Carl Zeiss, Jena, Nr. 6767, Physik
Das zu untersuchende Licht gelangte über das Fernrohr links auf das Prisma und wurde abhängig von der Wellenlänge unterschiedlich gebrochen und mit dem Auge oder wie hier auf einem Film registiert. Der rechte Arm enthält eine Filmkasette. Der Halter für das Prisma und der rechte Arm mit der Aufzeichnung sind unabhängig voneinander um die Mittelachse schwenkbar.
Bei Brechungsexperimenten mit einem dreikantigem Prisma sollte dieses so eingerichtet sein, daß es symmetrisch zur Winkelhalbierenden der beiden Arme steht. Dann ist die Brechung minimal.

Beim dem hier verwendeten Rutherford-Prisma hat der austretende Strahl nahezu die gleiche Richtung wie der eintretende (Geradsichtprisma) (FB)
img_3961_g.jpg
Abb. 04-01-04: Drehteller mit Teilkreis, Skala mit Nonius zum Ablesen (FB)
img_3961-a_g.jpg
Abb. 04-01-05: Ausschnitt, Ablesung mit Nonius (FB)




4.2. Optische Geräte zur Lichtbeugung: Gitter.

imm_2555-a_g.jpg
Abb. 04-02-01: Einfaches Experiment zur Bestimmung der Spektrallinien einer Energiesparlampe (im Pappkarton mit Spaltöffnung) mit einer CD als optisches Gitter. (FB)
imm_2553-a_g.jpg
Abb. 04-02-02: Spektrallinien einer Energiesparlampe, aufgenommen mit einer Digitalkamera.
Die Kamera stellt einige Farben anders als das menschliche Augen dar. (FB)

Weiter zum Thema  gitterbeugung.htm




4.3 Elektrische Meßtechnik nach 1900


geissler-roehren-1900-s-075.jpg
Abb. 04-03-01:  Aus dem Katalog der Firma Rudolf Pressler, Darstellung des sinusförmigen Verlaufs von Wechselstrom.
Vorwiderstand aus Wasser, Oszilloskop mit Drehspiegel, Glimmlicht-Oszillographenröhre
ca. 1920 oder danach ????  

Rudolf Pressler, (1877–1935), deutscher Glasbläser und Unternehmer in Cursdorf
https://de.wikipedia.org/wiki/Cursdorf


5/6/30/44
Experimentier Transformator, Aufbau - Type, zusammengesetzt aus den folgenden Einzelteilen:
I-Kern oder Joch, geblättert U-Kern, geblättert
Primärspule mit 750/1500 Windungen zum Anschluß an 110/220 Volt Wechselstrom Sekundärspule mit 15000 Windungen zur Erzeugung von Hochspannung.
Dieser Transformator ist geeignet zum Betriebe von Vakuumröhren (Entladungsröhren), welche besonders dafür konstruiert worden sind.

96117 
Regulierbarer Wasserwiderstand auf Holzfuß, mit Messingstab-Elektroden an einem Isoliergriff.
Durch die in einem Gummistopfen verschiebbaren Elektroden kann der Widerstand verändert werden, wenn die Elektroden gehoben oder gesenkt werden. Die U - Röhre wird mit einer Lösung aus 0,01 g Kochsalz auf 1 Liter Wl8sser gefüllt. Dieser Wasserwiderstand wird in den sekundären Stromkeis zwischen Transformator und Entladungsröhre in Serie geschaltet, um die Röhre gegen alle unnötigen Stromüberlastungen zu schützen (siehe Abbildung)

96119
Glimmlicht-Oszillographenröhre nach Gehrcke, auf Holzfuß, um u. a. zu zeigen, daß die Länge des Glimmlichts an einer drahtförmigen Kathode der Stromstärke proportional ist. Außerdem kann beim Betriebe der Röhre mit Wechselstrom das sich auf den langgestreckten Drahtelektroden ausbreitende Glimmlicht in einem rotierenden Spiegelkasten aufgefangen und die Sinuskurve des Wechselstroms im rotierenden Spiegel sichtbar demonstriert werden
Ganze Höhe der Röhre: ca. 45 cm, Zylinderdurchmesser : ca. 3,5 crn

96120
Rotierender Spiegelkasten auf Eisendreifuß zur Darstellung der Sinuskurve des Wechselstroms mit Hilfe der Gehrcke'schen Glimmlicht-0szillographenröhre


Elektrische Vakuumröhren für Lehrzwecke und Funkeninduktoren
Electric Vacuum-Tubes for Educational purposes and Induction Coils
Ausgabe -- Edition V. 2
RUDOLF PRESSLER
Fabrik für elektrische Vakuumröhren, physikalische und chemische Lehrmittel
Cursdorf (Thür. Wald) Germany Gegr. - Establ. 1903

img_3839_g.jpg
Abb. 04-03-01: Zweifaden-Elektrometer nach Wulf, Fa. Günther und Tegetmeyer
 /Fricke 2012/ Seite 153     felder.htm#kapitel-08
Spannungsmessung
(FB)
fricke_100-jahre-elektrometer-fig-2_g.jpg
Abb. 04-03-01a:  Schnittbild und Funktionsbeschreibung  aus /Fricke 2012/        s.a. /Fricke 2011/
mit freundlicher Genehmigung des Autors R.F.


.
img_2005_g.jpg
Abb. 04-03-02: Astatisches Galvanometer mit Spiegel
aus oersted.htm#kapitel-02
Abb. 12: Eine Spule und zwei entgegengesetzte Magnete, der eine innen und der andere außerhalb der Spule. Das Erdmagnetfeld hat keinen Einfluß. In dem schwarzen Gehäuse ist ein Drehspiegel zur Beobachtung der Bewegung mit einem Lichtzeiger angebracht. (FB)
Strommessung







5. Bibiographie

/Jörgensen 1990/





"Bibliographie
1) Comptes rendues (Abkürzung = C.R. acad) de l'academie de la France 30.06.1902, Blondlot, R.
2) C.R. acad. 23.03.1903, Blondlot, R.
3) Scientific American Bd.252(5), 5.168, Klotz, I.M.
4) C.R. acad. 5.12.1904, Bordier, H.
5) C.R. acad. 9.05.1905, Chanoz, M. et al.
6) Best, F.Klin. Monatsblatt f.Augenheilkunde(Bd.43)1905,S.297
7) C.R. acad. 15.01.1906, Mascart
8) C.R. acad. 15.01.1906, Gutton, C.
9) C.R. acad. 22.02.1906, Blondlot, R.
10)C.R. acad. 25.05.1903, Blondlot, R.
11)C.R. hebd. soc. biol. 14.03.1904,. Charpentier, A.
12)C.R. acad. 11.07.1904, Blondlot, R.
13)C.R. acad. 9.05.1904, Broca, A.
14)C.R. acad. 11.05.1902, Blondlot, R.
15)C.R. acad. 29.02.1904, Gutton,
16)C.R. acad. 6.06.1904, Bichat, E.
17)C.R. hebd. soc. biol. vol 56 I, Meyer, E.
18)C.R. hebd. soc. biol. 14.12.03, Charpentier,
19)C.R. acad. 11.04.1904, Colson, A.
20)C.R. acad. 6.06.1904, Colson, A.
21)C.R. acad. 11.01.1904, Mach de Lepinay, J.
22)C.R. acad. 2.05.1904, Colson, A.
23)C.R. acac. 29.04.1904, Bichat, E.
24)C.R. acad. 13.06.1904, Bequerel, J.
25)C.R. acad. 7.12.1903, Blondlot, R.
26)C.R. acad. 6.06.1904, Bichat, E.
27)C.R. acad. 13.06.1904, Blondlot, R.
28)C.R. acad. 6.06.1904, Blondlot, R.
29)C.R. acad. 27.10.1902, Blondlot, R.
30)C.R. acad. 2.02.1903, Blondlot, R.
31)C.R. acad. 23.03.1903, Blondlot, R.
32)C.R. acad. 23.03.1903, Blondlot, R.
33)C.R. acad. 11.05.1903, Blondlot, R.
34)C.R. acad. 18.01.1904, Blondlot, R.
35)C.R. acad. 29.02.1904, Blondlot, R.
36)C.R. acad. 13.06.1904, Meyer, J.
37)C.R. hebd. soc. biol. 28.05.1904, Meyer,E. Lambert
38)C.R. acad. 25.01.1904, Charpentier, A.
39)C.R. acad. 29.02.1904, Bichat, E.
40)C.R. acad. 27.06.1904, Blondlot, R.
41)C.R. acad. 9.11.1903, Blondlot, R.
42)C.R. acad. 25.07.1904, Bichat, E.
43)C.R. acad. 25.02.1904, Charpentier, A.
44)C.R. acad. 8.02.1904, Bichat, E.
45)C.R. acad. 25.07.1904, Bichat, E.
46)C.R. acad. 20.06.1904, Bequerel,
47)C.R. acad. 25.07.1904, Bequerel, J.
48)C.R. acad. 29.02.1904, Bagard, H.
49)C.R. acad. 14.03.1904, Bagard, H.
50)C.R. acad. 4.07.1904, Bequerel, J.
51)C.R. acad. 25.07.1904, Bequerel, J.
52)C.R. acad. 6.06.1904, Bequerel, J.
53)C.R. hebd. soc. biol. 13.06.1904, Charpentier, A.
54)C.R. hebd. soc. biol. 14.12.1904, Charpentier, A.   ??? 14.12.1904 gibt es nicht
55)C.R. hebd. soc. biol. 12.01.1904, Charpentier, A.
56)C.R. acad. 22.02.1904, Ballet, G.
57)C.R. acad. 24.05.1904, Bequerel, J. et al.
58)C.R. acad. 9.05.1904, Broca, A.
59)C.R. acad. 22.02.1904, Charpentier, A."





Arbeiten von Blondlot


Die Bände umfassen jeweils ein halbes Jahr: von Januar bis Juni und von Juli bis Dezember,
Die Seitenzählung gilt für jeweils einen Band- so wie auch in der gedruckten Fassung.

30 Einträge

Heft
Autor
Titel
Seiten
C.R. acad. 11.05.1902,  Blondlot, R.    
C.R. acad. 30.06.1902 Blondlot, R. Action des rayons X sur de très petites étincelles électriques 1559-1560
C.R. acad. 27.10.1902 Blondlot, R. Sur la vitesse de propagation des rayons X. 0666-0670
C.R. acad. 03.11.1902 Blondlot, R. Sur l'égalité de la vitesse de propagation des rayons X et de la vitesse de la lumière dans l'air. 0721-0724
C.R. acad. 10.11.1902 Blondlot, R. Observations et expériences complémentaires relatives à la détermination de la vitesse des rayons X. Sur la nature de ces rayons. 0763-0766
C.R. acad. 29.12.1902 Blondlot, R. Sur la vitesse avec laquelle les différentes variétés de rayons X se propagent dans l'air et dans différents milieux. 1293-1295
C.R. acad. 2.02.1903 Blondlot, R. Sur la polarisation des rayons X, 0284-0286
C.R. acad. 23.03.1903 Blondlot, R. Action d'un faisceau polarisé de radiations très rèfrangibles sur de très petites étincelles électiques 0487-0489
C.R. acad. 23.03.1903 Blondlot, R. Sur une nouvelle espèce de lumière 0735-0738
C.R. acad. 11.05.1903 Blondlot, R. Sur l'existence, dans les radiations émises par un bec Auer, de rayons traversant les métaux 1120-1123
C.R. acad. 25.05.1903 Blondlot, R. Sur de nouvelles sources de radiations susceptibles de traverser les métaux, le bois, etc. , et sur de nouvelles actions produites par ces radiations. 1227-1229
C.R. acad. 15.06.1903 Blondlot, R. Sur l'existence de radiations solaire capables de traverser les métaux, lebois etc. 1421-1422
C.R. acad. 20-07.1903 Blondlot, R. Sur une nouvelle action produite par les rayons n et sur plusieurs faits relatifs à ces radiations. 0166-0169
C.R. acad. 02.11.1903 Blondlot, R. Sur de nouvelles actions produites par les rayons n : généralisation des phénomènes précédemment observés 0684-0686
C.R. acad. 09.11.1903 Blondlot, R. Sur l'emmagasinement des rayons N par certains corps 0729-0731
C.R. acad. 23.11.1903 Blondlot, R. Sur le renforcemant qu'éprouve l'action exercée sur œil par un faisceau de lumière, lorsque ce faisceau est accompagné de rayons N. 0831-0833
C.R. acad. 07.12.1903 Blondlot, R. Sur la propriéte d'émettre des rayons N, que la compression confère à certains corps, et sur l'émission spontanée et indéfinie de rayons N par l'acier trempé, le verre trempé, et d'autres corps en état d'èquilibre moléculaire contraint. 0962-0964
C.R. acad. 18.01.1904 Blondlot, R. Sur la dispersion des rayons N et sur leur longueur d'onde
n-strahlen.htm
0125-0129
C.R. acad. 22.02.1904 Blondlot, R. Enregistrement, au moyen de la photographie, de l'action produite par les rayons N sur une petite écincelle électrique 0453-0456
C.R. acad. 29.02.1904 Blondlot, R. Sur une nouvelle espèce de rayons N 0545-0547
C.R. acad. 29.02.1904 Blondlot, R. Particularités que présente l'action exercée par les rayons N sur une surface faiblement éclairée 0547-0548
C.R. acad. 14.03.1904 Blondlot, R. Actions comparées de la chaleur et des rayons N sur la phosphorescence 0665-0065
C.R. acad. 06.06.1904 Blondlot, R. De l'action que les rayons N exercent sur l'intensité de la lumière émise par une petite étincelle électrique et par quelques autres sources lumineuses faibles  1394-1395
C.R. acad. 13.06.1904 Blondlot, R. Sur la propriéte que possédent un grand nombre de corps de projete spontanément et continuellement une émission pesante 1473-1476
C.R. acad. 27.06.1904 Blondlot, R. Perfectionnemants apportés au procédé photographique pour enregistrer l'action des rayons N sur une petite éctinelle électrique 1675-1676
C.R. acad. 27.06.1904 Blondlot, R. Actions des forces magnétique et électrique sur l'émission pesante; entraînement de cette émission par l'air en mouvement. 1676-1679
C.R. acad. 04.07.1904 Blondlot, R. Sur les propriéts de diffrentes substances relativement à l'émission pesante. 0022-0023
C.R. acad. 11.07.1904 Blondlot, R. Sur une méthode nouvelle pour abserver les rayons N et les agents analogues 0114-0115
C.R. acad. 21.11.1904 Blondlot, R.  Nouvelles expériences sur enregistrement photographique de l'action que les rayons N  exercent sur une petite étincelle électrique (' ). 0843-0846
Revue générale des Sciences, 30.08.1905Blondlot, R.L'inscription photographique de l'action des rayons N0727-0728



In den Jahren 1905 bis 1909 sind weder in C.R. acad.  noch in  C.R. hebd. soc. biol. weitere Arbeiten von Blondlot erschienen. Aber es gibt einen Artikel in der Revue générale de Sciences 30.08.1905.

Die Anschuldigungen von R. Wood haben ihn wohl hart getroffen und in seiner Kollegenwelt diskriminiert.



Als PDF zusammengestellt 
 aus  http://www.biodiversitylibrary.org

C.R. acad.               Comptes rendus hebdomadaires des séances de l'Académie des sciences.
         http://www.biodiversitylibrary.org/bibliography/4466#/summary

C.R. hebd. soc. biol.  Comptes rendus des séances de la Société de biologie et de ses filiales.
         http://www.biodiversitylibrary.org/bibliography/8070#/summary


Blondlots Arbeiten von  1902 (1,4 MB)                1902-sammelmappe-blondlot-roentgenstrahlen.pdf
Blondlots Arbeiten von  1903 (1,6 MB)                1903-sammelmappe-blondlot-x-n-strahlen.pdf
Blondlots Arbeiten von  1904 (2,5 MB)                1904-sammelmappe-blondlot-n-strahlen.pdf
                 1904, Seite 125-129 Übersetzung     n-strahlen.htm
                 1905 Rev. gen. Sciences 727           1905-727-728-rev-gen-science.pdf
Mascart 1906                                                1906-0122-0124.pdf
Gutton 1906                                                  1906-0145-0149-gutton-02.pdf





Alle Arbeiten zu N-Strahlen
Spalte 2: Zitate von Jörgensen

Die Bände umfassen jeweils ein halbes Jahr: von Januar bis Juni und von Juli bis Dezember,
nur das Jahr 1903 ist in C.R. hebd. soc. biol. in einem Band untergebracht.
Die Seitenzählung gilt für jeweils einen Band- so wie auch in der gedruckten Fassung.



Nr.
Zitat
Datum
Heft
Autor
Titel
Seite
1 14 11.05.1902 C.R. acad. 11.05.1902,  Blondlot, R.    
2 1 30.06.1902 C.R. acad. 30.06.1902 Blondlot, R. Action des rayons X sur de très petites étincelles électriques 1559-1560
3 29 27.10.1902 C.R. acad. 27.10.1902 Blondlot, R. Sur la vitesse de propagation des rayons X. 0666-0670
4   03.11.1902 C.R. acad. 03.11.1902 Blondlot, R. Sur l'égalité de la vitesse de propagation des rayons X et de la vitesse de la lumière dans l'air. 0721-0724
5   10.11.1902 C.R. acad. 10.11.1902 Blondlot, R. Observations et expériences complémentaires relatives à la détermination de la vitesse des rayons X. Sur la nature de ces rayons. 0763-0766
6   29.12.1902 C.R. acad. 29.12.1902 Blondlot, R. Sur la vitesse avec laquelle les différentes variétés de rayons X se propagent dans l'air et dans différents milieux. 1293-1295
7 30 02.02.1903 C.R. acad. 2.02.1903 Blondlot, R. Sur la polarisation des rayons X, 0284-0286
8 31 23.02.1903 C.R. acad. 23.03.1903 Blondlot, R. Action d'un faisceau polarisé de radiations très rèfrangibles sur de très petites étincelles électiques 0487-0489
9 2, 32 23.03.1903 C.R. acad. 23.03.1903 Blondlot, R. Sur une nouvelle espèce de lumière 0735-0738
10 33 11.05.1903 C.R. acad. 11.05.1903 Blondlot, R. Sur l'existence, dans les radiations émises par un bec Auer, de rayons traversant les métaux 1120-1123
11 10 25.05.1903 C.R. acad. 25.05.1903 Blondlot, R. Sur de nouvelles sources de radiations susceptibles de traverser les métaux, le bois, etc. , et sur de nouvelles actions produites par ces radiations. 1227-1229
12   15.06.1903 C.R. acad. 15.06.1903 Blondlot, R. Sur l'existence de radiations solaire capables de traverser les métaux, lebois etc. 1421-1422
13   20.07.1903 C.R. acad. 20-07.1903 Blondlot, R. Sur une nouvelle action produite par les rayons n et sur plusieurs faits relatifs à ces radiations. 0166-0169
14   02.11.1903 C.R. acad. 02.11.1903 Blondlot, R. Sur de nouvelles actions produites par les rayons n : généralisation des phénomènes précédemment observés 0684-0686
15 41 09.11.1903 C.R. acad. 09.11.1903 Blondlot, R. Sur l'emmagasinement des rayons N par certains corps 0729-0731
16   23.11.1903 C.R. acad. 23.11.1903 Blondlot, R. Sur le renforcemant qu'éprouve l'action exercée sur œil par un faisceau de lumière, lorsque ce faisceau est accompagné de rayons N. 0831-0833
17 25 07.12.1903 C.R. acad. 07.12.1903 Blondlot, R. Sur la propriéte d'émettre des rayons N, que la compression confère à certains corps, et sur l'émission spontanée et indéfinie de rayons N par l'acier trempé, le verre trempé, et d'autres corps en état d'èquilibre moléculaire contraint. 0962-0964
18   14.12.1903 C.R. hebd. soc. biol.
14.12.1903
Charpentier, A. Les rayons N et leur rôle physiologique 1677-1680
19 18 14.12.1903 C.R. hebd. soc. biol.
14.12.03
Charpentier, A. Émission de rayons N (rayons de Blondlot) par l'organisme humain, spécialemant par les muscles et par les nerfs. 1049-1051
20   26.12.1903 C.R. hebd. soc. biol.
26.12.1903
Bohn, G. De rayons N considérés comme facteur éthologique 0072-0073
21 21 11.01.1904 C.R. acad. 11.01.1904 Macé de Lepinay, J. Sur la production de rayons IN par les vibrations sonores. 0077-0079
22 55 12.01.1904 C.R. hebd. soc. biol.
12.01.1904
Meyer, E.  Èmission de rayons N par les végétaux 0072-0073
23 34 18.01.1904 C.R. acad. 18.01.1904 Blondlot, R. Sur la dispersion des rayons N et sur leur longueur d'onde 0125-0129
24 38 25.01.1904 C.R. acad. 25.01.1904 Charpentier, A. Sur certains phénomènes provenant de sources physiologiques ou autres, et pouvant être transmis le long defils formés de différentes substances. 0194-0196
25   25.01.1904 C.R. acad. 25.01.1904 Lambert, M. Émission des rayons de Blondlot au cours de l'action des ferments solubles 0196-0197
26   30.01.1904 C.R. hebd. soc. biol.
30.01.1904
Dubois, R.  A propos des rayons N d'origine physiologique 0149-0150
27   01.02.1904 C.R. acad. 01.02.1904 Charpentier, A.  Sur l'action physiologique des rayons N et des radiations conduites 0270-0272
28   01.02.1904 C.R. acad. 01.02.1904 Mexer, E.  Émission de rayons N par les végétaux maintenus à l'obscurité. 0272-0273
29 44 08.02.1904 C.R. acad. 08.02.1904 Bichat, E. Sur le mécanisme de la transmission des rayons N par des fils de différentes substances. 0329-0331
30   09.02.1904 C.R. hebd. soc. biol.
09.02.1904
Charpentier, A. Nouveaux faits sur les rayons N et sur leur observation physiologique 0273-0276
31   09.02.1904 C.R. hebd. soc. biol.
09.02.1904
Charpentier, A. Nouvelle sources et nouveaux effets physiologiques des rayons N 0276-0278
32 17 09.02.1904 C.R. hebd. soc. biol.
09.02.1904
Meyer, E.  Emission de radiations N par les végetaux maintenus a l'obscurité  0278-0278
33   15.02.1904 C.R. acad. 15.02.1904 Charpentier, A.  Phénomènes divers de transmission de rayons N et applications. 0414-0416
34   22.02.1904 C.R. acad. 22.02.1904 Blondlot, R. Enregistrement, au moyen de la photographie, de l'action produite par les rayons N sur une petite écincelle électrique 0453-0456
35 59 22.02.1904 C.R. acad. 22.02.1904 Charpentier, A.  Meyer, E. Recherches sur l'émission de rayons N dans certains phénomènes d'inhibition. 0520-0521
36 56 22.02.1904 C.R. acad. 22.02.1904 Ballet, G. De rémission des rayons N dans quelques cas pathologiques (myopathies, névrites, poliomyélites de l'enfance, paraplégie spasmodique, hémiplégies par lésions cérébrales, paralysies hystériques). 0524-0526
37   27.02.1904 C.R. hebd. soc. biol.
27.02.1904
Lambert, M.  Sur quelques causes de production de rayons N 0334-0335
38 35 29.02.1904 C.R. acad. 29.02.1904 Blondlot, R. Sur une nouvelle espèce de rayons N 0545-0547
39   29.02.1904 C.R. acad. 29.02.1904 Blondlot, R. Particularités que présente l'action exercée par les rayons N sur une surface faiblement éclairée 0547-0548
40 39 29.02.1904 C.R. acad. 29.02.1904 Bichat, E. Sur la transparence de certains corps pour les rayons N 0548-0550
41   29.02.1904 C.R. acad. 29.02.1904 Bichat, E. Cas particuliers d'emission de rayons N 0550-0551
42 48 29.02.1904 C.R. acad. 29.02.1904 Bagard, H. Sur la rotation magnétique du plan de polarisation des rayons N. 0565-0566
43 15 29.02.1904 C.R. acad. 29.02.1904 Gutton, C. Sur l'action des champs magnétiques sur les substances phosphorescentes 0568-0569
44 43 29.02.1904 C.R. acad. 29.02.1904 Charpentier, A.  Action des sources de rayons N sur différents ordres de sensibilité, notamment sur l'olfaction, et émission de rayons N par les substances odorantes. 0584-0586
45   07.03.1904 C.R. acad. 07-03.1904 Charpentier, A. Action des rayons N sur la sensibilité auditive 0648-0648
46   07.03.1904 C.R. acad. 07-03.1904 Charpentier, A. Action physiologiques des rayons N1 de Blondlot 648-649
47   14.03.1904 C.R. acad. 14.03.1904 Blondlot, R. Actions comparées de la chaleur et des rayons N sur la phosphorescence 0665-0065
48 49 14.03.1904 C.R. acad. 14.03.1904 Bagard, H. Sur le pouvoir rotrdoire naturel de certains corps pour les rayons N. 0686-0688
49 11 14.03.1904 C.R. hebd. soc. biol.
14.03.1904
Charpentier, A. Effets sensoriels et généralisation d'action des rayons N dans l'organisme 0528-0531
50   14.03.1904 C.R. hebd. soc. biol.
14.03.1904
Charpentier, A. Les rayons N, de Blondlot et leurs effets sensoriels 0521-0532
51   14.03.1904 C.R. acad. 14.03.1904 Charpentier, A.  Généralisation, par les voies nerveuses, de l'action des rayons N appliqués sur un point de l'organisme 0715-0717
52   28.03.1904 C.R. acad. 28.03.1904 Macé de Lépinay, J. Sur la possibilité de montrer, par un phénomène de contraste, l'action objective des rayons N sur le sulfure de calcium luminescent 0798-0799
53   28.03.1904 C.R. acad. 28.03.1904 Charpentier, A.  Meyer, E. Emission de rayons N dans les phénomènes d' inhibition 0832-0833
54 19 11.04.1904 C.R. acad. 11.04.1904 Colson, A. Sur l'application des rayons Blandlot à la Chimie 0902-0904
54a
18.04.1904C.R. acad. 18.04.1904Gutton, C.Action des oscillations hertziennes sur des sources de lumière peu intenses.0963-0965
55 23 29.04.1904 C.R. acac. 29.04.1904 Bichat, E. 25.4  oder 2.5.??  bzw. 30.4 in soc. biol  
56 22 02.05.1904 C.R. acad. 02.05.1904 Colson, A. Sur l'origine des rayons Blondlot dégagés pendant les réactions chimiques. 1098-1099
57   02.05.1904 C.R. acad. 02.05.1904 Charpentier, A.  Oscillations nerveuses étudiées à l'aide des rayons N émis par le nerf. 1121-1123
58   09.05.1904 C.R. acad. 9.05.1904 Becquerel, J. Action des anesthésiques sur les sources de rayons N 1159-1161
59 13, 58 09.05.1904 C.R. acad. 09.05.1904 Broca, A. Quelques points de technique pour l'examen des organes au moyen des rayons N. Premiers résultats relatifs à l'etude du cerveau. 1161-1163
60   10.05.1904 C.R. hebd. soc. biol.
10.05.1904
Charpentier, A. Application des rayons N a l'étude des oscillations nerveuses 0826-0828
61   10.05.1904 C.R. hebd. soc. biol.
10.05.1904
Guilloz, Th. et al. Action des rayons N dans un cas de leucémie splénique 0828-0830
62   16.05.1904 C.R. acad. 16.05.1904 Becquerel, J. Sur le rôle des rayons N dans les changements de visibilité des surfaces faiblement éclairées. 1204-1206
63   24.05.1904 C.R. acad. 24.05.1904 Bichat, E. Sur quelques faits nouveaux observés au moyen d'un écran phosphorescent. 1254-1257
64 57 24.05.1904 C.R. acad. 24.05.1904 Becquerel, J. et al. Modifications de la radiation des centres nerveux sous l'action des anesthésiques. 1280-1282
65   24.05.1904 C.R. acad. 24.05.1904 Lambert, M.  Meyer, J. L'action des rayons N sur des phénomènes biologiques 1284-1285
66 37 28.05.1904 C.R. hebd. soc. biol.
28.05.1904
Meyer, E.  et al. Emission de radiations N pendant la coagulation du sang 0843-0844
67   30.05.1904 C.R. acad. 30.05.1904 Bichat, E. Sur un phénomène analogue à la phosphorescence produit par les rayons N. 1316-1318
68   30.05.1904 C.R. acad. 30.05.1904 Becquerel, J. Sur l'émission simultanée des rayons N et N1 1332-1333
69   30.05.1904 C.R. acad. 30.05.1904 Meyer, J.  Action des anesthésiques sur les sources de rayons N1 1335-1335
70   30.05.1904 C.R. acad. 30.05.1904 Charpentier, A.  Cas d'émission de rayons N après la mort. 1351-1352
71 16 06.06.1904 C.R. acad. 6.06.1904 Bichat, E. Sur l'emission suivant la normale des rayons N et des rayons N1 1395-1396
72 28 06.06.1904 C.R. acad. 06.06.1904 Blondlot, R. De l'action que les rayons N exercent sur l'intensité de la lumière émise par une petite étincelle électrique et par quelques autres sources lumineuses faibles  1394-1395
73 26 06.06.1904 C.R. acad. 06.06.1904 Bichat, E. Sur l'emission des rayons N et N1 par les corps cristallisés 1396-1397
74 20 06.06.1904 C.R. acad. 06.06.1904 Colson, A. Sur l'emploi des rayons N en Chimie 1423-1425
75 52 06.06.1904 C.R. acad. 06.06.1904 Becquerel, J. Sur l'anesthésie des métaux 1415-1418
76   12.06.1904 C.R. hebd. soc. biol.
12.06.1904
Charpentier, A. Nouveaux écrans plus sensibles pour l'observation des rayons N et des phénoménes analogues 150-152
77 27 13.06.1904 C.R. acad. 13.06.1904 Blondlot, R. Sur la propriéte que possédent un grand nombre de corps de projete spontanément et continuellement une émission pesante 1473-1476
78 24 13.06.1904 C.R. acad. 13.06.1904 Becquerel, J. Contributions à l'étude des rayons N et N1  1486-1489
79 36 13.06.1904 C.R. acad. 13.06.1904 Meyer, J.  Action des sources de rayons N sur l'eau pure. 1491-1492
80   13.06.1904 C.R. hebd. soc. biol.
13.06.1904
Charpentier, A. Persistance d'émission des rayons N aprés la mort, chez la grenouille desséchée 1045-1047
81   13.06.1904 C.R. hebd. soc. biol.
13.06.1904
Charpentier, A. Relations spécifiques entre plusieurs centres nerveux sensoriels et leurs excitants ordinaires, étudiées au moyen des rayons N 1047-1049
82 53 13.06.1904 C.R. hebd. soc. biol.
13.06.1904
Charpentier, A. Action des rayons N sur la sensibilité thermique 1049-1050
83 46 20.06.1904 C.R. acad. 20.06.1904 Becquerel, J. Action du champ magnétique sur les rayons N et N1 1586-1589
84   20.06.1904 C.R. acad. 20.06.1904 Rothe, E. Essai d'une méthode photoraphique pour étudier l'action des rayons N sur la phosporescence 1589-1591
85   20.06.1904 C.R. acad. 20.06.1905 Gutton, C. Influence de la couleur des sources lumineuses sur leur sensibilité aux raxons N. 1592-1593
86 40 27.06.1904 C.R. acad. 27.06.1904 Blondlot, R. Perfectionnemants apportés au procédé photographique pour enregistrer l'action des rayons N sur une petite éctinelle électrique 1675-1676
87   27.06.1904 C.R. acad. 27.06.1904 Blondlot, R. Actions des forces magnétique et électrique sur l'émission pesante; entraînement de cette émission par l'air en mouvement. 1676-1679
88   04.07.1904 C.R. acad. 4.07.1904 Blondlot, R. Sur les propriéts de diffrentes substances relativement à l'émission pesante. 0022-0023
89 50 04.07.1904 C.R. acad. 04.07.1904 Becquerel, J. Effets comparés des rayon beta et des rayons N, ainsi que des rayons alpha et des rayons N, sur une surface phosporescente 0040-0042
90 12 11.07.1904 C.R. acad. 11.07.1904 Blondlot, R. Sur une méthode nouvelle pour abserver les rayons N et les agents analogues 0114-0115
91   12.07.1904 C.R. hebd. soc. biol.
12.07.1904
Charpentier A. Nouveaux -écrans plus sensibles pour l'observation des rayons N et des phénomènes analogues 0150-0152
92 42 25.07.1904 C.R. acad. 25.07.1904 Bichat, E. Sur quelques faist relatifs à l'observation des variations d'éclat des sulfures phosphoresscents sous l'action des rayons N ou actions analogues. 0254-0256
93 45 25.07.1904 C.R. acad. 25.07.1904 Becquerel, J. Sur natur des rayons N et N1 et sur la radioactivité des corps qui émettent ces radiations. 0264-0267
94 51 25.07.1904 C.R. acad. 25.07.1904 Becquerel, J. Sur la réfraction des rayons N et N1 0267-0270
95   21.11.1904 C.R. acad. 21.11.1904 Blondlot, R.  Nouvelles expériences sur enregistrement photographique de l'action que les rayons N  exercent sur une petite étincelle électrique (' ). 0843-0846
96 4 05.12.1904 C.R. acad. 05.12.1904 Bordier, H. Expériences permettant de déceler les rayons N 0972-0974
97   12.12.1904 C.R. acad. 12.12.1904 Weiss, G. et al Sur l'enregistrement des rayons N par la photographie 1028-1029
98 54 14.12.1904 C.R. hebd. soc. biol.
14.12.1904
Charpentier, A. 14.12.1904 gibt es nicht ????  
99   30.08.1905 Revue générale des
Sciences, 30.08.1905
Blondlot, R. L'inscription photographique de l'action des rayons N 0727-0728
100 5 09.05.1905 C.R. acad. 09.05.1905 Chanoz, M. et al. A propos d'une prétendue démonstration de l'existence des rayons N par la photographie d'écrans au sulfure de calcium insolé. 0086-0087
101 7 15.01.1906 C.R. acad. 15.01.1906 Mascart, E.  Sur les rayons N 0122-0124
102 8 15.01.1906 C.R. acad. 15.01.1906 Gutton, C. Expériences photographiques sur l'action des rayons N 0145-0149
103 3   Scientific American Bd.252(5), 5.168,
Klotz, I.M.
Klotz, I.M.    
104 6   Klin. Monatsblatt f.Augenheilkunde
(Bd.43)
1905,S.297
Best, F.    



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ç, Ç
æ, Æ
œ, Œ







Literatur:  b-literatur.htm

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